2. Bundesliga 2013/14, 14. Spieltag
20:42 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
Buchtmann
St. Pauli

20:49 - 35. Spielminute

Tor 1:0
Bartels
Rechtsschuss
Vorbereitung Nöthe
St. Pauli

20:58 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Stiepermann
Cottbus

21:17 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Nehrig
für Kalla
St. Pauli

21:27 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Banovic
Cottbus

21:39 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Thy
für Kringe
St. Pauli

21:41 - 70. Spielminute

Tor 2:0
Schachten
Rechtsschuss
Vorbereitung Rzatkowski
St. Pauli

21:45 - 73. Spielminute

Tor 3:0
Thorandt
Kopfball
Vorbereitung Rzatkowski
St. Pauli

21:44 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Bickel
für Fomitschow
Cottbus

21:44 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Jendrisek
für Kruska
Cottbus

21:54 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
M. Schulze
Cottbus

21:56 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Mohr
für Buchtmann
St. Pauli

STP

FCE

Cottbus seit 459 Minuten ohne Treffer

Bartels entscheidet das Treffen der neuen Trainer

Fin Bartels

Während Torschütze Fin Bartels in St. Paulis Jubeltraube verschwindet, ist Cottbus-Kapitän Ivica Banovic (li.) bedient. picture alliance

St. Paulis Interimstrainer Roland Vrabec tauschte bei seiner Premiere nur auf der Rechtsverteidigerposition: Im Vergleich zum 1:4 in Kaiserslautern durfte Schachten für Nehrig von Beginn an ran. Cottbus' neuer Chefcoach Stephan Schmidt musste seine Startelf bei seinem Debüt zwangsläufig umbauen: Kapitän Möhrle sah beim 0:1 gegen Bochum die 5. Gelbe Karte und fehlte gesperrt. Dafür rückte Fomitschow in die Mannschaft. Die Spielführerbinde trug Banovic, der ganz ungewohnt als Innenverteidiger aushalf.

Der Trainerwechsel beider Mannschaften war zu Beginn deutlich zu merken. Die Akteure beider Teams agierten sehr nervös und zurückhaltend. Das Hauptaugenmerk wurde auf die Verteidigung des eigenen Tores gelegt. Entsprechend kam es kaum zu gelungenen Offensivaktionen in der Anfangsphase. Eine Ausnahme machten die Hausherren, die mit ihrer ersten Aktion gleich brandgefährlich vor dem Tor auftauchten: Über Kalla und Nöthe wanderte der Ball zu Bartels, der von links flach in den Sechzehner gab. Dort stand Kringe völlig ungedeckt, traf aus acht Metern aber nur FCE-Keeper Almer (7.).

Ansonsten gab es vor allem viele Fehlpässe im Mittelfeld zu sehen. Dadurch kam kein wirklicher Spielfluss zu Stande. In den Strafräumen blieb es folglich weitestgehend ruhig. Wenige Halbchancen für St. Pauli (Kringe, 24.; Nöthe, 29.) und Cottbus (Stiepermann, 8.; Sanogo, 18.) ergaben sich meist nur nach hohen Bällen.

Nach einer halben Studne erarbeiteten sich die Hausherren klare Feldvorteile. Die Hamburger entscheiden die meisten Duelle im Mittelfeld für sich und entwickelten immer wieder Gefahr durch schnelle Vorstöße. So auch beim Führungstreffer: Kringe gewann ein Kopfballduell mit Banovic im Mittelfeld. Daraufhin schaltete Nöthe blitzschnell um, drängte über links nach vorne und spielte im richtigen Moment auf Bartels. Der Angreifer hatte freie Bahn und versenkte die Kugel aus 14 Metern präzise neben dem linken Pfosten (35.). Cottbus kam hingegen nur noch einmal kurz auf: Nach einem Doppelpass mit Takyi schoss Bittroff vom linken Strafraumeck ans Außennetz (40.).

Der 14. Spieltag

Nach dem Seitenwechsel musste Kalla angeschlagen in der Kabine bleiben und wurde durch Nehrig ersetzt. Auf dem Rasen erwischten die Gäste den besseren Start und drängten sofort nach vorne. Erst schoss Fomitschow aus der zweiten Reihe knapp vorbei (49.), dann köpfte Sanogo den Ball nach einer Ecke an den rechten Pfosten (54.). Von dieser Szene wachgeküsst tat St. Pauli nun wieder mehr fürs Spiel. Nöthe schoss nur knapp neben den rechten Pfosten (55.) und auch Bartels Gewaltschuss rauschte nur knapp über den Querbalken (60.). Doch auch Energie war in dieser Phase nicht chancenlos: Rzatkowski klärte einen Sanogo-Kopfball am zweiten Pfosten (62.).

Die Partie hatte nun deutlich mehr Zug als im ersten Durchgang. Der zweite Treffer lag in der Luft. Die Hamburger agierten nun zielstrebiger. Bartels spielte Rzatkowski am rechten Sechzehnereck frei. Der machte noch ein paar Schritte und legte dann quer auf den Elfmeterpunkt, wo Schachten ins linke Eck traf (70.). Schmidt reagierte auf den zweiten Gegentreffer mit Bickel und Jendrisek durchaus offensiv (73.). Doch nur ein paar Sekunden später klingelte es erneut: Rzatkowski zirkelte einen Freistoß von links an die Fünfmeterraumgrenze, wo Thorandt höher sprang als Banovic und zum 3:0 einköpfte (73.). Es war der erste Kopfball-Treffer der Hamburger in der laufenden Saison.

Die Entscheidung war nun gefallen. Cottbus war trotzdem bemüht, zumindest die Torflaute zu beenden: Joker Jendrisek prüfte Tschauner (82.) und schoss in der Schlussminute noch einmal knapp vorbei (90.+1). Energie sollte aber auch nach insgesamt 459 Minuten den Ball nicht im Tor unterbringen.

Nach der Länderspielpause geht es für St. Pauli am 24. November (13.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim VfR Aalen weiter. Cottbus ist schon zwei Tage früher am Freitag (18.30 Uhr) vor heimischem Publikum gegen den FSV Frankfurt gefordert.