2. Bundesliga 2013/14, 16. Spieltag
13:34 - 5. Spielminute

Tor 1:0
Trinks
Linksschuss
Vorbereitung Mavraj
Fürth

14:11 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
Sanogo
Cottbus

14:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
St. Bohl
für Kruska
Cottbus

14:48 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Möhrle
für Börner
Cottbus

14:57 - 70. Spielminute

Gelb-Rote Karte
M. Schulze
Cottbus

15:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Jendrisek
für Rivic
Cottbus

15:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Baba
für Weilandt
Fürth

15:03 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Banovic
Cottbus

15:12 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Bickel
Cottbus

15:12 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Zillner
für Brosinski
Fürth

15:17 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Azemi
für Stieber
Fürth

FUE

FCE

Füllkrug trifft nur die Latte - Schulze sieht Gelb-Rot

Nur Trinks hat das Visier richtig eingestellt

Florian Trinks (M.)

Früher Torjubel: Florian Trinks (M.) feiert mit Tim Sparv und Niclas Füllkrug. picture-alliance

Fürths Chefcoach Frank Kramer tauschte gegenüber der 0:1-Derbypleite gegen 1860 München dreimal Personal aus: Für Korcsmar, Baba und Mudrinski standen Kleine (Startelfdebüt), Sparv und Weilandt in der Startelf.

Der Cottbuser Trainer Stephan Schmidt tat es seinem Gegenüber nach der 1:4-Pleite gegen Frankfurt gleich und brachte ebenfalls drei Neue: Börner, Rivic und Bickel durften für Möhrle, Fomitschow und Jendrisek ran.

Die zu Beginn wachere SpVgg erwischte einen Start nach Maß. Dabei genügte ein langer Pass, um die Abwehr von Energie auszuhebeln: Mavrajs weiter Schlag fand Trinks halblinks im Strafraum. Der Offensivmann stoppte sich die Kugel gut herunter und tunnelte Almer aus acht Metern. Buljat und Börner kamen zu spät (5.).

Cottbus hatte unter der Woche verstärkt Zweikampfverhalten geübt, wie Schmidt vor der Partie geäußert hatte. Doch nicht der offensiv unscheinbare FCE, sondern die Hausherren entschieden das Gros der direkten Duelle zu Beginn klar zu ihren Gunsten und blieben so am Drücker.

Börner blockte Füllkrug gerade noch ab (9.). Zehn Minuten später nickte der Stürmer an die Latte und der Nachschuss von Torschütze Trinks gegen die nicht nur in dieser Szene schlafmützige Abwehr der Lausitzer streichelte ebenfalls noch den Balken.

Danach verflachte die Partie zusehends, weil die Kleeblättler auf Verwaltung umschalteten und Cottbus kaum ernstzunehmende Angriffsaktionen zustandebrachten. Erst Bickel näherte sich nach Schulzes Solo dem Tor nennenswert an (27.). Auf der anderen Seite hatte die SpVgg den Faden verloren und fand diesen bis zum Kabinengang nicht mehr.

Zwei nennenswerte Szenen gab's im ersten Durchgang noch: Kleine zog sich nach Luftduell mit Sanogo eine Platzwunde zu (42.), kam aber mit Turban zurück. Noch in Unterzahl parierte Hesl bei Bickels Großchance famos und verhinderte den Ausgleich (44.).

Der 16. Spieltag

Bohl war mit Wiederanpfif beim FCE für Kruska nun mit von der Partie. Angetrieben vom Neuzugang erlebten die Gäste ihre beste Phase, mehr als einmal brannte es im SpVgg-Strafraum, Hesl stand bei Abschlüssen von Börner und Bohl binnen einer Minute jeweils richtig (51.).

Kramer war an der Seitenlinie sichtlich unzufrieden mit seinen Schützlingen, die sich immerhin mit einem Gießelmann-Kopfball meldeten (52.). Mehr Qualität hatte Sanogos Kopfball-Bogenlampe, die knapp über dem Balken auf dem Tordach landete (57.).

Energie hatte nun Struktur in seinem Spiel und investierte mehr, gewann etliche zweite Bälle durch erhöhte Laufbereitschaft. Es fehlte aber in der Folge trotz klarer optischer Überlegenheit die letzte Konsequenz im Abschluss (Sanogo, 58., Rivic, 62.).

Die Franken lösten sich aus der Umklammerung, hielten den Gegner auf Distanz, setzten aber selbst kaum noch Offensivakzente. Gießelmann versuchte anzuschieben, nach Doppelpass mit Stieber wurde er von Schulze gefoult - mit Konsequenzen für den Cottbuser, der schon gelbverwarnt die Ampelkarte sah (70.).

Chancen gab es in einer unansehnlichen, von vielen Spielunterbrechungen gekennzeichneten Endphase kaum mehr. Energie stemmte sich in Unterzahl gegen die Niederlage - am Ende vergeblich, weil auch Sanogo sein Visier nicht genau genug eingestellt hatte (87.).

Fürth gastiert Sonntag in Sandhausen (13.30 Uhr), Cottbus darf zeitgleich zu Hause gegen den FC Ingolstadt ran.