20:41 - 11. Spielminute

Tor 1:0
Afellay
Rechtsschuss
Vorbereitung Marica
Schalke

21:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Pukki
für Höger
Schalke

21:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
K. Papadopoulos
für Metzelder
Schalke

21:44 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
K. Papadopoulos
Schalke

21:46 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Marica
Schalke

21:49 - 62. Spielminute

Tor 2:0
Marica
Rechtsschuss
Vorbereitung Barnetta
Schalke

21:50 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Schauerte
für Klotz
Sandhausen

21:54 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Huntelaar
für Afellay
Schalke

21:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Wooten
für A. Riemann
Sandhausen

22:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Blacha
für Ulm
Sandhausen

22:05 - 79. Spielminute

Tor 3:0
Huntelaar
Rechtsschuss
Vorbereitung Draxler
Schalke

S04

SAN

S04 baut Siegesserie aus - Dritte Pleite in Folge für Sandhausen

Schalke im Achtelfinale - dank Afellay & Co

Afellay

Er brachte die Schalker auf die Erfolgsspur: Afellay. picture alliance

Schalkes Trainer Huub Stevens hatte nach dem 1:0-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg erklärt, dass er einigen Spielern eine Pause gebe wolle. Der 58-Jährige ließen seinen Worten Taten folgen und krempelte die königsblaue Startelf gleich auf acht Positionen um: Hildebrand (Tor), Höger, Metzelder, Kolasinac, Moritz, Barnetta, Draxler und Marica ersetzten Unnerstall (Tor), Uchida (Kniebeschwerden), Matip, Fuchs (Hüftprobleme), Neustädter, Farfan, Holtby sowie Huntelaar.

Lediglich drei Neue schickte Sandhausens Coach Gerd Dais aufs Feld. Im Vergleich zum jüngsten 0:2 gegen den MSV Duisburg begannen Ulm, Kandziora und Riemann anstelle von Kittner, Wooten und dem erkrankten Falkenberg.

Die 2. Runde

Schnell war klar, in welche Richtung sich das Spiel in der mit 52.970 Zuschauern gefüllten Veltins-Arena entwickeln würde. Sandhausen zog sich vom Anpfiff weg tief in die eigene Hälfte zurück und überließ weite Teile des Feldes den Schalkern, die erwartungsgemäß die Initiative ergriffen.

S04 war darum bemüht, das Spiel breit zu machen und so den engmaschigen Abwehrriegel der Sandhäuser auseinanderzuziehen. Das klappte zunächst ganz gut, sodass Marica (8.) und Metzelder (9.) rasch zu hochkarätigen Chancen kamen. Etwas später war es auch schon passiert: Marica entwischte auf rechts und flankte nach innen zu Afellay - 1:0 (11.). Alles war im grünen Bereich aus Sicht der Gelsenkirchener, die es in der Folge jedoch nicht schafften, die aufkommende Nervosität des Zweitligisten auszunutzen - Draxler (14.) und Marica (17.) hatten kein Abschlussglück.

Danach ließen die Knappen gegen den Zweitliga-Aufsteiger die Zügel jedoch etwas lockerer. Schalke agierte nun weniger zielstrebig und ermöglichte es dem SVS, auch am Spiel teilzunehmen. Sandhausen wurde einen Tick mutiger, wagte sich sogar nach vorne, strahlte dabei jedoch keinerlei Torgefahr aus. Trotz angezogener Handbremse waren die Königsblauen in diesem Punkt weiterhin ein wenig besser. Weil aber Draxler (35.) von Achenbach noch entscheidend gestört wurde, blieb es allerdings bei der knappen Pausenführung der Hausherren.

Klotz kommt um Haaresbreite zu spät - Marica macht alles klar

Stevens nutzte die Gelegenheit, um weiteren Spielern Wettkampfpraxis zu geben. Namentlich handelte es sich dabei um Pukki und Papadopoulos, die zuletzt krankheitsbedingt gefehlt hatten und zum zweiten Durchgang für Höger und Metzelder kamen. Ansonsten änderte sich nicht sonderlich viel. Schalke blieb tonangebend, brach sich aber auch keinen Zacken aus der Krone und spielte energieeffizient. Hinten ließen die Königsblauen nichts anbrennen, vorne setzten sie punktuell Nadelstiche (Marica, 52., Draxler 59.).

Trotz aller Überlegenheit, es war nur eine minimale Führung. Dass so ein Spiel auch mal kippen kann, wurde den Schalkern wohl in der 61. Minute bewusst, als Klotz im S04-Fünfer eine Flanke nur um ein paar Millimeter verpasste. 60 Sekunden danach war jedoch alles klar: Barnetta brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld ins Zentrum. Dort behauptete sich Marica gegen Kandziora und traf aus sieben Metern per Fallrückzieher.

Moritz köpft, Onuegbu schaut

Da guckst du: Moritz köpft, Onuegbu schaut. picture alliance

Die Würfel waren endgültig gefallen. Schalke brachte den Sieg in der Folge routiniert über die Bühne, profitierte allerdings auch davon, dass der SVS offenbar nicht an sich glaubte und auf eine echte Schlussoffensive verzichtete - einzige Ausnahme war ein zu unplatzierter Kopfball von Onuegbu (75.). Vier Minuten später sorgte der eingewechselte Huntelaar nach toller Vorarbeit von Draxler für das 3:0 und den standesgemäßen Sieg der Gelsenkirchener. Der Sieg hätte noch höher ausfallen können, allerdings vergab Pukki kläglich, als er aus sechs Metern das leere Tor verfehlte (81.).

Nach dem Pokal ist vor der Liga. Das gilt für beide Mannschaften, die am kommenden Wochenende wieder gefordert werden. Der FC Schalke 04 reist am Samstag nach Hoffenheim (15.30), während die Sandhäuser tags zuvor in Braunschweig vorspielen (18 Uhr).