2. Bundesliga 2013/14, 6. Spieltag
13:01 - 1. Spielminute

Tor 0:1
Verhoek
Rechtsschuss
Vorbereitung Bartels
St. Pauli

13:06 - 6. Spielminute

Tor 0:2
Bartels
Rechtsschuss
St. Pauli

13:36 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Thorandt
St. Pauli

13:36 - 36. Spielminute

Tor 1:2
Mattuschka
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Brandy
Union

13:43 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
F. Boll
St. Pauli

14:04 - 47. Spielminute

Gelbe Karte
Kreilach
Union

14:15 - 59. Spielminute

Tor 2:2
Nemec
Kopfball
Vorbereitung Mattuschka
Union

14:24 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Terodde
für Kreilach
Union

14:27 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Kringe
für Rzatkowski
St. Pauli

14:33 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Nöthe
für Verhoek
St. Pauli

14:34 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Quiring
für Brandy
Union

14:42 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Kopplin
für Pfertzel
Union

14:53 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Maier
für Bartels
St. Pauli

14:43 - 86. Spielminute

Tor 3:2
Terodde
Kopfball
Vorbereitung Kohlmann
Union

FCU

STP

Die Eisernen drehen den Spieß mit Leidenschaft um

Bärenstarker Tschauner gegen Terodde machtlos

Boll (l.) vs. Parensen

St. Paulis Kapitän Fabian Boll (l.) kommt gegen Michael Parensen einen Schritt zu spät. picture-alliance

Union-Coach Uwe Neuhaus tauschte gegenüber dem 1:1 beim FSV Frankfurt einmal Personal aus und brachte Stuff für Eggimann (Nackenverspannung).

St. Paulis Trainer Michael Frontzeck vertraute exakt der Elf, die zuletzt den 2:1-Erfolg gegen Dresden eingefahren hatte.

Ausverkauftes Haus "An der Alten Försterei", doch die Partie begann nicht nach dem Geschmack des Großteils der Anhängerschar: Stuff versprang der Ball, den Bartels stiebitzte und halblinks Richtung Tor lief. Haas kam raus, der Flügelflitzer legte quer und Verhoek schoss die Kugel ins leere Tor. 0:1 nach 26 Sekunden!

Die Berliner hatten sich kaum vom Schock erholt, als die Kiez-Kicker erneut zuschlugen. Und wieder waren Stuff und Bartels die Protagnisten: Der Torvorbereiter tanzte den allzu hüftsteifen Innenverteidiger genau am linken Strafraumeck aus, ließ auch noch Kreilach stehen und zielte und traf genau ins rechte Eck - 0:2 (6.)!

Union wollte und suchte eine Antwort, die Hanseaten hielten dagegen. Es entwickelte sich eine temporeiche Partie, in der Brandy erstmals die Gäste-Abwehr aufschreckte (10.). Schnell wurden die Wege zwischen den Strafräumen überbrückt, dort aber fehlte den Eisernen zunächst die Durchschlagskraft und auf der Gegenseite den in der offensiven Mittelfeldreihe variabel aufspielenden Hamburgern fortan die Präzision.

Nach 20 Minuten übernahmen die einsatzfreudigen Hauptstädter immer mehr das Kommando, die Quote der gewonnenen Zweikämpfe gegen nur noch verteidigende Kiez-Kicker stieg. Auch die Qualität der Chancen: Pfertzel (22.) und Brandy (24.) hatten ihr Visier falsch eingestellt, Köhler (26.) und Nemec (31.) scheiterten am starken Tschauner.

Doch die Hamburger sollten die Quittung für fortwährende Passivität noch kassieren: Thorandt foulte Brandy im Strafraum, Mattuschka verwandelte den fälligen Elfmeter sicher - 1:2 (36.). Hätte Tschauner nicht einen Sahnetag erwischt und binnen Sekunden gegen Kreilach und Nemec formidabel pariert (40.), wäre der Ausgleich noch vor dem Kabinengang fällig gewesen.

Der 6. Spieltag

Ohne Personalwechsel gestaltete sich der Wiederbeginn verhalten. St. Pauli verschob sich wieder weiter nach vorne und beschäftigte den Gegner auch in der Defensive. Chancen resultierten daraus keine, dafür aber meldete sich Union mit einem Hochkaräter im zweiten Durchgang an: Köhler scheiterte vom Elfmeterpunkt an Tschauners Glanztat (56.).

Die Initialzündung für die Eisernen, nun ging es wieder in die andere Richtung. Mit Erfolg: Nemec stieg nach Mattuschkas Eckball von links am höchsten und überwand Tschauner aus sechs Metern per Kopf zum Ausgleich (59.). Sekunden später köpfte Brandy an den Außenpfosten (60.).

Neuhaus wollte den Sieg, Stürmer Terodde kam für Mittelfeldmann Kreilach (67.). Nicht immer mit Struktur, aber unermüdlich rannten die Hauptstädter gegen nun wieder sehr defensive Frontzeck-Schützlinge im weiteren Verlauf an. Nemec nickte drüber (75.), Thorandt rettete gegen Terodde (78.), Tschauner bei Mattuschkas verkappter Flanke (80.). Zwischenzeitlich schoss Thy auf der anderen Seite vorbei (78.).

Der eingewechselte Quiring schoss volley drüber (83.), aber der schönste Angriff der Partie sollte die Entscheidung bringen: Nach Doppelpass zwischen Köhler und Kohlmann köpfte Terodde am ersten Pfosten im Hechtflug ins kurze Eck zum 3:2-Siegtreffer ein (86.).

Die Hauptstädter gastieren nach der Länderspielpause am Sonntag (15. September, 13.30 Uhr) beim FC Ingolstadt. Die Kiezkicker empfangen einen Tag vorher (13 Uhr) den FSV Frankfurt.