3. Liga Analyse

3. Liga 2012/13, 34. Spieltag
15:01 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Steegmann
für Borg
Darmstadt

15:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Jüllich
für Stegerer
Saarbrücken

15:06 - 49. Spielminute

Tor 0:1
S. Sökler
Kopfball
Vorbereitung Kohler
Saarbrücken

15:10 - 53. Spielminute

Spielerwechsel
da Costa
für Baier
Darmstadt

15:22 - 63. Spielminute

Tor 0:2
Ziemer
Rechtsschuss
Vorbereitung S. Sökler
Saarbrücken

15:23 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Zielinsky
für Zimmerman
Darmstadt

15:28 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
M. Sökler
für Göcer
Saarbrücken

15:45 - 89. Spielminute

Tor 1:2
Steegmann
Rechtsschuss
Vorbereitung Sulu
Darmstadt

15:44 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Petry
für S. Sökler
Saarbrücken

DAR

SBR

Joker Steegmanns Last-Minute-Treffer ist nicht genug

Sökler und Ziemer pflücken die "Lilien"

Darmstadts Trainer Dirk Schuster veränderte nach dem 1:1 gegen Chemnitz zwei Personalien seiner Startelf: Hickl und da Costa pausierten für Ratei und Behrens. FCS-Coach Jürgen Luginger ließ im Vergleich zum 2:0-Erfolg gegen den CFC alles beim Alten.

Darmstadt zeigte sich vom Anpfiff an bemüht, sich die drei Punkte nicht vom Böllenfalltor entführen zu lassen und spielte munter auf. Auch die ersten Halbchancen verbuchten die "Lilien". Saarbrücken zeigte sich in der Anfangsphase noch um einen klaren Spielaufbau bemüht. Doch auch in der Folge waren Torraumszenen auf beiden Seiten äußerste Mangelware. Die Partie spielte sich überwiegend zwischen den Strafräumen ab. Zu ideenlos agierten die Kontrahenten. In der 32. Spielminute versuchte es Eggert aufgrund von Chancenarmut einfach mal aus der Distanz und brachte Zimmermann mit seinem Schuss in Bedrängnis. Der Keeper bestand aber die Prüfung. Das war aber auch schon die beste Möglichkeit für die Luginger-Elf.

Darmstadt wurde dagegen in der Schlussphase des ersten Durchgangs noch einmal richtig aktiv und kam zur bis dato besten Chance des Spiels: Latza setzte Borg mit einem Pass in die Spitze toll in Szene. Letzterer schoss im Fallen noch auf Schlussmann Fernandez‘ Kasten, der mit einer klasse Aktion den Rückstand für den FCS verhinderte (41.). Letztlich ging es aber leistungsgerecht torlos in die Kabinen.

Der 34. Spieltag

Nach dem Wechsel sahen die Zuschauer aber ein anderes Saarbrücken, das gleich das Heft in die Hand nahm. Nur vier Zeigerumdrehungen nachdem der Unparteiische Malte Dittrich die Partie wieder freigegeben hatte, flankte Kohler mustergültig von der linken Seite in den Strafraum. Dort stieg der kleine Sökler höher als die 98-Abwehr und nickte zum 1:0 für den FCS ein (49.). Der SVD versuchte im Anschluss gleich den Ausgleichstreffer zu erzielen, doch blieben die Bemühungen fruchtlos.

Im Gegenteil: Dadurch ergaben sich Räume zum Kontern für die Saarländer. Einen davon brachten sie sogar zu einem erfolgreichen Abschluss. Sökler schnappte sich das Leder und lief alleine auf Keeper Fernandez zu. Diesmal blieb der Schlussmann Sieger im Duell, doch war er beim Nachschuss von Ziemer machtlos – 2:0 für den FCS (63.). Das schien es schon gewesen zu sein. Die "Lilien" fügten sich in ihr Schicksal und zeigten nur noch selten Angriffsbemühungen. Die Saarbrücker ließen zudem nichts anbrennen und verteidigten souverän, taten aber offensiv nicht mehr als nötig. So plätscherte das Spiel seinem Ende entgegen.

Doch dann wurde es für alle – viele Anhänger der Hessen hatten bereits das Stadion verlassen – noch einmal richtig spannend: Joker Steegmann spitzelte im Nachschuss den Ball noch über die Linie – nur noch 1:2 (89.)! Und der SVD drückte. Gorka hatte noch kurz vor Schluss die Riesenchance zum Ausgleich, doch Fernandez hielt mit einer Glanztat die insgesamt verdiente 2:1-Führung der Gäste fest. Danach war Schluss am Böllenfalltor.

Die Hessen schlagen am Freitagabend (19 Uhr) in Offenbach auf, der FCS empfängt Rostock erst einen Tag später (14 Uhr).