2. Bundesliga

Scherz plant vorzeitiges Comeback

Köln: Bilanz macht Mut

Scherz plant vorzeitiges Comeback

Matthias Scherz und Christoph Daum

Will bereits gegen Lautern wieder spielen: FC-Kapitän Matthias Scherz im Gespräch mit Christoph Daum. imago

Nicht dabei war Kapitän Matthias Scherz, der an einer Sprunggelenkverletzung aus dem Spiel gegen Augsburg leidet. Eigentlich schien die Hinrunde für ihn bereits beendet, doch der 36-Jährige gibt sich kämpferisch: "Lautern ist nicht abgehakt. Ich muss schauen, wie das Gelenk auf die Belastungen reagiert." Scherz hegt noch Hoffnungen auf einen Einsatz und verweist auf seinen Zeitplan: "Ich habe schließlich noch über vier Tage."

Im neunten Jahr spielt der Stürmer nun in Köln und weist eine beeindruckende Bilanz auf: 288 Ligaspiele bestritt der FC in dieser Zeit, Scherz stand in 86 Prozent (249) aller Begegnungen auf dem Platz. Zudem gelang ihm dreimal der Aufstieg, und auch für den vierten Anlauf ist der Angreifer optimistisch. "Mit einem Sieg am Montag hätten wir die erwünschten 30 Punkte."

Spielersteckbrief

Garantieren also je 30 Punkte in Hin- und Rückrunde den Aufstieg? Von Sicherheit kann da zwar keine Rede sein, allerdings reichten in den vergangenen zehn Jahren nur in drei Fällen 60 Zweitligapunkte am Saisonende nicht zum Sprung nach oben.

Mut macht dem FC ausgerechnet der letzte Gegner. Mit spärlichen 54 Punkten stieg Mainz 05 vor vier Jahren auf, weniger Punkte sammelte kein Aufsteiger seit der Einführung der Dreipunkte-Regel im Jahr 1995. Zur Halbserie hatte das Team von Jürgen Klopp damals nur 27 Punkte auf dem Konto, exakt so viele also wie der FC vor dem letzten Spiel der Hinrunde.

Matthias Schmidt