3. Liga Analyse

3. Liga 2012/13, 30. Spieltag
14:12 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Marquet
Aachen

14:37 - 37. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Kefkir
Aachen

14:42 - 42. Spielminute

Tor 1:0
Nazarov
Rechtsschuss
Münster

15:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Menga
für Siegert
Münster

15:08 - 51. Spielminute

Tor 2:0
Strujic
Eigentor, Linksschuss
Vorbereitung Nazarov
Münster

15:12 - 55. Spielminute

Spielerwechsel
P. Simon
für D. Schumacher
Aachen

15:15 - 57. Spielminute

Tor 2:1
T. Thiele
Kopfball
Vorbereitung Wilschrey
Aachen

15:25 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Königs
für Taylor
Münster

15:25 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Strujic
Aachen

15:29 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Pozder
für T. Thiele
Aachen

15:35 - 78. Spielminute

Tor 3:1
Kara
Linksschuss
Münster

15:37 - 81. Spielminute

Tor 4:1
P. Kirsch
Kopfball
Vorbereitung Schöneberg
Münster

15:39 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Leipertz
für Marquet
Aachen

MÜN

AAC

Münster mit Defensivproblemen - Kefkir sieht Gelb-Rot

Kara beendet Schwarz-Gelbe Hoffnungen

Auf Seiten der Gastgeber musste Preußen-Coach Pavel Dotchev nach dem 1:1-Krimi in Bielefeld mit Bischoff (grippaler Infekt) und Hergesell (fünfte Gelbe) zwei Ausfälle kompensieren. Heise und Nazarov bekamen dafür das Vertrauen geschenkt. Sein Gegenüber René van Eck veränderte seine Startelf im Vergleich zum 1:2 gegen den SV Babelsberg auf zwei Positionen: Schaffrath, der übrigens Co-Trainer deren zweiter Mannschaft ist und sein Debüt in der Innenverteidigung feierte, und Kefkir rückten für Drevina und Andersen (muskuläre Probleme) in die Anfangsformation.

Die Rollen waren von Beginn an klar verteilt: Die Münsteraner übernahmen die Spielkontrolle, die Alemannia dagegen zog sich zurück und lauerte auf Konterchancen. Den ersten Abschluss setzte Grote, dessen Schuss flog jedoch am Kasten der Aachener vorbei (5.). Nach einer guten Viertelstunde kamen die Schwarz-Gelben besser in die Partie und hatten durch Murakami nach einer Ecke eine gute Torchance, dessen Kopfball rauschte aber knapp am Gehäuse vorbei (15.). Vier Zeigerumdrehungen später die nächste Großchance für die jetzt mindestens gleichwertigen Gäste: Thiele düpierte zwei Münsteraner und bediente Kefkir, der mutterseelenallein vor Masuch auftauchte. Diesen überwand er zwar noch, scheiterte aber an Innenverteidiger Kühne, der im letzten Moment vor der Linie klärte (18.).

Die Preußen wirkten verunsichert, die Alemannen dagegen schnupperten Morgenluft, konnten trotz eines deutlichen Chancenplus noch keine Gelegenheit in ein Tor ummünzen. Das änderte auch Strujic nicht, dessen wuchtiger Distanzschuss denkbar knapp am langen Eck vorbeirauschte (26.). Einmal mehr spielte die van Eck-Elf zielstrebig nach vorne, jetzt rettete Preußen-Schlussmann Masuch seine Farben: Thiele forderte den Routinier aus kurzer Distanz zu einem starken Reflex (33.).

Daraufhin folgten zwei herbe Rückschläge für die bis dato so stark aufspielende Alemannia: Der bereits verwarnte Kefkir hielt bei einem Zweikampf den Fuß drauf und wurde damit vorzeitig mit Gelb-Rot vom Platz geschickt (37.). Die jetzt personell überlegenen Münsteraner witterten ihre Chance, die Führung ließ nicht lange auf sich warten: Eine Truckenbrod-Flanke verwertete Nazarov überlegt zum schmeichelhaften 1:0 für die Hausherren (42.). Kurz vor dem Pausenpfiff bewahrte Aachens Schlussmann Flekken seine Truppe vor dem 0:2, als er einen Schöneberg-Schuss parierte (45.).

Der 30. Spieltag

Der zweite Durchgang begann mit viel Schwung auf beiden Seiten. Zunächst verfehlte Marquet das Tor von Masuch nur knapp, anschließend setzte Nazarov das Leder auf der Gegenseite über den Kasten (48.). Symptomatisch für die Gesamtsituation der Aachener fiel das 2:0 für die Preußen: Ein Rettungsversuch von Strujic misslang völlig und schlug schließlich über dem geschlagenen Schlussmann Flekken im Winkel ein (50.). Doch auch nach diesem Rückschlag steckten die Aachener nicht auf und spielten weiter nach vorne. Eine Offensivaktion vollendete Thiele nach einer Wilschrey-Flanke per Kopf zum Anschluss (58.).

Die Alemannia riskierte jetzt natürlich mehr, dadurch boten sich Lücken für Münster in der Hintermannschaft der Gäste. Am Ende eines Konters bot sich Menga die Chance zum dritten Tor für die Hausherren, doch der Pfosten stand für die Preußen im Weg (68.). Vier Zeigerumdrehungen später zwang Grote mit seiner Volley-Abnahme Alemannia-Keeper Flekken zu einer Glanztat. Dreizehn Minuten vor Schluss beendete Kara alle Hoffnungen der Aachener: Zunächst parierte Flekken gegen den Türken, den Nachschuss setzte er zum 3:1 ins Netz (78.). Wenig später setzte Kirsch per Kopf noch einen drauf und stellte damit den 4:1-Endstand her (81.).

Die Preußen schlagen am Dienstag, den 26. März, um 18.30 Uhr beim VfB II auf, die Alemannia gastiert am Samstag (14 Uhr) bei Wacker Burghausen.