2. Bundesliga 2013/14, 14. Spieltag
18:59 - 30. Spielminute

Tor 1:0
Stieber
Linksschuss
Vorbereitung Mudrinski
Fürth

19:02 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
Krösche
Paderborn

19:04 - 34. Spielminute

Tor 2:0
Mudrinski
Rechtsschuss
Vorbereitung Trinks
Fürth

19:05 - 36. Spielminute

Spielerwechsel
Lück
für Kruse
Paderborn

19:09 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Sparv
Fürth

19:42 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Mavraj
Fürth

19:49 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Meha
für Krösche
Paderborn

19:51 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Fürstner
für Mudrinski
Fürth

20:02 - 75. Spielminute

Rote Karte
Vrancic
Paderborn

20:02 - 76. Spielminute

Rote Karte
Bertels
Paderborn

20:04 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Demme
für Saglik
Paderborn

20:06 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Kleine
für Korcsmar
Fürth

20:09 - 83. Spielminute

Tor 3:0
Stieber
Linksschuss
Vorbereitung Sparv
Fürth

20:13 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Zillner
für Sparv
Fürth

FUE

SCP

Vrancic und Bertels müssen zeitgleich vom Platz

Stieber schnürt den Doppelpack - und Paderborn sieht Rot

Zoltan Stieber

Erst Trinks angeschossen, dann trocken abgeschlossen: Zoltan Stieber. picture alliance

Fürths Trainer Frank Kramer verzichtete nach dem 6:2-Befreiungsschlag in Aue auf jegliche Änderungen. Auch Paderborns Trainer André Breitenreiter sah keine Veranlassung, das Team nach dem 1:1 gegen Ingolstadt weitreichend umzustellen. Lediglich Kachunga rückte neu ins Team, Meha musste dafür auf der Bank Platz nehmen.

Dass Paderborn nach vier Spielen ohne Niederlage Selbstvertrauen getankt hatte, war den Ostwestfalen im Ronhof anzumerken. Die Gäste spielten munter mit - und hatten in der 8. Minute auch die erste gute Möglichkeit der Begegnung. Wemmer scheiterte mit einem Linksschuss aus 15 Metern allerdings am glänzend reagierenden Hesl. Nur zwei Minuten später zeigte sich auch das Kleeblatt erstmals in der Offensive. Kruse lenkte eine Baba-Flanke in die Strafraummitte, wo gleich zwei Fürther lauerten. Einer zuviel, wie sich herausstellen sollte. Stieber schoss Trinks aus kürzester Distanz an, vorbei war's mit der Großchance (10.).

Tempo und Engagement blieben ansprechend, auf Chancen mussten die Zuschauer, abgesehen von einem sehenswerten Freistoß von Vrancic (26., aufs Tornetz), allerdings verzichten. Doch nach einer halben Stunde blühte das Kleeblatt auf einmal auf. Nach einer flachen Flanke von Gießelmann ließ Kruse erneut abklatschen. Mudrinskis Nachschuss wurde abgewehrt, doch wieder war Stieber zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Der Ungar schoss diesmal nicht den in der Nähe stehenden Füllkrug an - stattdessen jagte er das Leder unter die Latte in die Maschen (30.).

Es kam noch dicker für Paderborn. Nur vier Minuten später verlängerte Trinks einen langen Ball per Kopf auf den gestarteten Mudrinski, der Brückner mit einer gekonnten Drehung um die eigene Achse abschüttelte und per Flaschuss aus 16 Metern auf 2:0 erhöhte. Kruse holte das Leder aus dem Netz und beendete kurz darauf seinen frustrierenden Arbeitstag. Wegen einer Adduktorenverletzung musste er raus, für ihn kam Lück (36.). Der Ersatzkeeper musste gegen nun überlegene Fürther in der 42. Minute noch einmal bei einem Fernschuss von Stieber eingreifen, ehe es in die Kabinen ging.

Der 14. Spieltag

Es dauerte nicht lange, bis Lück erneut beschäftigt wurde, Brosinski testete den Schlussmann nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff mit einem Schuss aus 18 Metern. In der 50. Minute flankte dann zum dritten Mal in dieser Partie ein Fürther flach nach innen Richtung Torwart - und zum dritten Mal ließ dieser abklatschen. Trinks erwischte das Leder in der Mitte per spektakulärem Seitfallzieher aber nicht voll (50.).

Paderborn schien den Fuß nicht mehr in die Tür zu kriegen - doch weit gefehlt. In der 59. Minute tauchte der von Saglik glänzend in Szene gesetzte Bertels allein vor Hesl auf, blieb aber gegen den SpVgg-Schlussmann zweiter Sieger. Nur vier Minuten später hatte Kachunga den Anschlusstreffer auf dem Fuß, zögerte jedoch zu lange, so dass Sparv in allerhöchster Not zur Ecke klären konnte.

Paderborn griff weiterhin mutig an, doch ein Doppelschlag der besonderen Art beendete die letzten Hoffnungen der Ostwestfalen. Vrancic mähte im Mittelfeld Trinks um und sah glatt Rot. Darüber echauffierte sich Bertels gewaltig. Er zeigte Referee Ittrich den Vogel und meckerte so lange, bis auch er mit der Roten Karte bedacht wurde (75.). Das war's für den SCP. Mit einem schönen Schlenzer aus 16 Metern setzte Stieber den 3:0-Schlusspunkt, Kachunga sah in der Abwehr wie schon einige Male zuvor nicht gut aus. Von weiteren Treffern blieb Paderborn verschont, auch weil die Franken nicht mehr den ganz großen Druck ausübten.

Fürth gastiert am Montag, den 25. November (20.15 Uhr), beim TSV 1860 München, Paderborn muss am Freitag, den 22. November (18.30 Uhr), in Sandhausen ran.