3. Liga Analyse

3. Liga 2012/13, 28. Spieltag
14:11 - 9. Spielminute

Gelbe Karte
Islamoglu
Darmstadt

14:14 - 12. Spielminute

Tor 1:0
Sulu
Kopfball
Vorbereitung Baier
Darmstadt

14:29 - 27. Spielminute

Spielerwechsel
Sautner
für S. Eismann
Halle

14:30 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
S. Eismann
Halle

14:39 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Ziebig
Halle

15:17 - 59. Spielminute

Tor 1:1
Furuholm
Kopfball
Vorbereitung Sautner
Halle

15:27 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
da Costa
für Behrens
Darmstadt

15:30 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Mast
Halle

15:36 - 79. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Hickl
Darmstadt

15:38 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Lindenhahn
Halle

15:45 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Kanitz
für Lindenhahn
Halle

15:49 - 90. + 2 Spielminute

Tor 1:2
Mast
Linksschuss
Vorbereitung Kanitz
Halle

15:48 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Zeiger
für Ziegenbein
Halle

DAR

HFC

Hickl sieht die Ampelkarte - Späte HFC-Druckphase wird belohnt

Mast pflückt die Hoffnungen der "Lilien"

Darmstadts Trainer Dirk Schuster musste nach der 0:3-Pleite beim 1. FC Heidenheim auf Gorka verzichten. Für den rotgesperrten Abwehrspieler begann Islamoglu in der Innenverteidigung. Zudem ersetzte Baier da Costa im Mittelfeld. HFC-Coach Sven Köhler tauschte im Vergleich zu seiner Startaufstellung beim 2:0-Erfolg gegen den Chemnitzer FC nur einmal Personal: Hartmann fand - nach abgesessener Gelbsperre - gegenüber Müller den Vorzug.

Trotz einer obligatorischen Abtastphase starteten beide Teams engagiert in die Begegnung. Während Darmstadt sich erste Halbchancen erarbeitete und den Gegner früh zu stören versuchte, sortierten die Hallenser vorerst ihre Defensivreihe. Kurz nachdem die Hausherren den Druck etwas erhöhten, gingen sie schon in Führung: Eine Baier-Ecke vollstreckte Sulu mit seinem ersten Treffer der Saison per Kopf zum 1:0 für die "Lilien" (12.). In der Folge machte sich der SV98 um seine Führung verdient. Mit weiten Laufwegen und frühem Pressing ließen die Hessen Halle kaum zum Zug kommen.

Der 28. Spieltag

Bis zum Pausenpfiff des Unparteiischen Thorsten Schriever änderte sich nichts an diesem Bild. Die abstiegsbedrohten Darmstädter hatten den HFC im Griff, der keine einzige echte Torchance verbuchte. Einzig in der 39. Spielminute brachten die Saalestädter durch Lindenhahn einen Schuss auf Zimmermanns Kasten. Der Ball landete aber direkt in den Armen des Keepers. Keine Gefahr für die hessische Führung. So ging es mit einem verdienten 1:0 in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff fanden die Sachsen-Anhalter einen etwas besseren Zugriff auf die Partie und konnten in der 48. Spielminute zum ersten Mal so etwas wie Gefahr vor Zimmermanns Kasten ausstrahlen. Nach einem Durcheinander im "Lilien"-Strafraum kam das Leder zu Ziegenbein, der aber unbedrängt verzog und so den Darmstädter Verteidigern die Möglichkeit zum Klären gab. Zwar immer noch ohne große Kreativität, aber mit mehr Engagement, erkämpfte sich der HFC zusehends mehr Spielanteile. Und glich sogar nach einer knappen Stunde aus! Halle kombinierte sich durch des Gegners Hälfte und nach einer Hereingabe schloss Furuholm den Angriff per Kopf zum 1:1-Ausgleichstreffer ab (59.). Halle hielt seine Drangphase auch nach dem Ausgleich aufrecht.

Darmstadt gab aber nicht auf und schien entschieden, sich keinen der drei so wichtigen Punkte vom Böllenfalltor entführen zu lassen. So entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Hickl machte es aber seinen Farben knapp zehn Minuten vor Schluss eine Nummer schwerer: Nach seiner zweiten Gelben Karte in diesem Spiel musste Darmstadt die Schlussphase mit einem Mann weniger bestreiten (79.). Die Unterzahl machte sich jedoch kaum bemerkbar. Beide Teams drückten auf das entscheidende 2:1. Und womit im ersten Durchgang niemand rechnete, trat in der Nachspielzeit der zweiten 45 Minuten ein: Durch einen Distanzschuss überwand Mast SV98-Keeper Zimmermann zum 2:1-Last-Minute-Siegtreffer (90.+2) und avancierte zum Matchwinner.

Darmstadt schlägt am Samstag (14 Uhr) beim VfB Stuttgart II auf, der Hallesche FC empfängt einen Tag später (14 Uhr) Hansa Rostock.