Dresden: Trainer Geyer mit Personalsorgen

Votava will nochmal angreifen

Tomas Votava beim Training

War lange verletzt: Tomas Votava trainiert hart für sein Comeback. imago

Der tschechische Innenverteidiger war am 3. März 2007 in Düsseldorf mit einer Oberschenkel-Verletzung ausgewechselt worden. "So eine lange Pause nervt natürlich. Aber jetzt bin ich gesund und hoffe, weiter durchziehen zu können", sagt Votava. Die Frage, ob er an das Karriereende denkt, weist der 33-Jährige entschieden zurück: "Nein, noch nicht, auch wenn ich bald 34 werde!"

Die Rückrunde ist Votavas letzte Chance

Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Die Rückrunde ist demzufolge seine letzte Möglichkeit, sich noch einmal zu empfehlen. Seit Votava, der für den TSV 1860 München 49-mal in der Bundesliga spielte, 2004 von Apoel Nikosia auf Zypern zurück nach Deutschland kam, hat er in keiner Saison zehn Punktspiele absolviert.

In den ersten beiden Tests hielt der Routinier 90 Minuten durch, auch wenn er nach dem letzten gegen Pirna-Copitz einräumte: "Die Beine waren sehr schwer." Bei einem der beiden Treffer des Landesligisten ließ auch er sich austanzen: "Das darf nicht passieren!" Trotzdem wäre ein gesunder Votava für die Dresdner eine Verstärkung: stellungssicher, kopfballstark, souverän in der Spieleröffnung. "Wir sind fünf gute Innenverteidiger für zwei Plätze. Das wird für jeden schwer", meint Votava zurückhaltend zur Aussicht auf einen Stammplatz.

Horst Winde