2. Bundesliga 2013/14, 6. Spieltag
18:46 - 15. Spielminute

Tor 1:0
Epstein
Linksschuss
Vorbereitung Huber
FSV Frankfurt

19:03 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Görlitz
FSV Frankfurt

19:39 - 51. Spielminute

Gelbe Karte
Korcsmar
Fürth

19:46 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Mudrinski
für Gießelmann
Fürth

19:54 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Roshi
für Görlitz
FSV Frankfurt

20:03 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Kapllani
FSV Frankfurt

20:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Yelen
für Epstein
FSV Frankfurt

20:07 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Weilandt
für Füllkrug
Fürth

20:08 - 81. Spielminute

Tor 1:1
Weilandt
Rechtsschuss
Vorbereitung Stieber
Fürth

20:11 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Sparv
Fürth

20:15 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Trinks
für Drexler
Fürth

20:14 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Pagenburg
für Kapllani
FSV Frankfurt

20:17 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Sukalo
Fürth

FSV

FUE

Fürth beißt sich am FSV lange die Zähne aus

Joker Weilandt sticht sofort

Denis Epstein

FSV Frankfurts Denis Epstein bejubelt seinen Führungstreffer. Getty Images

Epstein mit Gewalt und Präzision

FSV-Trainer Benno Möhlmann vertraute auf dieselbe Startelf, die in der vergangenen Woche 1:1 gegen Union Berlin spielte. Fürths Coach Frank Kramer nahm nach dem 0:0 gegen den 1. FC Köln gleich drei personelle Veränderungen vor: Innenverteidiger Korcsmar und Neuzugang Füllkrug rückten für die angeschlagenen Mavraj und Azemi (beide Knieverletzung) ins Team. Außerdem durfte Baba für Fürstner beginnen.

Beide Mannschaften setzten auf einen geduldigen Spielaufbau und ließen den Ball mit vielen Kurzpässen in den eigenen Reihen laufen. Die SpVgg zeigte sich aggressiver in den Zweikämpfen und erarbeitete sich so mehr Ballbesitz. Bis 30 Meter vor dem gegnerischen Tor ließen die Franken die Kugel zwar ansehnlich laufen, doch dann wurden die Räume zu eng und die Fehlpassquote entsprechend höher. So blieb es - abgesehen von einen Stieber-Warnschuss (9.) - in der Anfangsphase ruhig in den Strafräumen.

Wie aus dem Nichts gingen die Hausherren dann plötzlich mit der ersten Chance in Führung: Rechtsverteidiger Huber hinterlief Görlitz am rechten Flügel und wurde mit einem Laufpass in Szene gesetzt. Hubers anschließende Flanke landete vor dem linken Fünfmeterraumeck, wo Epstein völlig frei stand und das Spielgerät mit einem wuchtigen Direktschuss rechts neben den Pfosten im Netz versenkte (15.).

Fürth variabel, Frankfurt kontert

Der 6. Spieltag

In der Folge agierte Frankfurt deutlich defensiver und stand mit zwei Viererketten massiert vor dem eigenen Sechzehner. Die Franken mussten den Rückstand erst einmal verdauen und brachten in der Offensive lange Zeit nichts Nennenswertes aufs Papier. Erst Stieber brach den Bann und zwang Klandt zu einer sehenswerten Parade: Der FSV-Torwart kratzte seinen Schuss sehenswert aus dem linken Winkel (25.).

Fürth gab nun klar den Ton an und zeigte sich variabel auf den Offensivpositionen: Die Angreifer Füllkrug und Drexler sowie die Flügelspieler Stieber und Baba tauschten immer wieder munter durch und versuchten so, den Gegner zu verwirren und die Fronten aufzuweichen. Dabei sprangen aber nur Halbchancen (Sukalo, 25.; Sparv, 28.; Drexler, 30.; Kraus, 33.; Korcsmar, 40.) heraus. Die Bornheimer zeigten sich zweikampfstark und blieben mit Kontern (Kauko, 36; Epstein, 45., Görlitz, 45.+1) gefährlich. Mit dem 1:0 ging es in die Pause.

Klandt und Hesl in Top-Form

Tom Weilandt

Joker: Tom Weilandt traf nur 94 Sekunden nach seiner Einwechslung zum 1:1-Endstand. picture alliance

Der zweite Durchgang begann schwungvoll mit guten Chancen auf beiden Seiten. Hierbei konnten sich die beiden formstarken Torhüter auszeichnen. Klandt hielt einen Sukalo-Kopfball aus sieben Metern sogar fest (47.). Hesl wehrte erst einen Kapllani-Freistoß per Fuß ab und parierte dann auch noch den wuchtigen Nachschuss von Konrad (52.).

Kramer reagierte und brachte mit Mudrinski einen zusätzlichen Stürmer (58.), Möhlmann schickte mit Roshi einen Konterspieler aufs Feld (66.). Damit war die Rollenverteilung auf dem Rasen schon treffend zusammengefasst: Die SpVgg hatte viel Ballbesitz und rannte immer wieder an. Dabei wollte aber weder der letzte Pass noch ein gefährlicher Abschluss gelingen. Der FSV betonierte sich mehr und mehr vor dem eigenen Sechzehner ein und war präsent in den Zweikämpfen. Für Entlastung sorgten punktuelle Konter über den schnellen Leckie.

Weilandt braucht nur 94 Sekunden

Mit fortschreitender Spieldauer schien das Kleeblatt am FSV-Abwehrbollwerk zu verzweifeln. Kramer entschloss sich für einen weiteren Wechsel und brachte Weilandt. Dieser Joker sollte nur 94 Sekunden später stechen: Fürth kombinierte gut nach vorne, Stieber legte an der Strafraumgrenze quer zu Weilandt, der am Elfmeterpunkt frei stand und gegen die Laufrichtung von Klandt flach rechts einschoss (81.).

In der Schlussphase war so noch einmal alles offen. Wirklich gefährlich wurde es in den Strafräumen aber nicht mehr. Es blieb beim 1:1.

Die 2. Liga macht aufrund der Länderspiele eine Woche Pause. Am Samstag, den 14. September (13 Uhr) ist der FSV Frankfurt dann auswärts beim FC St. Pauli fordert. Tags darauf (13.30 Uhr) hat die SpVgg Greuther Fürth Heimrecht gegen den VfL Bochum.