Bundesliga 2012/13, 11. Spieltag
20:52 - 12. Spielminute

Tor 1:0
N. Müller
Rechtsschuss
Mainz

20:57 - 17. Spielminute

Gelbe Karte
Nilsson
Nürnberg

21:02 - 21. Spielminute

Tor 2:0
Ivanschitz
Linksschuss
Vorbereitung Baumgartlinger
Mainz

21:12 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
Plattenhardt
Nürnberg

21:14 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Junior Diaz
Mainz

21:20 - 40. Spielminute

Tor 2:1
Nilsson
Kopfball
Vorbereitung Kiyotake
Nürnberg

21:41 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Kirchhoff
für Svensson
Mainz

21:53 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Soto
Mainz

21:55 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Polanski
für Rukavytsya
Mainz

22:01 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
Noveski
Mainz

22:10 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Frantz
für Esswein
Nürnberg

22:09 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Polter
für Balitsch
Nürnberg

22:09 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Mak
für Gebhart
Nürnberg

22:15 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Szalai
Mainz

22:16 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
Kiyotake
Nürnberg

22:16 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Zabavnik
für Ivanschitz
Mainz

22:20 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Balitsch
Nürnberg

22:24 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Baumgartlinger
Mainz

22:28 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Simons
Nürnberg

M05

FCN

Nürnberg verliert in Mainz

Müller und Ivanschitz tanzen den Club aus

Während Plattenhardt nicht hinschauen will, jubeln Ivanschitz (mi.) und Pospech.

Jubel bei Mainz, Trauer bei Nürnberg. Während Plattenhardt nicht hinschauen will, jubeln Ivanschitz (mi.) und Pospech. Getty Images

FSV-Trainer Thomas Tuchel tauschte nach der 1:2-Niederlage in Bremen zweifach. Rukavytsya und Junior Diaz kamen für Zabavnik und Kirchhoff.

Nürnbergs Cheftrainer Dieter Hecking beließ seine Startelf im Vergleich zum 1:0-Sieg über Wolfsburg unverändert.

Auch taktisch hatte man die Nürnberger in ähnlicher Formation erwartet, wie beim Erfolg in der Vorwoche. Doch auf dem Platz präsentierte sich dies etwas anders. Esswein löste Pekhart als Spitze in einem 4-2-3-1 ab, der Tscheche agierte etwas zurückgezogen. Nach knapp 20 Minuten war dieses Experiment aber auch schon wieder Makulatur. Was war geschehen?

Mainz hatte sich die Bemühungen des FCN einige Minuten lang genau angeschaut, dann drehte die Tuchel-Elf an der Temposchraube und der Club konnte nicht folgen. Beim ersten Gegentor summierten die Franken Fehlleistung an Fehlleistung: Erst Plattenhardt, dann Klose, der sich tunneln ließ, und schließlich auch Keeper Rakovsky machten gegen den ehemaligen Fürther Müller allesamt keinen glücklichen Eindruck (12.). Viel besser erging es den Franken auch beim zweiten Gegentor nicht. Einfach, schnell und direkt spielten sich die 05er durch die Mitte, Ivanschitz schließlich spielte noch Rakovsky aus und es stand nach 21 Minuten 2:0 für die Gastgeber.

Der 11. Spieltag

Der schaltete nun wieder etwas zurück, wollte die Führung verwalten und ließ den Gästen so etwas mehr Raum. Erst zaghaft, dann immer mutiger nutzten das die Schützlinge von Dieter Hecking, der Spiel Nummer 200 als Bundesligatrainer meistens recht erbost an der Seitenlinie verbrachte. Pekhart köpfte knapp vorbei (31.), Kiyotake stellte Wetklo aus der Distanz vor eine erste ernsthafte Prüfung (32.). Einer der immer gefährlichen Standards des Japaners diente dann Nilsson als Vorlage – der Kopfball des Schweden landete kurz vor der Pause hinter der Mainzer Torlinie (40.).

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, beide Seiten konnten Möglichkeiten für sich verbuchen. Szalai wurde von Pospech eingesetzt, verfehlte knapp (47.), auf der Gegenseite nahm Plattenhardt aus der Distanz Maß, Wetklo war Endstation (50.). Chandler drang dann aussichtsreich in den Strafraum ein, vertändelte fahrlässig (55.), vor Rakovskys Tor visierte Kirchhoff per Kopf die Latte an (57.)!

Die Franken rannten zwar beständig, aber auch glücklos dem Rückstand hinterher, hatten bei einem Mainzer Standard gar Glück, dass Kirchhoff nicht auf 3:1 erhöhte (68.). Der Innenverteidiger stand im Abseits.

Nürnberg setzte dann mit einem eindrucksvollen Dreier-Wechsel alles auf eine Karte. Mit Polter, Frantz und dem begnadigten Mak sollte der Druck erhöht, der Ausgleich quasi erzwungen werden (73.). Doch auch die Brechstange wollte nicht mehr funktionieren. Mit Routine und Geschick verteidigte Mainz den knappen Vorsprung, Nürnberg kam nicht mehr wirklich gefährlich auf, konnte den vierten Heimsieg in Serie der Gastgeber nicht mehr verhindern.

Spieler des Spiels

Jan Kirchhoff Mittelfeld

2,5
Spielnote

Nach einem kurzen Mainzer Feuerwerk wurde es ein rassiges Kampfspiel, das Spannung bis zum Schluss bot.

3
Tore und Karten

1:0 N. Müller (12', Rechtsschuss)

2:0 Ivanschitz (21', Linksschuss, Baumgartlinger)

2:1 Nilsson (40', Kopfball, Kiyotake)

Mainz

Wetklo 3 - Pospech 3, Svensson 4 , Noveski 3 , Junior Diaz 4,5 - Baumgartlinger 3 , Soto 3,5 , N. Müller 3 , Rukavytsya 4,5 - Szalai 4 , Ivanschitz 3

Nürnberg

Rakovsky 4 - Chandler 4, Nilsson 3 , Klose 3, Plattenhardt 4,5 - Balitsch 3,5 , Simons 4 , Kiyotake 3 , Pekhart 5, Gebhart 4,5 - Esswein 5

Schiedsrichter-Team

Thorsten Kinhöfer Herne

3,5
Spielinfo

Stadion

Coface-Arena

Zuschauer

31.390

Die Mainzer gastieren am kommenden Spieltag am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) in Hamburg. Die Elf des 1. FC Nürnberg empfängt zeitgleich den unangefochtenen Tabellenführer aus München zum Süd-Derby.

Favoritensiege am Samstag, Torflut am Sonntag