2. Bundesliga 2013/14, 11. Spieltag
18:56 - 25. Spielminute

Spielerwechsel
Hainault
für Barth
Aalen

19:47 - 61. Spielminute

Tor 1:0
A. Hofmann
Linksschuss
Vorbereitung Junglas
Aalen

19:53 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Hornig
Bielefeld

19:57 - 70. Spielminute

Tor 2:0
Junglas
Kopfball
Vorbereitung Leandro
Aalen

19:58 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Schönfeld
für Jerat
Bielefeld

20:04 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Achahbar
für Hille
Bielefeld

20:04 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
J. Rahn
für Sembolo
Bielefeld

20:03 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Lechleiter
Aalen

20:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Reichwein
für Klauß
Aalen

20:07 - 81. Spielminute

Tor 3:0
Lechleiter
Rechtsschuss
Vorbereitung Reichwein
Aalen

20:09 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Riese
Bielefeld

20:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Pohjanpalo
für Lechleiter
Aalen

20:12 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Schütz
Bielefeld

AAL

BIE

Vierte Bielefelder Niederlage in Folge

Hofmann leitet den Sieg ein

Umkämpft: Andreas Hofmann (re.) im Zweikampf mit Bielefelds Philipp Riese

Umkämpft: Andreas Hofmann (re.) im Zweikampf mit Bielefelds Philipp Riese. picture alliance

Aalens Trainer Stefan Ruthenbeck vertraute im Vergleich zum 0:2 in Dresden nach wie vor derselben Elf, stellte diese aber in ein 4-3-1-2-System um. Dagegen war Arminia-Coach Stefan Krämer nach dem 0:3 gegen Kaiserslautern zu einer Änderung gezwungen: Sembolo ersetzte den verletzten Top-Torjäger Klos (Gesichtsschädelbruch). Außerdem spielten Jerat und Hille anstelle von Schönfeld und Lorenz (beide Bank). Die Spielführerbinde trug erstmals der neue Kapitän Hornig.

Die Arminia begann die Partie mit starkem Pressing. Gleich mehrere Bielefelder fingen den jeweils ballführenden Aalener schon früh in der VfR-Hälfte ab, sodass die Kombinationen der Gastgeber kaum über die Mittellinie hinauskamen. Doch die hohe Verteidigung der Ostwestfalen hatte natürlich auch Lücken dahinter zur Folge. Diese blieben von Ruthenbeck-Schützlingen aber ungenutzt, wie beispielsweise durch Leandro (4.). Nach einer Balleroberung tief in der Bielefelder Hälfte verbuchte Klauß immerhin die erste Torchance des Spiels, traf aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz (8.).

Der 11. Spieltag

Auf der anderen Seite war ebenfalls nur wenig Betrieb vor dem Gehäuse von VfR-Schlussmann Fejzic. Die Arminia war zwar bemüht, konnte aber nur gelegentlich Druck erzeugen. Das Mittelfeld wurde häufiger mit langen Bällen überbrückt.

Eine erste Bielefelder Möglichkeit hatte Müller, dessen verdeckter Schuss knapp neben dem linken Pfosten vorbeiging (12.). Auch die kommenden Abschlüsse gingen auf das Konto der Gäste. Jedoch nur bei Müllers 16-Meter-Schuss musste Fejzic eingreifen und zur Ecke klären (21.). Kurz darauf war für den angeschlagenen VfR-Innenverteidiger Barth Schluss. Für ihn kam Hainault auf den Rasen (25.).

Anschließend war jede Menge Leerlauf im Spiel. Vor den Kästen von Fejzic und Platins war kaum etwas los - weder aus dem Spiel heraus, noch bei Standardsituationen. Daran änderte sich bis zur Halbzeit nichts mehr.

Personell unverändert starteten beide Klubs in die zweite Hälfte. Auch in dieser war die Elf von Stefan Krämer die leicht bessere Mannschaft, ohne zwingend nach vorne zu spielen. Aalen benötigte erneut einige Minuten, um seinen Rhythmus zu finden und schlug dann ungewohnt eiskalt zu. Leandro hielt eine Ecke am Leben und setzte zum klugen Pass auf Junglas an. Dieser fand anschließend Hofmann mit einem präzisen Zuspiel in die Tiefe, welches der 27-Jährige mit einem genauen Schuss aus spitzem Winkel verwertete (61.).

Der DSC arbeitete an der sofortigen Antwort, ein von Fejzic abgewehrter Ball landete vor den Füßen von Feick, dessen Distanzkracher am Pfosten vorbeiflog (62.). Doch zu mehr war die Arminia nicht im Stande. Stattdessen gelang es dem VfR wenig später, nachzulegen. Nachdem Schütz einen Hofmann-Schuss im letzten Moment abblockt, klingelte es nach dem folgenden Eckstoß. Sembolo bot Junglas bestenfalls Geleitschutz, sodass dieser aus fünf Metern unbedrängt einnicken konnte (70).

Bielefelds Trainer setzte mit den Einwechslungen von Schönfeld (72.), Achahbar und Rahn (beide 77nun alles auf eine Karte, um doch noch etwas Zählbares mitzunehmen. Doch daraus wurde nichts mehr, denn der VfR nutzte eine Kontergelegenheit für das dritte Tor. Der eingewechselte Reichwein setzte sich auf dem Flügel robust durch und hatte dann auch noch das Auge für Lechleiter im Zentrum. Der Top-Torjäger musste nur noch seinen Fuß hinhalten und setzte den Schlusspunkt in einer Partie, die mindestens ein Tor zu hoch ausfiel (81.).

Aalen gastiert am kommenden Spieltag am Samstag um 13 Uhr beim FSV Frankfurt, Bielefeld empfängt bereits am kommenden Freitag um 18.30 Uhr Köln.