Bundesliga 2012/13, 18. Spieltag
15:45 - 14. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Bruma
für Mancienne
HSV

15:59 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
Arslan
HSV

16:07 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Jansen
HSV

16:09 - 38. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Skjelbred
für Arslan
HSV

16:36 - 47. Spielminute

Gelbe Karte
Cohen
Nürnberg

16:54 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Feulner
für Chandler
Nürnberg

16:58 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Frantz
für Mak
Nürnberg

17:00 - 70. Spielminute

Tor 0:1
Rudnevs
Kopfball
Vorbereitung Aogo
HSV

17:04 - 75. Spielminute

Tor 1:1
Pekhart
Rechtsschuss
Vorbereitung Gebhart
Nürnberg

17:05 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Kiyotake
für Esswein
Nürnberg

17:14 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Diekmeier
HSV

17:14 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Frantz
Nürnberg

FCN

HSV

Zwei Aluminiumtreffer des HSV

Pekhart antwortet Rudnevs prompt

Mak (vo.) im Duell mit Jansen

Häufiges Duell auf der Außenbahn: Nürnbergs Robert Mak (vo.) im Duell mit Marcel Jansen. Getty Images

Beim 1. FC Nürnberg feierte Coach Michael Wiesinger, der von der U 23 aufrückte und für den nach Wolfsburg abgewanderten Dieter Hecking das Zepter bei den Profis übernommen hat, sein Bundesligadebüt. Wiesinger musste den erkrankten Nilsson ersetzen, zog dafür Simons in die Innenverteidigung zurück und besetzte die freie Stelle auf der Doppelsechs mit Cohen. Überraschend nahmen Kiyotake und Feulner auf der Bank Platz, Mak und Esswein bildeten mit Gebhart die offensive Dreierreihe hinter der einzigen Spitze Pekhart.

Beim HSV hatte Trainer Thorsten Fink bis auf Jiracek und Scharner alle Mann an Bord und konnte auch auf den rechtzeitig fit gewordenen Spielmacher van der Vaart zurückgreifen.

In Nürnberg bestimmten die in den Zweikämpfen präsenteren Hausherren die Anfangsphase. Mak tauchte schon nach zwei Minuten gefährlich im HSV-Strafraum auf, verzog aber. Der Club fuhr seine Angriffe zunächst ausschließlich über die rechte Seite, kam in der Folge gegen kompakt verteidigende Hanseaten aber nicht mehr gefährlich zum Zug.

Pech dann für die Fink-Schützlinge, dass Mancienne umknickte und gegen Bruma ausgetauscht werden musste (14.). Bei den Hamburgern konnte van der Vaart keine Akzente setzen, überhaupt scheute der Liga-Dino offensiv das Risiko, kam kaum an den gegnerischen Strafraum. Aber auch den Kombinationen der Franken fehlte es an Sicherheit, bei verhaltenem Tempo blieb auch bei den Angriffsbemühungen der Wiesinger-Elf vieles Stückwerk.

Je länger die Partie dauerte, desto mehr rauschte das Niveau in den Keller. Technische Mängel auf beiden Seiten trieben die Fehlpassquote in die Höhe, Mittelfeldgeplänkel war die Regel, Chancen blieben so Mangelware. Hamburg wechselte ein zweites Mal, Fink ersetzte den Gelb-Rot-gefährdeten Arslan durch Skjelbred.

Dann raffte sich der FCN zum Ende des ersten Durchgangs noch einmal auf - und stand zweimal dicht vor der Führung: Erst nickte Balitsch freistehend drüber (37.), dann schoss Mak, der rechts ein Aktivposten war, nach tollem Diagonalpass von Balitsch halbrechts frei vor Adler aus elf Metern links vorbei (43.).

Der 18. Spieltag

Personell gab es beim Wiederanpfiff keine Veränderungen. Auf dem Rasen aber verschob sich der technisch bessere HSV merklich weiter nach vorne und hatte nun klar mehr Anteile. Nach Skjelbreds Antritt und Flanke hatte Rudnevs per Kopf die erste und gute Chance der Norddeutschen zur Führung (57.).

Die Fink-Elf riss das Geschehen in der Folge immer mehr an sich, agierte deutlich variabler und stürzte die Deckung der Franken in höchste Nöte. Chandler musste angeschlagen raus, Feulner kam (65.). Jansen feuerte in derselben Minute knapp am Winkel vorbei, Pinola "rettete" per Kopf gegen den eigenen Pfosten (66.).

Die Führung der Hamburger hatte sich abgezeichnet, und Rudnevs war schließlich im Stile eines Torjägers zur Stelle: Jansen ersprintete links den Ball vor der Torauslinie und passte zu Aogo. Dessen Flanke an den zweiten Pfosten erwischte der Lette Rudnevs vor Pinola und nickte aus drei Metern ein (70.).

Der Club legte sofort den Schalter um. Pekhart prüfte Adler (71.), um wenig später einzunetzen: Gebhart setzte sich links gegen Diekmeier durch und legte von der Grundlinie zurück auf Pekhart, der volley aus sechs Metern einschoss (75.).

Schlussphase: Son vergibt den Sieg

Es war nur ein Zwischenspurt des FCN. In der Endphase wollten einzig die Hanseaten den Sieg, vor dem sie gegen sichtlich erschöpfte Nürnberger dicht standen. Doch Son scheiterte dreimal am teilweise glänzend reagierenden Keeper Schäfer (77., 80., 82.) und in der Nachspielzeit per Kopf am Pfosten. Zudem rettete Pinola in der Schlussminute vor dem einschussbereiten Rudnevs.

Spieler des Spiels

Raphael Schäfer Tor

2,5
Spielnote

Lange spielerisch sehr dürftig, erst in der Schlussphase spannend und mit Tempo und Torszenen.

4
Tore und Karten

0:1 Rudnevs (70', Kopfball, Aogo)

1:1 Pekhart (75', Rechtsschuss, Gebhart)

Nürnberg

R. Schäfer 2,5 - Chandler 4 , Simons 3, Klose 3, Pinola 4,5 - Cohen 4 , Balitsch 4, Mak 3,5 , Gebhart 3,5, Esswein 5 - Pekhart 3,5

HSV

Adler 3 - Diekmeier 4 , Mancienne , Westermann 4, Jansen 3,5 - Badelj 4, Arslan 5 , Aogo 3,5, van der Vaart 4 - Son 4, Rudnevs 3

Schiedsrichter-Team

Tobias Welz Wiesbaden

2
Spielinfo

Stadion

Grundig-Stadion

Zuschauer

42.601

Nürnberg spielt am Freitag, 25. Januar (20.30 Uhr), in Dortmund. Hamburg tritt am Sonntag, 27. Januar (15.30 Uhr), zum Nord-Derby gegen Bremen an.