Regionalliga

Gerber mag es rustikal

Ingolstadt: Mit Kampf für die Dritte Liga

Gerber mag es rustikal

Verteidiger: Heiko Gerber

Beide Daumen hoch für eine kämpferische Einstellung. imago

Bei dem glanzlosen, aber wichtigen 2:0, dem zweiten Heimsieg der Saison, wurde klar, wie die zuletzt auch hinter den eigenen Erwartungen zurückgebliebenen Ingolstädter bis zur Winterpause den Abstand zu den Aufstiegsplätzen verringern wollen. "Gegen Reutlingen haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle und wie man es in der Regionalliga auch tun muss", verteidigte Kapitän Michael Wenczel die robuste Vorgehensweise und deutete damit an, was 1860 München II am Samstag und die weiteren Gegner des FCI in diesem Jahr erwartet.

Da mit Daniel Jungwirth (Muskelfaserriss) und dem Langzeitverletzten Andreas "Zecke" Neuendorf darüber hinaus zwei technisch versierte Mittelfeldakteure ausfallen, bleibt Ingolstadt, wenn doch mehr als die Qualifikation zur Dritten Liga erreicht werden soll, offenbar keine andere Wahl als die rustikale Gangart. "Wir sind fußballerisch nicht unbedingt die Besten, dann müssen wir wenigstens kämpferisch dagegenhalten", sagt Ex-Profi Gerber.

Norbert Roth