Nordrhein: Hält der TuRU-Aufwind auch im Pokal?

Benatelli hofft auf Spiel gegen RWE

Die erzielten 19 Punkte geben erst einmal einen recht beruhigenden Neun-Punkte-Abstand zum unge­liebten zwölften Tabellenplatz. Dass gleichzeitig ein Aufstiegsplatz zur dreigleisigen Regionalliga nur noch drei Punkte entfernt ist, will man an der Feuerbachstraße ganz bewusst nicht so recht wahrneh­men. Fußball-Abteilungsleiter Gerd Westhoff bekräftigt: "Unser Ziel war und bleibt die NRW-Liga." Die nächste Aufgabe lautet für TuRU, das Halbfinale im Niederr­heinpokal zu erreichen. Dazu ist ein Sieg beim Ligakonkurrenten VfB Homberg nötig.

Trainer Frank Benatelli (45) konnte sich zuletzt den Luxus leisten, gestan­dene Spieler wie Andreas Gensler und Stephan Schulz-Winge auf der Bank zu lassen. Auch am Sonntag (18 Uhr) kann der ehemalige Bun­desligaprofi (192 Spiele/13 Tore für Bochum) personell wieder aus dem Vollen schöpfen. Der Sieger tritt im Halbfinale bei Rot-Weiss Essen an.

Christian Johann