3. Liga Analyse

14:11 - 10. Spielminute

Gelbe Karte (Bielefeld)
Hornig
Bielefeld

14:29 - 27. Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
Testroet
für Hornig
Bielefeld

15:24 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
M. Lorenz
für Hille
Bielefeld

15:35 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Steffen Haas
für Peitz
Karlsruhe

15:35 - 78. Spielminute

Gelbe Karte (Bielefeld)
M. Lorenz
Bielefeld

15:40 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Soriano
für Hennings
Karlsruhe

15:44 - 87. Spielminute

Gelbe Karte (Bielefeld)
Hübener
Bielefeld

15:49 - 90. + 3 Spielminute

Gelb-Rote Karte (Karlsruhe)
D. Blum
Karlsruhe

KSC

BIE

3. Liga

Platins stoppt Karlsruhes Seriensieger

Bielefeld verdient sich Remis - KSC grüßt von der Spitze

Platins stoppt Karlsruhes Seriensieger

KSC-Coach Markus Kauczinski ließ sein erfolgsverwöhntes Team im Vergleich zum 3:2 bei Liga-Primus Osnabrück unverändert. Bielefelds Trainer Stefan Krämer tauschte gegenüber dem 3:1-Heimsieg gegen Offenbach derweil dreimal Personal: Strifler rückte bei seinem neuen Arbeitgeber erstmals in die Startelf. Der ehemalige Burghauser ersetzte den rotgesperrten Jerat. Riese, im bisherigen Saisonverlauf zuvor stets eingewechselt, durfte statt Agyemang zum ersten Mal von Beginn an ran.

In der Anfangsphase legten beide Teams ihr Augenmerk einerseits auf einen sicheren Spielaufbau, andererseits auf eine gute Organisation im Defensivverbund. Nach vier Minuten war die Vorfreude im Wildpark groß: Freistoßexperte Calhanoglu legte sich das Leder erstmals in zentraler Position zurecht, zielte aber in die Gästemauer. Der KSC erarbeite sich nun zusehends Feldvorteile. Außer einer Beinahe-Chance für Hennings, der den Ball nach einer Blum-Hereingabe in vielversprechender Position knapp verpasste, kam dabei jedoch nichts rum.

Exakt eine Viertelstunde war absolviert, als sich auch die Arminen erstmals vor dem gegnerischen Kasten zu Wort meldeten – und wie! Mauersberger machte eine Hille-Flanke scharf. Das Spielgerät senkte sich abgefälscht aufs Tordach. Bielefeld wurde mutiger, doch nur für eine kurze Zeitspanne. Nach knapp einer halben Stunde nahmen die Karlsruher wieder das Heft des Handelns in die Hand: Blum zielte erst flach links vorbei und assistierte wenig später mit seiner Flanke Varnhagen, der über das Gehäuse köpfte (27., 29.).

Nachdem Calhanoglu den Ball per Freistoß links am Tor vorbeigeschnippelt hatte, hätte es beinahe geklingelt - aber auf der Gegenseite. Der früh für Hornig eingewechselte Testroet passte nach innen, Akpoguma schlug über die Kugel und KSC-Keeper Orlishausen bewahrte die Badener vor dem Rückstand (40.).

Der 24. Spieltag

Im zweiten Durchgang intensivierte die Kauczinski-Truppe noch einmal ihre Offensivbemühungen. Hennings verpasste den Ball erneut nur knapp und Varnhagen demonstrierte ebenso zum zweiten Mal, dass er kein Torjäger ist (50., 52.).

In der 54. Minute segelte Arminen-Schlussmann Platins unter einer Calhanoglu-Freistoßflanke hindurch - ohne aber, dass ein Karlsruher Kapital daraus schlagen konnte. Der Bald-Hamburger drehte nun auf: Bei einem Freistoß von ihm sauste die Kugel abgefälscht an den linken Pfosten (61.).

Die Hausherren bauten Druck auf und wollten den elften Sieg in Folge. Platins verhinderte ihn, indem er einen Gordon-Kopfball mit einem überragenden Reflex entschärfte (79.). Doch der KSC verpasste nicht nur den Dreier. In der 93. Minute flog auch noch Danny Blum mit Gelb-Rot vom Platz. Eine größere Enttäuschung verhinderte Orlishausen, der beim anschließenden Lorenz-Freistoß reaktionsschnell zur Stelle war.

Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Karlsruhe

Orlishausen 2,5 - Klingmann 3, Gordon 2,5, Mauersberger 2,5, Akpoguma 3 - Peitz 4,5 , Varnhagen 4, Calhanoglu 3, D. Blum 3 - Hennings 3 , van der Biezen 3,5

Bielefeld

Platins 1,5 - Strifler 3, Hübener 2,5 , Appiah 3, Salger 3,5 - Schütz 3,5, Hornig , Riese 3, Hille 4 , J. Rahn 4 - Klos 4,5

Schiedsrichter-Team

Tobias Welz Wiesbaden

3
Spielinfo

Stadion

Wildparkstadion

Zuschauer

11.460

Der KSC gastiert am kommenden Freitagabend im Aachener Tivoli. Die Arminia genießt derweil tags darauf gegen Rot-Weiß Erfurt Heimrecht.