Bundesliga 2012/13, 14. Spieltag
20:13 - 11. Spielminute

Tor 1:0
Traoré
Rechtsschuss
Vorbereitung Ibisevic
Stuttgart

20:33 - 31. Spielminute

Gelbe Karte
Sankoh
Augsburg

20:47 - 44. Spielminute

Tor 1:1
Koo
Linksschuss
Augsburg

21:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Torun
für Harnik
Stuttgart

21:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Petrzela
für de Jong
Augsburg

21:15 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Bancé
für Oehrl
Augsburg

21:17 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Niedermeier
Stuttgart

21:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Hajnal
für Holzhauser
Stuttgart

21:27 - 69. Spielminute

Tor 2:1
Ibisevic
Kopfball
Vorbereitung Traoré
Stuttgart

21:28 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Kuzmanovic
für Gentner
Stuttgart

21:40 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Hain
für Ottl
Augsburg

VFB

FCA

Stuttgart siegt im Schwaben-Duell

Ulreich hält den Sieg fest

VfB Stuttgart - FC Augsburg

Aus dem Gewühl verwertet Ibrahima Traoré die Hereingabe von Vedat Ibisevic zum 1:0. Getty Images

VfB-Coach Bruno Labbadia setzte nach der 0:3-Pleite in Freiburg auf Rotation und tauschte dreimal Personal: Niedermeier, Holzhauser und Traoré durften für Maza, Kuzmanovic und Okazaki beginnen.

Augsburgs Trainer Markus Weinzierl konnte im Vergleich zum 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach nicht auf Vogt (Zerrung) zurückgreifen und schickte dafür Ottl aufs Feld.

Traoré vollendet Ibisevics Solo

Das Schwaben-Duell startete kurzweilig. Beide Mannschaften überbrückten das Mittelfeld schnell und bekämpften sich leidenschaftlich mit offenem Visier. Während die Gäste auf Konter setzten, starteten die Hausherren Angriffe im Minutentakt. Molinaro (3.), Harnik (5.) und Holzhauser (7.) kamen zu ersten Halbchancen. Dann zappelte die Kugel im Netz: Ibisevic war nach feinem Solo nicht mehr zu halten und legte im gegnerischen Strafraum quer. Traoré drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie (11.)

Ja-Cheol Koo & Matthias Ostrzolek

Traumtor: Augsburgs Ja-Cheol Koo jubelt mit Matthias Ostrzolek. Getty Images

Fortan ging der Spielfluss ein wenig verloren. Der VfB hielt den Offensivdruck aufrecht und schnürte den FCA in deren Hälfte fest. Dabei sprangen aber immer seltener Torraummöglichkeiten heraus. Die Fuggerstädter ließen indes die offensive Durchschlagskraft vermissen. So neutralisierten sich beide Mannschaften mehr und mehr im Mittelfeld.

Augsburg suchte immer wieder Mauerspieler Mölders mit hohen Flanken und Kurzpässen. Der Sturmtank konnte die Bälle zwar halten, hatte dann aber meist keine Anspielstation oder freies Schussfeld. Stuttgart löste den Klammergriff ein wenig und wurde postwendend dafür bestraft: Koo hatte viel Platz im Mittelfeld und wagte einen wuchtigen Abschluss aus gut 25 Metern. Der Ball wurde immer länger und schlug schließlich im linken Winkel ein - 1:1 (44.)!

Ibisevic schleicht sich davon und trifft

Der 14. Spieltag

Beide Trainer tauschten in der Halbzeitpause Personal. Labbadia brachte Torun, Weinzierl schickte Petrzela aufs Feld (46.). Auf dem Rasen ging es sofort wieder zur Sache: Sakai drangt mit Tempo in den Sechzehner ein und flankte von der Grundlinie nach innen. Traoré köpfte aus zehn Metern am Tor vorbei (48.). Danach versteckten sich beide Teams nicht und suchten den Weg nach vorne. Dabei kam es nur selten zu Abschlüssen.

Dieses Niveau konnten beide Mannschaften aber nicht lange halten. Torraumszenen wurden immer weniger. Das Tempo nahm rapide ab. Die Partie plätscherte nur noch vor sich hin. Genau zur richtigen Zeit sorgten der VfB für einen Wachmacher: Traoré zirkelte einen Freistoß vom rechten Flügel nach innen. Im Rücken von Callsen-Bracker schlich sich Ibisevic davon und versenkte den Ball aus neun Metern mit einem Kopfstoß im rechten Eck (69.).

Ulreich rettet mehrfach

Jetzt musste Augsburg kommen. Die Gäste drehten auf und drängten vehement nach vorne. Mölders Drehschuss kratzte Ulreich mit einer schönen Parade aus dem linken Eck (78.). Baiers Gewaltschuss aus der Distanz entschärfte der Torwart mit den Fäusten und auch bei Koos Versuch (79.) rettete der Schlussmann für seine Farben.

Jetzt schmiss Weinzierl alles nach vorne und brachte mit Hain (82.) einen zusätzlichen, den mittlerweile dritten Stürmer. Wie so oft scheiterte der FCA an der Chancenverwertung und an einem glänzend aufgelegten Ulreich, der in den letzten Sekunden (89., 90., 90.+1) gleich mehrfach retten musste.

Stuttgart tritt am Samstag (15.30 Uhr) bei der SpVgg Greuther Fürth an, während Augsburg zeitgleich den SC Freiburg empfängt.