13:08 - 9. Spielminute

Rote Karte
Oumari
FSV Frankfurt

13:10 - 11. Spielminute

Tor 0:1
Grifo
Rechtsschuss
Dresden

13:11 - 12. Spielminute

Spielerwechsel (FSV Frankfurt)
Heitmeier
für Rukavytsya
FSV Frankfurt

14:10 - 54. Spielminute

Tor 1:1
Kapllani
Rechtsschuss
Vorbereitung Kauko
FSV Frankfurt

14:30 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
R. Koch
für Ouali
Dresden

14:30 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (FSV Frankfurt)
Wooten
für Kapllani
FSV Frankfurt

14:33 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Kruska
FSV Frankfurt

14:37 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (FSV Frankfurt)
Toski
für Görlitz
FSV Frankfurt

14:38 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Bregerie
Dresden

14:40 - 83. Spielminute

Tor 2:1
Epstein
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Kauko
FSV Frankfurt

14:40 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Dresden)
Stefaniak
für Susac
Dresden

14:42 - 86. Spielminute

Tor 3:1
Huber
Rechtsschuss
Vorbereitung Leckie
FSV Frankfurt

14:46 - 89. Spielminute

Tor 3:2
Schuppan
Linksschuss
Vorbereitung Poté
Dresden

14:51 - 90. + 4 Spielminute

Gelbe Karte
Wooten
FSV Frankfurt

FSV

SGD

FSV über 80 Minuten in Unterzahl

Kapllani schockt Dynamo erneut

Grifo (r.) und Schuppan

Vincenzo Grifo (r.) erzielte Dresdens die Führung in Frankfurt. Sebastian Schuppan jubelt mit, am Ende aber freute sich der FSV. picture-alliance

Frankfurts Trainer Benno Möhlmann tauschte im Vergleich zum 2:1-Sieg in Bochum einmal Personal aus: Kapitän Schlicke kehrte nach auskurierten Oberschenkelproblemen zurück und verdrängte Heitmeier auf die Bank.

Dresdens Coach Olaf Janßen vertraute exakt der Elf, die zuletzt im Derby ein 0:0 bei Union Berlin geholt hatte.

Bei frühlingshaften Temperaturen griffen bei Dynamo zu Beginn taktisch alle Rädchen ineinander, die Dresdner liefen früh an und störten Frankfurts Aufbauspiel empfindlich. Wenn möglich, folgte schnelles Umschalten, das bald doppelte Folgen haben sollte.

Nach Oualis Steilpass kreuzte Poté Oumaris Weg, eine leichte Berührung des Verteidigers genügte, um den durchgebrochenen Stürmer zu Fall zu bringen - Referee Ittrich wertete dies als Notbremse und zückte "Rot". Doppelt bitter, dass Grifo den fälligen Freistoß aus 17 Metern über die Mauer hoch ins rechte Eck zirkelte - 0:1, erster Treffer der Hoffenheim-Leihgabe (11.).

Möhlmann reagierte mit der Einwechslung von Defensivakteur Heitmeier für Angreifer Rukavytsya. Der FSV sammelte sich, profitierte nach gut 20 Minuten davon, dass sich Dresden von seiner ursprünglichen taktischen Ausrichtung abkehrte und nun abwartender agierte. Kapllani (22.) und Görlitz (23.) riefen erstmals Dynamo-Keeper Scholz auf den Plan.

Von außen weckte Janßen seine Schützlinge wieder auf, die sich mit wieder erhöhter Laufintensität ein deutliches Übergewicht veschafften. Und Chancen herausspielten: Dedic verpasste Potés Vorlage knapp (23.), schoss Zentimeter daneben (27.) und staubte ab - stand dabei aber im Abseits (30.).

Der FSV wagte sich selten aus der eigenen Hälfte, wohl auch aus Respekt vor dem schnellen Konterspiel des Gegners, der vor der Pause noch zwei aussichtsreiche Überzahlsituation nach Ballverlusten der Hessen fahrlässig liegen ließen (34., 41.).

Der 21. Spieltag

Nach Wiederanpfiff staffelte sich der FSV höher, wurde mutiger und zweikampfstärker. Dynamo, zu passiv, wurde alsbald bestraft: Nach Kaukos Zuspiel tanzte Kapllani Susac aus. Der Albaner, schon dreifacher Torschütze beim 3:1 im Hinspiel, sah, dass Scholz etwas zu weit vor dem Tor stand und setzte das Leder gefühlvoll aus 22 Metern über den Keeper hinweg ins Netz (54.).

Nach dem Zwischenspurt zogen sich die Hessen wieder zurück, was den Gästen mehr Ballbesitz verschaffte. Doch es war zu wenig Bewegung im Spiel der Sachsen, zu durchschaubar waren deren Angriffsbemühungen. Auch Flanken aus dem Halbfeld waren als Stilmittel gegen Frankfurts kompakte Deckung ungenügend.

Auf die erste echte Chance wartete die Janßen-Elf bis zur 79. Minute. Doch Kempe und Schuppan scheiterten binnen Sekunden am glänzend reagierenden Klandt, ehe das Duell eine kaum für möglich gehaltene Wendung nahm: Nach einer Flanke von rechts pfiff Ittrich nach einem Strafraumduell zwischen Bregerie und Kauko Elfmeter. Epstein trat an und verwandelte sicher (83.).

Dresden war konsterniert, und die Gastgeber legten nach: Scholz parierte Leckies Schrägschuss, wehrte aber nach vorne ab, und der aufgerückte Huber überwand den Dynamo-Keeper aus elf Metern - 3:1 (86.). Zwar keimte nach Schuppans Anschlusstor (89.) noch einmal Hoffnung bei den Gästen auf, die aber vergeblich anrannten und eine bittere Niederalge einstecken mussten.

Spieler des Spiels

Marc Heitmeier Abwehr

2,5
Tore und Karten

0:1 Grifo (11', direkter Freistoß, Rechtsschuss)

1:1 Kapllani (54', Rechtsschuss, Kauko)

2:1 Epstein (83', Foulelfmeter, Linksschuss, Kauko)

3:1 Huber (86', Rechtsschuss, Leckie)

3:2 Schuppan (89', Linksschuss, Poté)

FSV Frankfurt

Klandt 4,5 - Huber 3 , Schlicke 3,5, Oumari 6 , Epstein 3 - Kauko 4, Kruska 4 , Görlitz 4 , Leckie 4 - Kapllani 2,5 , Rukavytsya

Dresden

Scholz 3,5 - T. Schulz 4, Bregerie 5 , Susac 4 , Schuppan 3 - Losilla 4, Kempe 4, Grifo 3,5 , Ouali 5 - Poté 4, Dedic 4

Schiedsrichter-Team

Patrick Ittrich Hamburg

2
Spielinfo

Stadion

Frankfurter Volksbank-Stadion

Zuschauer

6.229

Der FSV muss am nächsten Freitag (18.30 Uhr) zu Union Berlin. Dynamo empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) den FC St. Pauli.