2. Bundesliga 2013/14, 14. Spieltag
13:38 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
D. Stahl
TSV 1860

14:09 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Jerat
Bielefeld

14:14 - 57. Spielminute

Tor 0:1
D. Stahl
Rechtsschuss
TSV 1860

14:22 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Fießer
Bielefeld

14:23 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Schönfeld
für Fießer
Bielefeld

14:28 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Feick
Bielefeld

14:29 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Wood
für Lauth
TSV 1860

14:32 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
M. Lorenz
für Hille
Bielefeld

14:36 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Sembolo
für Achahbar
Bielefeld

14:45 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Wood
TSV 1860

14:50 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel
Hain
für Volz
TSV 1860

BIE

M60

Sechste Pleite der Ostwestfalen in Folge

Stahl beendet die Negativserie der Löwen

Tim Jerat (l.) vs. den Münchener Moritz Stoppelkamp

Tim Jerat (l.) im Duell mit dem Münchener Moritz Stoppelkamp. picture alliance

Bielefeld-Coach Stefan Krämer stellte im Vergleich zum 1:3 in Karlsruhe dreimal um: Hornig, Müller und Hille durften für Burmeister, den gelbgesperrten Schütz sowie Schönfeld ran.

Auch sein Gegenüber Friedhelm Funkel musste nach der 1:3 gegen Dynamo Dresden mit Stark einen gelbgesperrten Spieler ersetzen. Für den Sechser und Friend rutschten Schindler (Viererkette) und Volz neu ins Team. Bülow rückte ins defensive Mittelfeld, Volz auf den rechten Flügel.

Auf der Alm war nach der Negativserie der Arminia die Verunsicherung zu spüren. Die Krämer-Elf fand in der Anfangsphase nicht zu ihrem Spiel. 1860 stand kompakt, unterband häufig mit frühem Pressing schon Bielefelds Aufbau und verdichtete die Räume in der eigenen Hälfte bestens.

Die Gäste versuchten, schnell umzuschalten, was allerdings selten konstruktiv gelang. Lauths von Salgers Grätsche gerade noch unterbundener Abschluss nach energischem Antritt Stoppelkamps (5.) sollte für lange Zeit die einzige wirklich gefährliche Offensivszene der Löwen bleiben.

Insgesamt war es keine Partie für Fußball-Feinschmecker. Viele Unterbrechungen durch kleinere Fouls oder Verletzungen hemmten immer mehr den Spielfluss, technisch war viel Luft nach oben, allzu selten kamen die Teams so ins letzte Drittel. Auch die bemühte, aber zu fehlerhaft agierende Arminia kam nicht über Ansätze hinaus (Achahbar, 19., Hille, 26.).

Ein Distanzschuss des aktiven Stoppelkamp (33.) war die letzte Ausbeute der Münchner Offensivbemühungen vor der Pause. Kurz vor dem Kabinengang erlebten die Fans die beste Phase der Hausherren, aber Jerat (35.), Achahbar (45.) und auch Müller (45.+2) hatten ihr Visier nicht genau genug eingestellt und so Pech im Abschluss.

Der 14. Spieltag

Kernige Fernschüsse von Stahl (47.) und Riese (48.) eröffneten Durchgang zwei. Dies blieb zunächst ein Strohfeuer, die weiteren Aktionen Stückwerk.

Wie aus dem Nichts fiel so die glückliche Führung der Löwen: Nach weitem Einwurf von Wojtkowiak wehrte Feick per Kopf in die Mitte ab. Stahl stoppte sich die Kugel und zog aus der Drehung ab. Leicht abgefälscht von Salger landete das Leder unhaltbar für Platins im linken Eck (57.).

Die Ostwestfalen suchten nach einer Antwort. Krämer brachte Schönfeld für Fießer (66.). Gegen nun kompakt verteidigende Gäste verpassten sowohl Achahbar (67.) als auch Müller (69.) binnen zwei Minuten den Ausgleich.

Mehr aber kam nicht mehr vom Aufsteiger, der zwar sein Wechselkontingent ausschöpfte, sich aber immer wieder im Abwehrnetz des Gegners verstrickte und kaum Durchsetzungsvermögen entwickelte. Auf der anderen Seite hatte Adlung die Chance zum 2:0, scheiterte aber an Platins (78.), was nicht mehr ins Gewicht fiel.

1860 beendete seine fünf Spiele anhaltende Negativserie, während die Arminia die sechste Pleite in Folge schlucken musste.

Die Arminia hat am Freitag (18.30 Uhr) den VfL Bochum zu Gast, der TSV 1860 München empfängt am Montag, den 25. November (20.15 Uhr), die SpVgg Greuther Fürth.