Bundesliga 2012/13, 18. Spieltag
15:59 - 30. Spielminute

Gelbe Karte
Vestergaard
Hoffenheim

16:05 - 36. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Williams
für Salihovic
Hoffenheim

16:12 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Brouwers
Gladbach

16:39 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Tobias Weis
Hoffenheim

16:58 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Usami
Hoffenheim

17:00 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Grifo
für Roberto Firmino
Hoffenheim

17:06 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Mlapa
für L. de Jong
Gladbach

17:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Joselu
für Derdiyok
Hoffenheim

17:15 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Herrmann
Gladbach

17:18 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Rupp
für Herrmann
Gladbach

HOF

BMG

Viel Aufwand und wenig Torchancen in Hoffenheim

Hoffenheims erster Punkt nach sechs Niederlagen

Willkommen zurück: Lucien Favre begrüßt Hoffenheims neuen Coach Marco Kurz.

Willkommen zurück: Lucien Favre begrüßt Hoffenheims neuen Coach Marco Kurz. picture-alliance

Hoffenheims neuer Coach Marco Kurz veränderte seine Startelf im Vergleich zur 1:3-Niederlage gegen Dortmund zum Abschluss der Vorrunde auf fünf Positionen: Wiese kehrte für Casteels zwischen die Pfosten zurück. In der Innenverteidigung ersetzte Vestergaard Compper, im Mittelfeld spielten Roberto Firmino und Usami für Schröck und Rudy (Sprunggelenksverletzung), und im Sturm bekam Derdiyok das Vertrauen des Trainers. Für ihn blieb der ohnehin am Knöchel verletzte Schipplock draußen. Für Neuzugang Advincula blieb nicht einmal ein Platz auf der Bank. Mönchengladbachs Trainer Lucien Favre änderte seine Startelf gegenüber dem 1:1 beim FC Bayern am 17. Spieltag auf zwei Positionen: Für den grippekranken Stranzl rückte Alvaro Dominguez in die Innenverteidigung. Dazu übernahm de Jong nach überstandener Verletzung die Rolle als Sturmspitze und verdrängte Hanke auf die Bank.

Der 18. Spieltag

Die Hoffenheimer waren von der ersten Minute an hellwach und setzten die Gäste gleich unter Druck. Die Borussia schien dagegen den Spielbeginn zu verschlafen zu. Eine erste gute Chance für 1899 war die Folge. Volland legte von der linken Seite auf für Roberto Firmino, der allerdings aus zehn Metern knapp am Tor vorbei schoss (7.).

Danach wachten auch die Gäste auf und deuteten an, am Spiel teilnehmen zu wollen. Torchancen für die Gladbacher waren allerdings nicht zu verzeichnen. Die Gladbacher Offensiv-Akteure schoben den Ball zu oft quer, so dass die Hoffenheimer Abwehr wenig Mühe hatte, das Angriffsspiel des VfL zu unterbinden.

Auf der Gegenseite kreierten die Kurz-Schützlinge immer wieder über die Flügel gefährliche Situationen. Alvaro Dominguez riskierte in der 15. Minute einen möglichen Elfmeter, als er gegen Weis zur Ecke klärte. Roberto Firmino vergab gleich zwei Mal die Möglichkeit zur Führung. Zunächst reagierte ter Stegen gegen einen Distanzschuss glänzend (21.), dann beförderte der Brasilianer einen Kopfball über das Tor der Gladbacher (24.).

Die Gäste hatten in Gegensatz dazu in der Offensive wenig anzubieten. Ein Schuss von Marx aus gut 20 Metern, der deutlich am Tor vorbei ging, war noch die beste Szene der Favre-Elf im ersten Durchgang (38.). Mühsam schleppte sich die Partie in die Pause.

Auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten wurde das Spiel nicht viel besser. Mönchengladbach hatte zwar viel Ballbesitz, zündende Ideen im Spiel nach vorne suchte der Betrachter allerdings vergebens. Hoffenheims Abwehr stand solide und wurde von den immer wieder quer passenden Gladbachern kaum gefordert.

Erst in der 60. Minute hatten die Gäste gegen immer defensiver agierende Hausherren die erste echte Möglichkeit. Arango setzte de Jong mit einem langen Pass ein. Der Niederländer nahm den Ball gekonnt an und schoss sofort. Nur denkbar knapp zischte das Leder über Wieses Tor.

Danach setzte sich der Gladbacher Breitwand-Fußball gegen defensiv tief stehende Hoffenheimer fort. Die aufmerksam verteidigenden Hausherren ließen in der Nähe des eigenen Strafraums fast nichts zu. Arango und Co. fanden kaum Anspielstationen. Dennoch vergaben die Gäste in dieser Phase den Führungstreffer. Nordtveit servierte eine Ecke auf den Kopf des unbedrängten Brouwers. Dieser beförderte die Kugel aber am Tor vorbei (70.).

In der Schlussphase fassten sich die Hausherren noch einmal ein Herz und investierten mehr in die Offensive. Prompt stellten sich Möglichkeiten ein. Eine Vorlage von Volland bekam Weis auf den Fuß und zog ab. Ter Stegen musste alles aufbieten, um das 0:0 festzuhalten (76.). In der 85. Minute wäre allerdings auch der Gladbacher Keeper machtlos gewesen. Usami hatte für den eingewechselten Joselu aufgelegt. Dieser beförderte den Ball aus zehn Metern aber unkonzentriert am Tor vorbei.

Damit hatten sich die Tormöglichkeiten für beide Teams erschöpft. Das positive Fazit sollte für die Konkurrenten lauten: Immerhin nicht verloren.

Spieler des Spiels

Marc-André ter Stegen Tor

2
Spielnote

Nur wenig Torraumszenen, viele Fehler im Mittelfeld, überdies meist schwache Standards.

4
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Hoffenheim

Wiese 3 - Beck 3, Delpierre 3, Vestergaard 3,5 , Johnson 3,5 - Tobias Weis 2,5 , Salihovic 3,5 , Roberto Firmino 4,5 , Volland 3, Usami 4,5 - Derdiyok 5

Gladbach

ter Stegen 2 - Jantschke 3,5, Brouwers 3,5 , Alvaro Dominguez 3,5, Wendt 3 - Nordtveit 3,5, Marx 3, Cigerci 2,5, Arango 4 - Herrmann 3,5 , L. de Jong 3

Schiedsrichter-Team

Peter Sippel München

3,5
Spielinfo

Stadion

Wirsol Rhein-Neckar-Arena

Zuschauer

26.750

Hoffenheim tritt am Samstag, 26.01. um 15.30 Uhr bei Eintracht Frankfurt an. Zeitgleich spielt Borussia Mönchengladbach gegen Düsseldorf.