Bundesliga 2013/14, 3. Spieltag
21:41 - 55. Spielminute

Tor 1:0
Lewandowski
Rechtsschuss
Vorbereitung Reus
Dortmund

21:53 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Di Santo
für Arnautovic
Bremen

21:53 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Kroos
für Ekici
Bremen

21:55 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Aubameyang
für Blaszczykowski
Dortmund

22:02 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Elia
für Öz. Yildirim
Bremen

22:07 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Hofmann
für Mkhitaryan
Dortmund

22:14 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
S. Bender
für Reus
Dortmund

BVB

BRE

BVB weiter auf der Erfolgswelle - Erstes Gegentor für Werder

Lewandowski durchbricht das Bremer Bollwerk

Robert Lewandowski

Er durchbrach das Bremer Bollwerk: Robert Lewandowski. Getty Images

BVB-Coach Jürgen Klopp brachte nach dem knappen 2:1-Heimsieg gegen Braunschweig drei Neue: Subotic, Kehl (Liga-Debüt) und Reus (nach überstandener Infektion) verdrängten Sokratis, Bender und Aubameyang auf die Bank. Dagegen brachte Bremens Trainer Robin Dutt im Vergleich zum 1:0-Erfolg gegen Augsburg Arnautovic und Yildirim für Petersen und Elia.

Der SV Werder Bremen war 2012/13 noch die Schießbude der Liga gewesen (66 Gegentreffer), glänzte in der neuen Spielzeit aber durch enorme Abwehrstärke. Diese neue Defensivmacht bekamen die 80.645 Zuschauer im ausverkauften Signal-Iduna-Park dann auch demonstriert. Die Hanseaten schafften es zu Beginn, immer Überzahl in Ballnähe zu schaffen und waren zudem fast immer mit zehn Mann hinter dem Spielgerät. Das machte dem BVB, der erwartungsgemäß mehr Spielanteile hatte, das Leben sehr schwer - ungewohnte Zweikampfschwäche der Westfalen tat dann auch noch ihr Übriges dazu.

Der 3. Spieltag

Bremens Abwehrtaktik ging natürlich auf Kosten der Angriffsleistung: Arnautovic & Co fanden im ersten Durchgang offensiv im Grunde überhaupt nicht statt. Das war augenscheinlich auch nicht das Ziel der Bremer, die primär darauf bedacht waren, Schaden zu vermeiden. Das tat die Dutt-Elf dann auch, war bei Blaszczykowskis Lattenknalle in der 36. Minute aber auch mit dem Glück im Bunde.

Dass es torlos in die Kabinen ging, musste sich der BVB allerdings auch selbst ans Revers heften. Denn vor allem gegen Ende des ersten Durchgangs gingen die Borussen viel zu fahrlässig mit den sich nun bietenden Möglichkeiten um: Lewandowski kam zuerst einen Hauch zu spät (42.) und scheiterte dann ebenso an Werder-Schlussmann Mielitz (44.) wie Reus (45.). Und Subotics Kopfball nach Ecke wurde dann auch noch von Hunt auf der Linie geklärt (45.+1). Diese schwache Chancenverwertung hätte sich beinahe noch gerächt: Arnautovics Schrägschuss ging jedoch knapp links vorbei (45.+1).

Nach Wiederanpfiff erhöhten die Schwarz-Gelben noch einmal den Druck und gaben über Kehl (52.) einen ersten Warnschuss ab. Kein geringerer als Lewandowski war es dann aber, der den Bann brach: In der 55. Minute wurde Reus zunächst gleich zweimal geblockt, legte dann aber quer in den Fünfer zum Polen, der aus kurzer Distanz zur hochverdienten 1:0-Führung vollendete. Der SVW musste damit das erste Gegentor in der laufenden Bundesliga-Saison hinnehmen und war darüber hinaus jetzt selbst in der Offensive gefordert. Den Schalter umlegen konnten die Gäste zunächst jedoch nicht, sodass im weiteren Verlauf nur BVB-Chancen zu sehen waren: Großkreutz (57.), Mkhitaryan (61.), Sahin (67.) und der eingewechselte Aubameyang (75.) hatten kein Abschlussglück. Großes Pech hatte Lewandowski, dessen zweites Tor Hunt verhinderte, als er nach einer Ecke auf der Linie klärte (84.).

Dortmund hatte seine Chancen nicht genutzt und musste deshalb bis zum Ende um den Dreier zittern. Das war auch bitter nötig, denn fast hätte der eingewechselte di Santo bei seiner Bundesliga-Premiere getroffen. Der Argentinier zog aber in der 87. Minute gegen Weidenfeller den Kürzeren, sodass die Hanseaten letzten Endes doch noch mit leeren Händen nach Hause fahren mussten.

Am kommenden Spieltag sind die Dortmunder erst am Sonntag, den 1. September, ab 17.30 Uhr bei der Frankfurter Eintracht gefordert. Bremen muss tags zuvor (15.30 Uhr) in Gladbach antreten.

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Zahme Löwen, brüllende Franken und stürmische Bayern