3. Liga Analyse

3. Liga 2012/13, 12. Spieltag
14:36 - 35. Spielminute

Tor 0:1
Burmeister
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung J. Rahn
Bielefeld

15:09 - 53. Spielminute

Tor 0:2
Testroet
Linksschuss
Vorbereitung Schönfeld
Bielefeld

15:10 - 54. Spielminute

Spielerwechsel
Gorka
für Beisel
Darmstadt

15:18 - 59. Spielminute

Tor 1:2
Tatara
Linksschuss
Darmstadt

15:20 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Testroet
Bielefeld

15:24 - 67. Spielminute

Gelb-Rote Karte
C. Müller
Bielefeld

15:25 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Zielinsky
für U. Hesse
Darmstadt

15:34 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Hille
für Testroet
Bielefeld

15:35 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Albayrak
für Behrens
Darmstadt

15:35 - 78. Spielminute

Tor 1:3
Hille
Rechtsschuss
Vorbereitung Schönfeld
Bielefeld

15:36 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Latza
Darmstadt

15:40 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Riese
für Schönfeld
Bielefeld

15:46 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Yesilyurt
für Jerat
Bielefeld

DAR

BIE

Müller sieht Gelb-Rot - nur Tatara kann die Chancenflut nutzen

DSC eiskalt: Burmeister, Testroet & Hille treffen

Darmstadts Coach Jürgen Seeberger tauchte im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Osnabrück zweimal Personal: Tatara und Zimmermann rückten für Zielinsky und Steegmann in die Startelf.

Bielefelds Trainer Stefan Krämer musste nach dem 0:0 gegen den Chemnitzer FC auf den Gelb-gesperrten Torjäger Klos (neun Treffer, bester Schütze der Dritten Liga) verzichten. "Das ist schon ein Verlust, aber wir werden eine Lösung finden", sagte der Übungsleiter und präsentierte Testroet als Ersatzmann. Außerdem rotierten auch Riemer und Agyemang aus der Mannschaft. Dafür durften Schönfeld und Jerat beginnen.

Auch ohne Torchance: Bielefeld geht in Führung!

Der 12. Spieltag

Die umgestelle Arminia-Elf brauchte etwas Zeit zur Eingewöhnung. Das konnten die Hausherren beinahe schon früh nutzen: Nach einer Ecke kam Latza frei zum Schuss, Schütz kratzte diesen gerade noch so von der Linie (3.). Nach diesem Wachmacher fand auch Bielefeld ins Spiel und hielt besser dagegen. Torraumszenen blieben jedoch lange Mangelware, weil sich beide Mannschaften im Mittelfeld neutralisierten. Erste Annäherungsversuche starteten dann die Lilien, die DSC-Keeper Platins mit mehreren Schüssen prüften: Die besten Chancen verzeichneten Tatara (17.) und da Costa (24.).

Die schwache Chancenverwertung sollte bestraft werden: Die bis dahin harmlosen Arminen kamen mit Rahn endlich einmal in den Strafraum, wo dieser bei seinem Tempo-Dribbling von Behrens gestoppt wurde. Schiedsrichter Florian Steinberg zeigte auf den Punkt. Burmeister trat für Bielefeld an und verwandelte sicher mit einem Flachschuss (35.) zum schmeichelhaften 1:0. Torwart Zimmermann ahnte zwar das richtige Eck, konnte den Ball aber nicht mehr erreichen. Darmstadt antwortete mit wütenden Angriffen, doch es führte bis zum Halbzeitpfiff kein Weg an Platins vorbei.

Klos-Ersatz Testroet trifft

Für den zweiten Durchgang hatten sich die Hausherren viel vorgenommen und drängten gleich nach vorne. Wie schon in der ersten Halbzeit gab es statt einem Erfolgserlebnis aber eine kalte Dusche: Testroet verzeichnete den bis dato zweiten Torschuss der Partie, zog aus 16 Metern ab und traf zum 2:0 (53.). Diesen Rückschlag mussten die Lilien erst verdauen. Derweil ließ der DSC die Entscheidung liegen: Nach einer Ecke donnerte Rahn das Leder an die Latte (58.).

Das Prinzip der sofortigen Bestrafung nach ausgelassenen Möglichkeiten setzte sich gnadenlos fort. Keine Zeigerumdrehung später hatte Tatara nach einer schwachen Klärungsaktion von Salger freie Schussbahn und verkürzte auf 1:2 (59.). Nun war die Partie wieder völlig offen, zumal sich die Gäste selbst dezimierten: Der bereits Gelb-vorbelastete Müller griff nach einem weiteren Foul seinen Gegenspieler ins Gesicht und sah die Ampelkarte (67.).

Hille triff traumhaft - Schütz den Pfosten

Nun warf Darmstadt alles nach vorne. Mit Zielinsky kam sogar noch ein zusätzlicher Stürmer (69.). Die Lilien verzeichneten viele Torchancen, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Schlussmann Platins, den die Handschuhe glühten. Stattdessen nahm die Kaltschnäuzigkeit der Arminen ihren Lauf: Hille wurde mit einem langen Ball angespielt und überwand Zimmermann mit einem Drop-Kick aus knapp 20 Metern (78.) - ein Traumtor! Das 3:1 war die Entscheidung. Der DSC verwaltete das Ergebnis und hatte mit einem Pfostenknaller durch Schütz sogar noch das 4:1 auf dem Fuß.

Darmstadt hat am nächsten Samstag (14 Uhr) ein Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen. Bielefeld empfängt zeitgleich den FC Hansa Rostock.