3. Liga Analyse

3. Liga 2012/13, 25. Spieltag
14:35 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Humbert
Rostock

14:45 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Plat
Rostock

15:11 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Adamyan
Rostock

15:20 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
Klement
für Zimmermann
Rostock

15:20 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
M. Blum
für Humbert
Rostock

15:19 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Stegmayer
Darmstadt

15:35 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Smetana
für Plat
Rostock

15:33 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
U. Hesse
für Zielinsky
Darmstadt

15:40 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Leemans
Rostock

15:46 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Maas
für Baier
Darmstadt

ROS

DAR

Darmstadt präsentiert sich defensivstark

Die Hansa-Offensive bleibt weiter harmlos

Hansa-Coach Marc Fascher nahm gegenüber dem 0:0-Remis gegen Stuttgart II eine Änderung vor: Adamyan ersetzte Quanter. Darmstadts Trainer Dirk Schuster veränderte seine Elf im Vergleich zum 1:0-Heimsieg gegen Osnabrück auf zwei Positionen. Behrens und Gorka standen für Maas und da Costa auf dem Platz.

Nachholpartien

Beide Mannschaften tasteten sich zu Beginn der Partie ab, das Spielgeschehen konzentrierte sich vor allem auf das Mittelfeld. Wenn etwas nach vorne ging, war es über Hansas rechte Seite, die für Betrieb sorgte. Vieles blieb aber nur Stückwerk. Bei den "Lilien" zeigte Zimmerman im Angriff immer wieder Ansätze, gefährliche Aktionen blieben jedoch in der Anfangsphase auf beiden Seiten Mangelware. Adamyan war es, der mit einem Schuss aus 17 Metern für die erste Chance des Spieles sorgte. Sein Versuch ging aber deutlich über den Kasten.

Die "Hansa-Kogge" investierte in der Folge mehr in die Partie und erspielte sich ein optisches Übergewicht. Darmstadt versuchte es vermehrt mit langen Bällen, die jedoch in der Spitze keinen Abnehmer fanden. Beide Mannschaften präsentierten sich derweil in der Defensive sicher. Nach einem abgeblockten Zielinsky-Schuss hätte Behrens in der 25. Spielminute für die Darmstadt-Führung sorgen können, scheiterte jedoch aus aussichtsreicher Position am gut reagierenden Brinkies. Für die "Lilien" schien diese Chance ein Weckruf gewesen zu sein, denn sie agierten nun engagierter. Nach einer Ecke war es wieder Behrens, der für Gefahr im Hansa-Sechzehner sorgte. Sein Kopfball konnte jedoch auf der Linie geklärt werden (31.).

Angreifer Borg wich immer wieder auf den linken Flügel aus. Eine Hereingabe des Schweden vom linken Strafraumeck konnte Zimmerman jedoch nicht verwerten (34.). Rostock dagegen zeigte sich in der Offensive dagegen harmlos, Stürmer Plat bekam keine ordentlichen Zuspiele und hing in der ersten Spielhälfte völlig in der Luft.

Beide Trainer verzichteten in der Halbzeit auf personelle Änderungen. Die Rostocker hatten die erste Chance der zweiten Spielhälfte. Nach einer Ecke kam Pelzer an den Ball, dieser war jedoch zu überrascht, um das Leder im Gehäuse der "Lilien" unterzubringen - kein Problem für Keeper Zimmermann (50.). Auch nach dem Seitenwechsel fiel Hansa im Angriff wenig ein. Spielerische Kombinationen blieben Mangelware, wenn etwas nach vorne ging, dann durch Einzelaktionen. Nach dem Doppelwechsel holte Hansa eine Ecke heraus. Der Ball kam gut, Leemans köpfte aber letztendlich deutlich drüber (65.).

Leemans war es auch, der für die beste Rostocker Chance des Spiels sorgte. Sein abgefälschter Schuss aus 20 Metern ging nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Zimmermann war da schon in die andere Ecke unterwegs (69.). Hansa hatte Blut geleckt: Blum flankte in der 71. Spielminute vom linken Flügel in die Mitte des Strafraums, dort stand Weilandt völlig frei. Dessen Volley-Abnahme verfehlte das Tor jedoch ebenfalls um Haaresbreite. Das Spiel wurde intensiver, man merkte, dass beide Teams im Abstiegskampf einen Dreier benötigten. Letztendlich konnte jedoch kein Team mehr Großchancen kreieren.

Nach 90 intensiven Minuten, in denen sich die "Lilien" ein leichtes optisches Übergewicht erspielten, endete die Partie 0:0-Unentschieden. Insgesamt ein leistungsgerechtes torloses Remis in der Rostocker DKB-Arena, da auch Hansa einige Chancen zu verzeichnen hatte.

Am Ostersamstag (14 Uhr) gastiert Hansa beim VfL Osnabrück, zeitgleich tritt Darmstadt in Bielefeld an.