Bundesliga 2012/13, 15. Spieltag
17:54 - 22. Spielminute

Gelbe Karte
Naldo
Wolfsburg

17:57 - 26. Spielminute

Tor 0:1
Beister
Linksschuss
Vorbereitung Rudnevs
HSV

18:41 - 53. Spielminute

Spielerwechsel
Son
für Beister
HSV

18:52 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Rincon
HSV

18:56 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Adler
HSV

18:56 - 68. Spielminute

Tor 1:1
Kjaer
Kopfball
Vorbereitung M. Schäfer
Wolfsburg

19:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Sala
für Skjelbred
HSV

19:11 - 83. Spielminute

Gelbe Karte
Westermann
HSV

19:12 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Scharner
für Rudnevs
HSV

19:14 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Lakic
für Olic
Wolfsburg

WOB

HSV

Ein Remis, das keinem so richtig hilft

Kjaer überwindet den verärgerten Adler

Beister überwindet Benaglio zur HSV-Führung

Die Führung für den HSV: Maximilian Beister überwindet VfL-Keeper Diego Benaglio. Getty Images

VfL-Trainer Lorenz-Günther Köstner veränderte seine Startformation gegenüber der 0:2-Niederlage in Mönchengladbach auf einer Position: Für Träsch (Grippe) rückte Vieirinha ins Team.

HSV-Coach Thorsten Fink brachte im Vergleich zum 3:1-Erfolg über Schalke 04 zwei Neue: Bruma und Rincon ersetzten Jansen (ausgekugelte Schulter) und Arslan (Gelbsperre).

In Wolfsburg sorgten leichter Schneeregen und Temperaturen knapp über Null für ungemütliche äußere Bedingungen. Der Beginn geriet zäh, bis auf einen Diego-Freistoß direkt von der Strafraumgrenze, der an der Hamburger Abwehrmauer hängenblieb, passierte nicht viel (5.).

Der HSV, in der Raute mit Rincon auf der Sechs und Badelj hinter den Spitzen, legte sein Hauptaugenmerk zunächst auf die Defensive. Seine Angriffsbemühungen dosierte der Liga-Dino, nur Rudnevs tauchte gefährlich vor dem aufmerksamen Benaglio auf (10.).

Die Hanseaten präsentierten sich in der Folge als die ballsicherere Elf. Während bei den "Wölfen" Diego, dem Fink Rincon als Kettenhund zur Seite stellte, die Unterstützung fehlte und gegen klug verschiebende Gäste vieles Stückwerk blieb, zeigten die Hamburger mit Badelj als Initiator die reifere Spielanlage.

Der VfL, mit Hasebe auf der Doppel-Sechs neben Polak und Vieirinha am rechten Flügel, verlor mehr und mehr den Zugriff aufs Spiel. Nach Naldos Foul an Beister fehlte bei Aogos 20-Meter-Freistoß nicht viel (23.). Drei Minuten später aber klingelte es hinter Benaglio: Badelj spielte Rudnevs an, dessen Steilpass im richtigen Moment nahm Beister halbrechts auf und vollendete frei vor dem VfL-Keeper flach ins linke Eck 0:1.

Wütende Attacken der Köstner-Elf folgten, die Partie nahm nun mit Vorteilen für den leidenschaftlicheren VfL richtig Fahrt auf. Diego scheiterte an Mancienne (29.) und Adler (30.), Mancienne rettete gegen Olic (37.). Auf der Gegenseite hatte Badelj nach feiner Finte gegen Fagner das 0:2 auf dem Fuß und verzog nur knapp (43.). Weil Adler Diegos Knaller aus der Ferne klasse hielt und der Brasilianer seinen Seitfallzieher in der selben Minute verzog (44.), blieb es bei der knappen Pausenführung der Fink-Schützlinge.

Der 15. Spieltag

Beim Wiederanpfiff stand zunächst dasselbe Personal auf dem Rasen. Beister vergab die Riesenchance zu seinem zweiten Treffer, traf den ruhenden Ball aus sieben Metern Torentfernung nur unzureichend (52.). Auf der Gegenseite entschärfte Adler Dosts zu schwachen Kopfball aus nächster Nähe (56.).

Danach hing das Spiel durch, den "Wölfen" fiel gegen kompakte Hanseaten längere Zeit nichts ein. Bis zur 68. Minute: Schäfer flankte fast von der Grundlinie butterweich an den ersten Pfosten, Kjaer traf per Kopf hoch ins lange Eck zum Ausgleich. Adler beschwerte sich bei Referee Sippel, dass ein vermeintliches Foul von Olic am Keeper im Luftduell kurz vor dem 1:1 nicht geahndet worden war und kassierte Gelb.

Nun wollte der VfL mehr und drängte mit einem allgegenwärtigen Diego auf die Führung, der Vieirinha mit einem Pfostenschuss ganz nahe kam (76.). Schäfer traf das Außennetz (78.) - und der Verteidiger hatte auch die nächste Chance, als sein Abschluss vom linken Fünfereck aber weder Fisch noch Fleisch war und knapp am langen Eck vorbeisauste (87.). Adler hielt den Punkt bei Lakics Flugkopfball in der Nachspielzeit schließlich fest.

Die Niedersachsen gastieren am Samstag (15.30 Uhr) bei Borussia Dortmund. Die Hamburger eröffnen den 16. Spieltag bereits am Freitag (20.30 Uhr) gegen die TSG 1899 Hoffenheim.