20:46 - 15. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Josué
für Polak
Wolfsburg

20:49 - 17. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Josué
Wolfsburg

21:08 - 37. Spielminute

Tor 0:1
Bolly
Rechtsschuss
Vorbereitung Kruse
Düsseldorf

21:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Düsseldorf)
Reisinger
für Ilsö
Düsseldorf

21:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Dost
für Fagner
Wolfsburg

21:40 - 51. Spielminute

Tor 1:1
Olic
Linksschuss
Vorbereitung Orozco
Wolfsburg

22:03 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
M. Schäfer
für Kahlenberg
Wolfsburg

22:04 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Düsseldorf)
Schahin
für Bolly
Düsseldorf

22:11 - 82. Spielminute

Gelbe Karte (Düsseldorf)
Malezas
Düsseldorf

22:13 - 84. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Orozco
Wolfsburg

22:17 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Düsseldorf)
Omae
für Kruse
Düsseldorf

22:17 - 88. Spielminute

Gelbe Karte (Düsseldorf)
Tesche
Düsseldorf

WOB

F95

Bundesliga

Bolly macht's vor der Pause, Olic danach

Polak verletzt sich früh - Fortuna muss weiter warten

Bolly macht's vor der Pause, Olic danach

Wolfsburgs Rodriguez im Duell mit Kruse (li.).

Scheiterte am rechten Pfosten: Wolfsburgs Rodriguez, hier im Duell mit Kruse (li.). Getty Images

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking stellte seine Startelf im Vergleich zum 5:2-Erfolg beim SC Freiburg dreimal um. Madlung rückte für Kyrgiakos in die Innenverteidigung, Kahlenberg und Orozco ersetzten den gelbgesperrten Diego und den verletzten Perisic (Innenbandanriss). Fortunas Coach Norbert Meier brachte nach der 2:3-Niederlage bei Bayern München für Kapitän Lambertz (Einriss der Muskelhülle am Oberschenkel) Ilsö.

"Freiburg hat uns den Gefallen getan und mitgespielt, das wird die Fortuna sicher nicht machen", hatte Hecking im Vorfeld der Partie gesagt und sollte Recht behalten. Vom Anpfiff weg igelten sich die Düsseldorfer in ihre eigene Hälfte ein, waren auf Spielzerstörung aus und warteten auf etwaige Konterchancen. Logischerweise kam der VfL rasch zu deutlich mehr Ballbesitz und Spielanteilen, wusste damit aber nicht allzu viel anzustellen.

Der 26. Spieltag

Spieler des Spiels
Düsseldorf

Mathis Bolly Sturm

3
Spielnote

Zwei spielerisch limitierte Mannschaften boten Fußball-Magerkost.

5
Tore und Karten

0:1 Bolly (37', Rechtsschuss, Kruse)

1:1 Olic (51', Linksschuss, Orozco)

Wolfsburg
Wolfsburg

Benaglio 3 - Fagner 3,5 , Madlung 4, Kjaer 4,5, R. Rodriguez 4 - Träsch 4,5, Polak , Vieirinha 4, Kahlenberg 5 , Orozco 4,5 - Olic 4

Düsseldorf
Düsseldorf

Giefer 3 - Balogun 4, Latka 4, Malezas 3,5 , van den Bergh 4 - Bodzek 4,5, Tesche 4 , Kruse 3,5 , Bellinghausen 4 - Ilsö 5 , Bolly 3

Schiedsrichter-Team
Christian Dingert

Christian Dingert Gries

2,5
Spielinfo

Stadion

Volkswagen-Arena

Zuschauer

24.540

Gerade in so einer Situation wurde Diego, der zweifellos immer für einen Geistesblitz gut ist, schmerzlich vermisst. Zu statisch und manchmal zu kopflos muteten die Angriffe der Wölfe an. Zu allem Überfluss zwickte es Polak auch noch im Oberschenkel, sodass der Tscheche bereits nach einer Viertelstunde gegen Josué ausgewechselt werden musste. Der Brasilianer - ohnehin eher fürs Grobe zuständig - konnte dann auch nicht mehr Struktur in die Angriffe der Niedersachsen bringen. So musste eben eine Einzelaktion für die erste Chance des Spiels herhalten: Rodriguez' satter Linksschuss aus 20 Metern knallte an den rechten Pfosten (19.).

Von den Fortunen war offensiv gar nichts zu sehen, die Gäste beschränkten sich vollständig auf die Defensive und zeigten sich bei ihren seltenen Kontergelegenheiten zudem spielerisch limitiert. Das Geschehen fand überwiegend in der Hälfte der F95er statt: Vieirinha (24.) und Orozco (29.) setzten weitere Duftmarken. Immer wieder rannten die Wölfe an - sei es über die Flügel oder über den emsigen Orozco, den Düsseldorfer Sperrriegel knacken konnten sie dennoch nicht.

Wölfe beißen sich die Zähne aus und bekommen die kalte Dusche

Wolfsburgs Fagner rennt Bolly (re.) nur hinterher

Auf und davon: Wolfsburgs Fagner rennt Bolly (re.) nur hinterher. picture alliance

Und dann folgte die kalte Dusche: Bellinghausen leitete gekonnt auf die linke Seite zu Kruse weiter. Der Australier spurtete los, drang in den Sechzehner ein, wurde dort von Kjaer nicht entscheidend angegriffen und legte mit Übersicht quer in die Mitte auf Bolly, der den ersten Torschuss der Gäste zum 1:0 nutzte (37.) und damit zugleich den Pausenstand markierte.

Beide Trainer brachten zum zweiten Durchgang je einen neuen Spieler: Meier brachte Reisinger für Ilsö, während Hecking seine Elf mit der Einwechslung von Stürmer Dost für Abwehrmann Fagner fortan deutlich offensiver ausrichtete. Für den Ausgleich zeichnete aber nicht der Niederländer verantwortlich, vielmehr war es Olic, der das hochverdiente 1:1 erzielte. Nachdem Vieirinha noch an Giefer gescheitert war (49.), steckte Orozco prima zum Kroaten durch, der aus elf Metern sicher ins lange Eck vollendete (51.). Nur eine Minute später fast der Doppelschlag, Dost scheiterte jedoch aus kurzer Entfernung an Giefer.

Die Partie wurde danach lebhafter, wenngleich sich an der taktischen Grundausrichtung beider Teams nicht viel änderte. Düsseldorf stand sehr tief und verteidigte mit Mann und Maus, Wolfsburg mühte sich redlich ab, fand die Lücke im gegnerischen Bollwerk aber nicht. Der Einsatz war da, die Moral stimmte auf beiden Seiten, nur hatten beide Mannschaften mit einer hohen Fehlpassquote zu kämpfen. Bei den Wölfen kam noch mangelnde Zielstrebigkeit hinzu - zu selten wurde beim VfL der Abschluss gesucht. Im Gegensatz dazu die Meier-Elf, die nach 68 Minuten gewaltiges Pech hatte, als Tesche den Ball an die Latte klatschte. Danach ließen die Kräfte aber hüben wie drüben merklich nach, sodass es schlussendlich bei der Punkteteilung blieb.

Beide Mannschaften verabschieden sich nun in die Länderspielpause, ehe es am Osterwochenende wieder in der Bundesliga ernst wird. Die Wolfsburger empfangen dann am Sonntag (15.30 Uhr) den 1. FC Nürnberg, während die Düsseldorfer tags zuvor (15.30 Uhr) Bayer Leverkusen zu Gast haben.

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