Bundesliga 2012/13, 21. Spieltag
15:56 - 26. Spielminute

Gelbe Karte
Traoré
Stuttgart

16:05 - 34. Spielminute

Tor 0:1
Ekici
Rechtsschuss
Vorbereitung De Bruyne
Bremen

16:16 - 45. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Petersen
Bremen

16:37 - 50. Spielminute

Tor 1:1
Traoré
Linksschuss
Vorbereitung Gentner
Stuttgart

16:47 - 60. Spielminute

Tor 1:2
Hunt
Linksschuss
Vorbereitung Petersen
Bremen

16:54 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Macheda
für Harnik
Stuttgart

16:54 - 68. Spielminute

Spielerwechsel
Didavi
für Kvist
Stuttgart

16:59 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Gentner
Stuttgart

17:00 - 74. Spielminute

Tor 1:3
Ekici
Rechtsschuss
Bremen

17:04 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Okazaki
für Torun
Stuttgart

17:11 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Ibisevic
Stuttgart

17:11 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Prödl
für Ekici
Bremen

17:15 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Fritz
für Junuzovic
Bremen

17:19 - 90. + 2 Spielminute

Tor 1:4
De Bruyne
Rechtsschuss
Vorbereitung Gebre Selassie
Bremen

17:16 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Gebre Selassie
für Hunt
Bremen

VFB

BRE

Lapsus von Kvist bringt Werder auf Kurs

Ekicis Traumtor besiegelt erneute VfB-Pleite

Mehmet Ekici (re.)

Jubel mit dem Torschützen: Die Bremer Spieler feiern Mehmet Ekici (re.). Getty Images

VfB-Trainer Bruno Labbadia stellte seine Startelf nach der 1:3-Niederlage in Düsseldorf auf vier Positionen um. Niedermeier (nach Hüftproblemen ersetzte Felipe in der Innenverteidigung. Links in der Abwehr kam Afrika-Cup-Rückkehrer Boka für Molinaro. Im Mittelfeld kehrten zudem Harnik (nach Gelb-Rot-Sperre) und Traoré für Hajnal und Holzhauser in die Startelf zurück.

Werder-Coach Thomas Schaaf entschied sich dagegen nach dem 2:0-Sieg gegen Hannover, keine Umstellungen vorzunehmen, zumal Arnautovic kurzfristig mit muskulären Problemen ausgefallen war.

Der VfB begann hellwach und suchte sofort den Weg nach vorne. Sakai hatte nach schöner Flanke von Ibisevic schon in der 2. Minute die erste gute Chance des Spiels, zielte aber ein Stück zu hoch. Wenig später scheiterte Traoré mit einer Direktabnahme vom Strafraumrand an Mielitz (4.). Nach einer guten Viertelstunde kamen dann auch die Bremer besser ins Spiel.

Der 21. Spieltag

Nach ein paar eher harmlosen ersten Torannäherungsversuchen hatte de Bruyne in der 24. Minute die Riesenchance zur Führung für Werder: Der Belgier platzierte eine Direktabnahme nach Flanke von der rechten Seite aber an den linken Pfosten und scheiterte dann im Nachschuss auch noch an Ulreich. Fortan spielte gegen immer verunsicherter wirkende Schwaben fast nur noch Bremen. Elia verfehlte in der 30. Minute nach Ekicis maßgenauem Zuspiel das leere Tor aus spitzem Winkel knapp. Dann scheiterte Junuzovic aus zentraler Position im Strafraum mit einer weiteren großen Gelegenheit an Ulreich (32.).

Durchaus folgerichtig fiel die Führung für den SVW: Nach de Bruynes harter Hereingabe von rechts beförderte Ekici - zentral im Strafraum freistehend - den Ball gekonnt in die Maschen (34.). Stuttgart versuchte noch vor der Pause zu anworten. Harnik scheiterte aber mit zwei guten Kopfballmöglichkeiten knapp (42., 45.).

Kvists Fehler freut Werder

Wie schon in der ersten Hälfte starteten die Stuttgarter wacher. Und diesmal gelang den Schwaben auch der ersehnte Treffer: Nach Gentners Vorarbeit kam das Spielgerät etwas glücklich zu Traoré, der den Ball aus der Luft gekonnt abnahm und Mielitz mit einem Schuss ins lange Eck überwand (50.). Der Bremer Keeper bekam dabei nur noch die Fingerspitzen an den Ball.

Bruno Labbadia, Thomas Schaaf (v.li.)

Gute Laune: Bruno Labbadia und Thomas Schaaf beim Spiel zwischen VfB und SVW. Getty Images

Danach wollten die Schwaben mehr, brachten Werder aber mit einem Lapsus im Mittelfeld wieder ins Spiel. Kvist verlor den Ball unaufmerksam an Petersen, der sofort Hunt steil schickte. Der Bremer Kapitän ließ sich die Chance frei vor Ulreich nicht entgehen und schob flach ins linke Toreck ein (60.). Zwar war Stuttgart in der Folge um den erneuten Ausgleich bemüht, vermochte es aber aus dem Spiel heraus nur selten, gefährlich in Tornähe zu kommen. Nach einem Eckball köpfte Ibisevic knapp über das Tor (69.).

Ein erneuter leichter Ballverlust, diesmal von Niedermeier, leitete die Vorentscheidung ein. Gentner foulte vor dem Strafraum Hunt. Ekici nahm aus etwa 25 Metern in halbrechter Position per Freistoß Maß und traf sehenswert ins kurze Eck, wo der Ball von der Unterkante der Querlatte über die Linie prallte (74.). Außer einem Fallrückzieher von Ibisevic, der aber weit über das Tor ging (80.), brachte der VfB danach keine gelungene Offensivaktion mehr zustande. Stattdessen sorgte de Bruyne in der Nachspielzeit mit einem gelungenen Heber über Ulreich sogar noch für das 4:1 für die Gäste.

Stuttgart hat am Donnerstag Genk in der Europa League zu Gast und spielt am Sonntag (17.30 Uhr) auswärts in Hoffenheim. Werder empfängt am Samstag (15.30 Uhr) den SC Freiburg im Weserstadion.