3. Liga Analyse

3. Liga 2012/13, 24. Spieltag
14:23 - 20. Spielminute

Gelbe Karte
Kojola
Halle

15:11 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Mar. Hartmann
Halle

15:15 - 57. Spielminute

Tor 1:0
Schweinsteiger
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Thee
Haching

15:19 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Haberer
für Schweinsteiger
Haching

15:29 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Willsch
für Kauffmann
Haching

15:28 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Pichinot
für Kanitz
Halle

15:30 - 71. Spielminute

Tor 1:1
Furuholm
Linksschuss
Vorbereitung Ziegenbein
Halle

15:36 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Zeiger
für A. Müller
Halle

15:39 - 79. Spielminute

Tor 1:2
Pichinot
Rechtsschuss
Vorbereitung Mast
Halle

15:44 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Voglsammer
für Drum
Haching

15:48 - 86. Spielminute

Tor 1:3
Ruprecht
Handelfmeter,
Rechtsschuss
Halle

15:50 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Hauk
für Ziegenbein
Halle

UHA

HFC

Unterhaching verliert Anschluss an Aufstiegskonkurrenz

Pichinot schießt den HFC über den Strich

Unterhachings Trainer-Doppelspitze mit Claus Schromm und Manuel Baum veränderte ihre Startformation nach der 1:2-Niederlage in Heidenheim auf zwei Positionen. Stammtorhüter Riederer hatte sich im Training am Knie schwer verletzt. Für ihn stand Korbinian Müller zwischen den Pfosten. Zudem spielte Schweinsteiger von Beginn an, nachdem er beim FCH schon zur Halbzeit für Volgsammer sein Debüt bei den Bayern gefeiert hatte. Halle-Coach Sven Köhler brachte im Vergleich zum 1:1-Remis gegen die Stuttgarter Kickers mit Eismann und Kanitz ebenfalls ein frisches Duo. Benes und Lindehahn waren nicht mit dabei.

Der 24. Spieltag

Im Stadion am Sportpark sahen 2450 Zuschauer eine müde Anfangsphase. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld gegenseitig, die Strafräume blieben größtenteils verwaist. Erst Kauffmanns Warnschuss nach 14 Minuten wirkte wie ein Weckruf. Schweinsteiger und Furuholm auf der Gegenseite verfehlten anschließend jedoch das Gehäuse (16., 17.) knapp. Wenig später parierte SpVgg-Ersatz-Keeper Korbinian Müller souverän gegen Kanitz (20.).

Schweinsteigers Hackentrick auf Rohracker gehörte nach einer knappen halben Stunde dann allerdings eher in die Kategorie sehenswert, aber harmlos (29.). Sonst passierte wenig, keines der beiden Teams fand den Weg durch die gegnerische Abwehrreihe. Einzig Kauffmann gelang dieses Kunststück. Als er allein vor Halle-Keeper Horvat auftauchte, entschied das Schiedsrichtergespann um Sören Storks aber auf Abseits, sodass auch die Chance im Keim erstickt wurde (43.). Mit einem torlosen Remis ging es in die Kabinen.

Halle dreht in Durchgang zwei auf

Die ambitionierten Hachinger kamen besser aus der Halbzeitpause. Über Odak und Rohracker tasteten sich die Oberbayern an den gegnerischen Strafraum heran (48.). Wenig später wurde Thee im Sechzehnmeterraum der Hallenser zu Fall gebracht, der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Schweinsteiger sicher zur SpVgg-Führung. Alles schien nach Plan zu laufen aus Sicht der Gastgeber.

Doch der Tabellen-18. aus Halle wollte sich nicht geschlagen geben. Zunächst köpfte Hartmann am Tor vorbei (69.), dann erzielte Furuholm nach einer Ziegenbein-Flanke den Ausgleich (71.). Und es sollte noch bitterer kommen für Unterhaching. Der HFC hatte Blut geleckt und drängte auf den Siegtreffer, der tatsächlich noch fallen sollte. In der 79. Minute passte Mast das Leder flach in den Strafraum, wo der eingewechselte Pichinot aus kurzer Distanz den Ball über die Linie drückte. 2:1! Auf Seiten der Oberbayern ging in der Folge nichts mehr. In den letzten Minuten fiel stattdessen das 3:1 für die Gäste. Schwabl kam im eigenen Strafraum mit der Hand an den Ball, weshalb es den zweiten Elfmeter des Tages gab. Ruprecht verwandelte sicher (86.) und setzte so einen gelungenen Schlusspunkt unter die Leistung der Hallenser.

Unterhaching ist am Freitag (19 Uhr) beim VfB II zu Gast, Halle empfängt tags darauf (14 Uhr) Babelsberg.