2. Bundesliga 2013/14, 7. Spieltag
20:19 - 2. Spielminute

Tor 0:1
Helmes
Rechtsschuss
Vorbereitung Ujah
Köln

20:24 - 8. Spielminute

Tor 0:2
Ujah
Rechtsschuss
Vorbereitung Helmes
Köln

20:44 - 28. Spielminute

Tor 0:3
Ujah
Rechtsschuss
Vorbereitung Wimmer
Köln

21:18 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Bickel
für Takyi
Cottbus

21:32 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Peszko
für Helmes
Köln

21:35 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Möhrle
Cottbus

21:40 - 67. Spielminute

Tor 0:4
Peszko
Rechtsschuss
Vorbereitung Wimmer
Köln

21:43 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Jajalo
für Halfar
Köln

21:47 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Mosquera
für Banovic
Cottbus

21:48 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Stiepermann
Cottbus

21:50 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
K. Przybylko
für Ujah
Köln

21:59 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Lehmann
Köln

FCE

KOE

Cottbus: Erstmals daheim ohne Punkt und Tor

Helmes hämmert sich zurück ins FC-Herz

Patrick Helmes (li.), Yannick Gebhardt

Auftrag ausgeführt: Neuzugang Patrick Helmes (li.) kam, sah, traf und jubelte mit Yannick Gerhardt. imago

Energie-Coach Rudi Bommer nahm im Vergleich zum 2:2 beim 1. FC Kaiserslautern zwei Änderungen vor: Takyi ersetzte den angeschlagenen Susic und Bittroff kehrte nach seiner Rotsperre für Svab in die Startelf zurück.

Ebenfalls zweimal rotieren ließ Kölns Übungsleiter Peter Stöger. Neuzugang Helmes stand postwendend als zweite Spitze neben Ujah auf dem Platz. Trotz guter Leistung und Torerfolg beim 4:1-Erfolg über Aue musste Peszko dafür weichen. Zudem spielte Wimmer für Hector (grippaler Infekt) von Beginn an.

Als Helmes 2005 zum ersten Mal in Köln angeheuert hatte, brauchte er zwei Joker-Einsätze, um die Kugel erstmals im Kasten unterzubringen. Nach seiner Rückkehr sollte er nur zwei Ballkontakte benötigen: Zwei Minuten im Trikot der "Geißböcke" auf dem Rasen, klingelte es auch schon. Der 29-Jährige staubte eiskalt nach einem Ujah-Schuss zum 1:0 ab.

Der 7. Spieltag

Nur sechs Minuten später legte der FC-Neuzugang nach. Diesmal glänzte Helmes als Vorbereiter und Ujah als Vollstrecker (8.). Den Cottbusern war bis dato nicht mehr als ein Versuch von Takyi gelungen, der übers linke Kreuzeck segelte (4.).

Auf eine Reaktion der Hausherren warteten die Anhänger auf den Rängen allerdings vergebens. Stiepermanns Distanzschuss verfehlte nach 14 Minuten sein Ziel, etwas später wurde er von Bruno Nascimento geblockt (24.). So kam es, dass nicht FC-Keeper Horn, sondern dessen Gegenüber Almer erneut gefordert war. Wimmer legte vom linken Flügel hoch auf Ujah ab, der wieder nicht lange fackelte und aus 18 Metern das Spielgerät im rechten unteren Eck unterbrachte. Almer sah dabei nicht gut aus (28.). 0:3 nach einer halben Stunde. Eine bittere Packung für die Heim-Elf. So dauerte es bis kurz vor dem Pausenpfiff, ehe sich Kruska ein Herz nahm und aus der zweiten Reihe abzog. Der bis dato fast beschäftigungslose Horn war aber zur Stelle.

Und die Fans singen: "Cottbus schieß ein Tor"

Anthony Ujah (li.), Daniel Halfar

Ließ Helmes den Vortritt und traf anschließend gleich doppelt: Anthony Ujah (li.), hier mit Daniel Halfar. imago

Durchgang zwei begann Energie-Trainer Bommer mit einem Wechsel: Bickel kam für Takyi und brachte sich prompt gewinnbringend ein. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld verzog der neue Mann nur knapp links (47.). Kurz darauf lud zudem Brecko zum Toreschießen ein: Sein Pass zurück auf Horn geriet viel schwach, sodass sich Jendrisek die Kugel schnappte, aber sie nicht an dem heraussprintenden FC-Schlussmann vorbeibrachte (48.). Cottbus war wie ausgewechselt aus der Kabine gekommen, einzig den verdienten Lohn in Form eines Treffers strichen die Hausherren nicht ein. Köln hingegen lehnte sich zurück und verwaltete die satte Führung.

Nach 57 Minuten kombinierten sich die Lausitzer zur nächsten Großchance: Schulze passte auf Bickel, der von der rechten Seite seinen Angreifer Jendrisek suchte und nur um Zentimeter nicht fand. Das sollte sich zehn Minuten später rächen: Wie aus dem Nichts probierte es Wimmer wieder mit einem langen Ball von seinem linken Flügel. Ewig schien die Kugel in der Luft, da pflückte der eingewechselte Peszko das Spielgerät technisch sauber herunter und markierte das 4:0 - Bittroff war nicht mehr als ein Zuschauer. Nachdem sich die Hausherren lange nicht aufgegeben hatten, war dies der endgültige Nackenschlag. Cottbus gelang keine gelungene Offensivaktion mehr, sodass der Kölner Comeback-Party für Helmes nach 90 Minuten nichts mehr im Weg stand.

Cottbus gastiert am Freitag (18.30 Uhr) beim Karlsruher SC, während die Kölner dann zeitgleich die "Roten Teufel" aus Kaiserslautern erwarten. Mit dabei sein wird deren neuer Trainer: Wunschkandidat Kosta Runjaic.