3. Liga Analyse

3. Liga 2012/13, 7. Spieltag
19:04 - 4. Spielminute

Gelbe Karte
Schöneberg
Münster

19:14 - 14. Spielminute

Spielerwechsel
Teixeira Rebelo
für A. Müller
Halle

19:36 - 34. Spielminute

Gelbe Karte
Zeiger
Halle

19:37 - 35. Spielminute

Tor 0:1
Taylor
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Nazarov
Münster

19:46 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Kanitz
Halle

19:48 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Bischoff
Münster

19:48 - 45. Spielminute

Rote Karte
Ruprecht
Halle

20:23 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Siegert
für Dowidat
Münster

20:23 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Lindenhahn
für Hauk
Halle

20:29 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Lindenhahn
Halle

20:32 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Königs
für Nazarov
Münster

20:39 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Shala
für Kanitz
Halle

20:43 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
St. Kühne
für Taylor
Münster

20:49 - 90. + 2 Spielminute

Tor 0:2
Bischoff
Rechtsschuss
Vorbereitung Siegert
Münster

HFC

MÜN

Münster bleibt zu Hause ungeschlagen

Pokalheld Taylor übernimmt die Verantwortung

Nach dem 1:0-Erfolg im Ostduell gegen Babelsberg wollte Halles Trainer Sven Köhler derselben Elf das Vertrauen schenken, jedoch verletzte sich Mouaya beim Warmmachen, sodass Zeiger startete. Mit dabei war auch Siegtorschütze Hartmann, der dem HFC am vergangenen Spieltag bereits den dritten Saisonerfolg ermöglicht hatte.
Bei den Gästen aus Münster nahm Coach Pavel Dotchev im Vergleich zum 1:1 gegen Heidenheim einen Wechsel vor: Dowidat ersetzte Heise im Mittelfeld.

Die Preußen hatten bislang in der laufenden Saison den Ruf als Comeback-Mannschaft inne. Gleich fünf Mal hatte die Dotchev-Elf zuvor einen Rückstand noch umgebogen. Gegen Aufsteiger Halle wollten die Adlerträger einen erneuten Kraftakt vermeiden und spielten von Beginn an nach vorne. Nazarov traf bei einem Schlenzer die Latte, ehe er Momente später frei vor Keeper Horvat scheiterte (10., 11.).

Der 7. Spieltag

Kurz darauf mussten die Hallenser bereits erstmals wechseln: Teixeira Rebelo ersetzte den verletzten Müller. Anschließend kamen auch die Köhler-Schützlinge zu ihrer ersten Torgelegenheit: Wagefelds Distanzkracher raste aber am Tor vorbei (22.).

Ansonsten kontrollierte der Gast das Geschehen. Kirsch hatte nach einer Bischoff-Ecke die nächste Möglichkeit (33.). Keine zwei Minuten später zappelte der Ball dann im Netz: Taylor verwandelte aus elf Metern (35.), nachdem Nazarov zuvor gefoult wurde.

Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff wurde es nochmal hitzig: Halles Ruprecht sah nach groben Foulspiel die Rote Karte, für Bischoff gab es zudem noch den Gelben Karton (45.).

Nach der Pause kamen beide Mannschaften unverändert aus den Kabinen. Bei den dezimierten Hausherren stopfte Wagefeld das nun entstandene Loch in der Innenverteidigung. Münster spielte die Partie in Überzahl souverän herunter. Der Ball lief gut bei den Adlerträgern, die nach 59 Minuten einen Dreierpack an Chancen ungenutzt ließen (Taylor, Dowidat, Nazarov).

Die Hallenser mussten lange Zeit auf eine gute Tormöglichkeit warten, ehe Hartmann den Ball an die Latte beförderte (65.). Ansonsten hatte der Aufsteiger in Unterzahl kaum etwas entgegenzusetzen. Stattdessen setzte Münster kurz vor dem Abschluss noch einen drauf: Siegert legte ab auf Bischoff, der den 2:0-Endstand herstellte.

Am kommenden Spieltag hat der Hallesche FC am Samstag (14 Uhr) ein Auswärtsspiel gegen Chemnitz vor der Brust. Preußen Münster empfängt am gleichen Tag die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart.