2. Bundesliga 2013/14, 1. Spieltag
13:32 - 3. Spielminute

Tor 1:0
Weilandt
Rechtsschuss
Fürth

13:40 - 11. Spielminute

Tor 2:0
Djurdjic
Rechtsschuss
Vorbereitung Mavraj
Fürth

14:37 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Hornig
Bielefeld

14:44 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Hille
Bielefeld

14:51 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Petersch
für Hille
Bielefeld

14:57 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Sembolo
für Jerat
Bielefeld

14:59 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Trinks
für Sparv
Fürth

15:04 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Gießelmann
für Zillner
Fürth

15:14 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Hefele
für Azemi
Fürth

15:14 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Stieber
Fürth

FUE

BIE

Erster Fürther Heimsieg seit dem 13. April 2012

Jerat muss an Weilandt Lehrgeld zahlen

Tom Weilandt

Er traf direkt bei seinem Zweitligadebüt: Tom Weilandt. picture alliance

Fürths Trainer Frank Kramer musste nach 16 Abgängen (!) - unter anderem hatten Prib, Sararer, Schmidtgal, Nehrig, Klaus, Nöthe, Pekovic, Geis, Sobiech und Asamoah das Kleeblatt verlassen - einen Neuaufbau starten. Zehn Neue kamen zur SpVgg, und davon schafften es fünf in die Startelf: Brosinski verteidigte hinten rechts, Kraus stand in der Innenverteidigung, die Doppel-Sechs war mit Sukalo und Sparv komplett neu besetzt, während Weilandt auf dem rechten Flügel wirbeln sollte. Ferner schafften es Mudrinski, Gießelmann und Drexler auf die Bank.

Arminia-Coach Stefan Krämer fuhr dagegen ein Kontrastprogramm, verzichtete zum Saisonauftakt gänzlich auf Sommerneuzugänge und setzte ausschließlich auf seine Aufstiegshelden. Torwart Peters sowie Petersch und Sembolo schafften es immerhin noch auf die Bank.

Der 1. Spieltag

Der Bundesliga-Absteiger wollte unbedingt mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison starten und ließ von Anfang an keinen Zweifel daran aufkommen, wer Herr im Hause ist. Die Fürther zeigten sich ball- und kombinationssicher, wiesen zudem die reifere Spielanlage auf und machten daher den besseren Eindruck. Auf der Gegenseite wirkten die Arminen ein wenig nervös, kamen mit dem hohen Tempo der SpVgg nicht wirklich zurecht und gerieten dann auch noch früh in Rückstand. Lorenz nahm zwar Weilandt im eigenen Sechzehner den Ball noch ab, doch dieser setzte nach und luchste dem unachtsamen Jerat die Kugel wieder ab. Der Neuzugang aus Rostock tauchte auf einmal frei vor Ortega auf und ließ diesem mit einem saftigen Schuss aus der Nahdistanz keine Abwehrchance (3.).

Die Kleeblättler hatten alles im Griff und legten bald nach: Bei einer maßgenauen Mavraj-Flanke von links entwischte Djurdjic im Zentrum und drückte das Leder anschließend aus sechs Metern in die Maschen zum 2:0 (11.). Es war ein Klassenunterschied zu erkennen, Fürth war in der Anfangsphase in allen wesentlichen Belangen überlegen und kam folglich auch zu weiteren Einschussgelegenheiten - Djurdjic (14.) und Weilandt (27.) verpassten es, den Vorsprung weiter auszubauen.

Bielefeld nutzt Fürther Nachlässigkeiten nicht

Fürths Nikola Djurdjic im Duell mit Tim Jerat (re.)

Mit Haken und Ösen: Fürths Nikola Djurdjic im Duell mit Patrick Schönfeld (re.). picture alliance

Die Franken mussten sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, dass sie nicht konsequent nach vorne spielten. Immer wieder ließ die SpVgg den Ball zirkulieren, verpasste dann aber den Pass in die Spitze. Hinzu kam, dass sich bei den Gastgebern kleinere Unkonzentriertheiten einschlichen, was prompt den Bielefeldern Chancen ermöglichte. Fürths Kapitän Hesl zeigte jedoch sowohl gegen Schönfeld (28.) als auch gegen Klos (34.) sein Können und hielt so seinen Kasten sauber. Weil auf der Gegenseite Sukalo (31., 42.) ebenfalls kein Abschlussglück hatte, blieb es letztlich beim 2:0-Pausenstand aus Sicht der Hausherren.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung weitaus offener. Das lag vor allem an den Fürthern, die eine Laissez-faire-Einstellung an den Tag legten und mit teils groben Schnitzern die Gäste förmlich einluden. Nur nahm der Aufsteiger die Geschenke nicht an: Klos (53.) und Hille (64.) scheiterten am glänzend aufgelegten Hesl. Insgesamt stellte die SpVgg aber weiterhin die etwas bessere Mannschaft, was sich in höherem Ballbesitz niederschlug - Djurdjic (57.) und Stieber (60.) vergaben zudem Möglichkeiten zur Vorentscheidung.

Beim Aufsteiger kam dann Sembolo für die Schlussphase. Der Deutsch-Kongolose bildete danach gemeinsam mit Klos eine Doppelspitze und hatte kurz nach seiner Einwechslung eine aussichtsreiche Möglichkeit, konnte Hesl aber ebenfalls nicht bezwingen (77.). Eine Minute zuvor hatte sich Ortega im DSC-Tor ausgezeichnet, als er im Anschluss an eine Ecke stark gegen Kraus pariert hatte. In dieser Phase ließ das Niveau der Begegnung aber nach. Das war auch dem Kleeblatt geschuldet, das in der Schlussphase auf Verwaltung geschaltet und den Auftaktdreier letztenendes ohne weiteres Zittern über die Zeit brachte.

Beide Mannschaften sind wieder am kommenden Freitag gefordert. Die SpVgg Greuther Fürth reist dann zum VfR Aalen, während die Bielefelder Union Berlin erwarten - Anpfiff ist jeweils um 18.30 Uhr.