3. Liga Analyse

3. Liga 2012/13, 3. Spieltag
19:25 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
Schwabl
Haching

20:00 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Rohracker
für Willsch
Haching

20:13 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Odak
für Kappelmaier
Haching

20:24 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Ivana
für Zieba
Wehen

20:26 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Bieler
Wehen

20:35 - 80. Spielminute

Tor 0:1
Rohracker
Rechtsschuss
Vorbereitung Bigalke
Haching

20:38 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Vunguidica
für Mintzel
Wehen

20:41 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Voglsammer
für Niederlechner
Haching

20:41 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Wohlfarth
für Book
Wehen

20:44 - 89. Spielminute

Tor 0:2
Bigalke
Rechtsschuss
Vorbereitung Voglsammer
Haching

WEH

UHA

Unterhaching springt vorerst an die Tabellenspitze

Rohracker bestraft Wehens Nachlässigkeit

Wiesbadens Trainer Peter Vollmann nahm im Vergleich zum 0:0-Remis gegen die Stuttgarter Kickers eine personelle Veränderung vor. Stroh-Engel begann in der Spitze und verdrängte Wohlfarth. Auf der gegnerischen Seite hatte Unterhachings Coach Claus Schromm nach dem 3:0-Heimsieg gegen Rostock alle Mann erneut an Bord und sah keine Veranlassung, seine zuletzt erfolgreiche Elf auseinanderzureißen.

Die Hausherren begannen die Partie sehr fokussiert und ließen das Leder in den eigenen Reihen laufen. Die Gäste zogen sich in der Anfangsphase weit zurück und ließen das Spiel auf sich zukommen. Hinten machten sie die Räume denkbar eng und lauerten auf Fehler der Hessen. Der SVWW ließ sich bei Ballverlust aber nicht von einem Konter überraschen und eroberte sich die Kugel durch druckvolles Pressing schnell wieder zurück. Folglich hatte Wehen auch die erste Chance. Janjic passte im Strafraum nach hinten, wo Müller aber knapp das Tor verfehlte (8.).

Der 3. Spieltag

Nach einer guten Viertelstunde waren die Hachinger besser im Spiel, da die Gastgeber den Ball in der Vorwärtsbewegung zu unsauber spielten. Dennoch blieb die Vollmann-Elf das gefälligere Team mit den zwingenderen Offensivaktionen. Zuerst blockte Yilmaz einen Janjic-Schuss, ehe der Bosnier das Leder neben den Kasten setzte (25.). Die Spielvereinigung schien beeindruckt und zog sich wieder weiter zurück. Der SVWW nahm jedoch vor dem Wechsel etwas das Tempo aus der Partie. Nun versuchte es Unterhaching die Passivität der Hausherren zu bestrafen.

Die Hessen kamen erneut mit viel Schwung aus den Katakomben. Nach einer Flanke musste SpVgg-Schlussmann Riederer sein ganzes Können aufbieten, um einen Janjic-Kopfball zu entschärfen (48.). Nun konnten die Oberbayern auch endlich einen Konter in eine Chance ummünzen. Yilmaz‘ Flachschuss konnte Gurski parieren (52.). Der Druck des SVWW konnte aber nicht lange aufrecht erhalten werden. Die Hausherren agierten über weite Strecken zu ideenlos und spielten damit der Gäste-Defensive in die Karten. Zudem vergaben die Hessen ihre wenigen Chancen kläglich. Janjic verzog aus fünf Metern (78.)! Prompt wurde diese Nachlässigkeit bestraft. Rohracker war nach einem langen Ball frei durch und ließ Gurski ohne Abwehrchance (80.). Jetzt warfen die Wiesbadener nochmals alles nach vorne, konnten sich am Ende aber nicht mehr mit einem Zähler belohnen. Im Gegenteil: Bigalke machte mit dem 2:0 den Deckel spät den Deckel auf den Unterhachinger Sieg und die vorläufige Tabellenführung (89.).

Am kommenden Spieltag muss Wiesbaden schon am Dientag in Babelsberg antreten (19 Uhr). Zur gleichen Zeit empfängt Unterhaching den 1. FC Heidenheim.