3. Liga Analyse

3. Liga 2012/13, 7. Spieltag
19:15 - 12. Spielminute

Gelbe Karte
L. Haas
Rostock

19:45 - 41. Spielminute

Tor 1:0
H. Schwarz
Rechtsschuss
Vorbereitung Y. Mokhtari
Burghausen

20:06 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Holst
für Gusche
Rostock

20:19 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Plat
für Quaschner
Rostock

20:20 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
D. Berger
für Pa. Wolf
Rostock

20:23 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Eberlein
für Y. Mokhtari
Burghausen

20:32 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Thiel
für H. Schwarz
Burghausen

20:34 - 75. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Leberfinger
Burghausen

20:45 - 81. Spielminute

Tor 2:0
Ro. Schmidt
Linksschuss
Burghausen

20:49 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Heidrich
für Luz
Burghausen

BUR

ROS

Leberfinger sieht die Ampelkarte

Schmidt macht den Deckel drauf

Bei beiden Teams gab es jeweils vier Wechsel in den Startaufstellungen. Burghausens Trainer Georgi Donkov brachte nach der 0:3-Niederlage gegen den 1.FC Saarbrücken Schick, Mokhtari, Schwarz und Neuzugang Luz für den rotgesperrten Senesie sowie Eberlein, Freiberger und Moser.

Rostocks Coach Wolfgang Wolf vertraute im tiefen Süden der Republik im Vergleich zum 1:1-Unentschieden gegen den SV Darmstadt 98 Weilandt, Pelzer, Haas und Albrecht. Plat, Leemans, Geenen und Marcos rutschten raus.

Die Zuschauer in Burghausen erlebten eine einseitige erste Hälfte – und das lag vornehmlich an den Gastgebern, die es im Gegensatz zu den Norddeutschen aus Rostock vermochten, dem eigenen Spiel Struktur zu verleihen.

Rostock blieb im ersten Durchgang auffällig passiv in der Offensive, nur Weilandt sorgte hin und wieder für gute Aktionen, schaffte es aber im ersten Versuch nicht an Wacker-Torwart Vollath vorbei (17.). Wenige Minuten später verpasste er das angestrebte Ziel gänzlich (25.).

Der 7. Spieltag

Ganz anders sah es auf der Gegenseite aus. Den Oberbayern ging bei zahlreichen ansehnlichen Offensivaktionen nur die letzte Präzision im Abschluss ab: Luz (10.), Holz (20., 34.) und Mokhtari (21.) tauchten zwar vor Hansa-Keeper Müller auf, mussten das Jubeln aber noch unterlassen. Das war kurz vor der Pause nämlich Schwarz vorbehalten, der auf Zuspiel des wieder genesenen Regisseurs Mokhtari in der 41. Minute das 1:0 erzielte. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die viertelstündige Spielunterbrechung.

In der Kabine hatte Wolfgang Wolf wohl deutliche und passende Worte zu seinen Spielern gewählt. Der FC Hansa kam beflügelt zurück auf das Feld und zeigte nun das, was lange vermisst wurde: Mut und Offensivgeist. Wieder war es Weilandt, der mit einem Schuss aus günstiger Position den Burghauser Kasten verfehlte (54.). Und die Gäste-Elf bekam auch schnell ein neues Gesicht. Bereits in Minute 62 war das Wechselkontingent ausgeschöpft, Holst, Plat und Berger waren neu im Spiel.

Die Partie in der Wacker-Arena war nun umkämpft. Leberfinger leistete sich im Mittelfeld ein zweites gelbwürdiges Foul und wurde von Referee Robert Kempter per Ampelkarte des Feldes verwiesen. Burghausen musste die Schlussphase in Unterzahl überstehen. Und Rostock drückte noch einmal, biss sich aber an den nun aufopferungsvoll verteidigenden Hausherren die Zähne aus. Und die hatten noch einen entscheidenden Pfeil im Köcher. Schmidts Freistoßflanke segelte an Freund und Feind in die Maschen und entschied das Spiel zehn Minuten vor dem Abpfiff (80.).

Am 8. Spieltag ist Burghausen nun am Samstag (14 Uhr) in Offenbach zu Gast. Erfurt empfängt am gleichen Tag Wehen Wiesbaden.