3. Liga Analyse

3. Liga 2012/13, 31. Spieltag
14:11 - 13. Spielminute

Tor 0:1
Semmer
Kopfball
Vorbereitung T. Birk
Chemnitz

14:19 - 19. Spielminute

Gelbe Karte
Semmer
Chemnitz

14:21 - 21. Spielminute

Gelbe Karte
Heller
Aachen

14:23 - 25. Spielminute

Gelbe Karte
Erb
Aachen

14:27 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
Stenzel
Chemnitz

14:42 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Ajani
Aachen

15:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
D. Schumacher
für Marquet
Aachen

15:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Drevina
für Ajani
Aachen

15:09 - 54. Spielminute

Tor 0:2
A. Fink
Rechtsschuss
Vorbereitung Landeka
Chemnitz

15:16 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Pozder
für Heller
Aachen

15:21 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Förster
für Semmer
Chemnitz

15:21 - 64. Spielminute

Tor 1:2
Herröder
Hüfte
Vorbereitung Pozder
Aachen

15:24 - 69. Spielminute

Tor 1:3
A. Fink
Rechtsschuss
Chemnitz

15:29 - 73. Spielminute

Tor 1:4
Förster
Rechtsschuss
Vorbereitung Pfeffer
Chemnitz

15:29 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Makarenko
für Landeka
Chemnitz

15:41 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Al-Hazaimeh
für Hörnig
Chemnitz

15:42 - 88. Spielminute

Tor 1:5
Makarenko
Rechtsschuss
Vorbereitung A. Fink
Chemnitz

AAC

CFC

Aachen verliert zum fünften Mal in Serie

Finks Doppelpack zeigt Trainer van Eck die Grenzen auf

Aachens Coach René van Eck konnte im Gegensatz zur 0:2-Pleite bei Wacker Burghausen wieder auf seinen Innenverteidiger Erb setzen, der nach seinem Zehenbruch Schaffrath ersetzte. Ansonsten brachte er noch den zuletzt gesperrten Kefkir für Drevina. Verzichten musste der alemannische Trainer lediglich auf Fl. Müller (Knorpelschaden) und die langzeitverletzten Stehle, Demai und Rösler (Reha). CFC-Trainer Gerd Schädlich änderte seine Startformation gegenüber der 0:1-Niederlage gegen Arminia Bielefeld gar dreifach. Für le Beau, Kegel und Förster kamen die Akteure Pfeffer, Hörnig und Semmer in die Partie. Auf Mrowiec (Kniereizung) und Kegel (Grippe) musste Schädlich dagegen verzichten.

Chemnitz wollte von Anfang an für klare Verhältnisse sorgen und zeigen, dass sie zurecht auf Rang sieben stehen und sich damit auf Tuchfühlung mit den Top-Teams befinden. So nahm sich prompt Landeka aus 14 Metern ein Herz und schloss ab. Den strammen Schuss konnte Aachens Schlussmann Flekken aber mit der Faust parieren (4.). Hornig versuchte es anschließend ebenfalls aus der Distanz, setzte das Spielgerät aber an das Außennetz (8.). Was dann geschah, war dem bisherigen Spielverlauf korrekt gefolgt: Landeka schlug eine Flanke von der linken Seite nach innen, fand damit Angreifer Semmer, der über Torhüter Flekken hinweg köpfte und damit das verdiente 1:0 markierte (13.). Die Schwarz-Gelben legten in den Folgeminuten dann eine etwas härtere Gangart ein: Heller und Erb sahen hier die Gelbe Karte (21. und 25.). Die Elf von van Eck kam so deutlich besser ins Spiel und erarbeitete sich auch gleich eine Chance zum Ausgleich. Marquet und Brauer kombinierten sich hier durch die Reihen und legten anschließend für Thiele auf, der aber aus kurzer Distanz übers Tor schoss (23.).

Die Gäste schüttelten sich kurz und nahmen das Zepter anschließend wieder in die Hand. Semmer, Fink und nochmals Semmer hatten jeweils knapp hintereinander sehr gute Gelegenheiten, um auf 2:0 zu erhöhen (30., 33. und 34.). Die Erhöhung erfolgte schlussendlich dann auch, als nach einer Landeka-Flanke der Ball erneut im Netz landete. Dass die Alemannen aber dennoch nur mit einem 0:1 in die Pause gehen konnten, lag daran, dass der Schiedsrichter auf Abseits entschieden hatte (45.).

Der 31. Spieltag

Tore satt in den zweiten 45 Minuten

Coach van Eck brachte zum Anpfiff zwei neue Kräfte ins Spiel. Drevina und Schumacher sollten für frischen Wind sorgen - für sie blieben Ajani und Marquet draußen. Und die Alemannen kamen, aber nur bis zum Strafraum. Wie es anders geht, zeigten abermals die Gäste: Eine Konter-Kombination in Überzahl (Thiele musste behandelt werden) endete an Finks Fuß, der mitsamt diesen frei auf Flekken zusteuerte und eiskalt einschob (54.). Die Partie verlief nun zügiger, da Aachen seine Reihen mehr auf Angriff stellte und die Himmelblauen vermehrt auf Konter setzten.

Die Hausherren wurden für ihren Mut auch prompt belohnt, als Herröder nach einem Kopfball von Pozder abstauben konnte und so auf 1:2 verkürzte. Die aufkommende Hoffnung wurde aber wieder von CFC-Angreifer Fink zermalmt, der den Fehlpass von Herröder erahnte, aufnahm und erneut locker einschob (69.). Die Alemannen ergaben sich in der Folge, Joker Förster konnte so nochmals nachlegen und auf mittlerweile 4:1 stellen, was die Gäste-Fans aus Sachsen enorm glücklich stimmte (74.). Und anscheinend auch die Mannschaft, die durch den ebenfalls eingewechselten Makarenko gar noch auf 5:1 stellte (88.). Aachen wurde somit erneut bezwungen und das schon zum fünften Mal in Folge. Somit steht van Ecks Elf weiterhin auf einem direkten Abstiegsrang. Die Gäste aus Sachsen heften sich weiterhin ans obere Drittel der Tabelle und können ruhig für die nächste Saison planen.

Die Alemannen eröffnen den 32. Spieltag am Freitag (19 Uhr) in Darmstadt, Chemnitz empfängt einen Tag später (14 Uhr) die U23 von Borussia Dortmund.