Bundesliga 2012/13, 7. Spieltag
15:48 - 17. Spielminute

Tor 0:1
Son
Rechtsschuss
Vorbereitung Arslan
HSV

16:02 - 31. Spielminute

Gelbe Karte
Prib
Fürth

16:06 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Diekmeier
HSV

16:10 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Nehrig
Fürth

16:14 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Sararer
Fürth

16:47 - 60. Spielminute

Spielerwechsel
Mikkelsen
für Sararer
Fürth

16:59 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Jansen
HSV

17:02 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Nöthe
für Prib
Fürth

17:11 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Edu
Fürth

17:15 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Bruma
für van der Vaart
HSV

17:15 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Sobiech
für Asamoah
Fürth

17:16 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Sala
für Son
HSV

17:18 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel
Berg
für Rudnevs
HSV

FUE

HSV

Fürth muss weiter warten - HSV beendet Auswärtsmisere

Son sorgt mit seinem Solo für die Entscheidung

Son

Er brachte den HSV mit einem tollen Solo in Front: Son. Getty Images

Fürths Trainer Mike Büskens brachte nach der 0:2-Pleite in Leverkusen Stieber und Asamoah anstelle von Pekovic und Petsos (Innenbandanriss im linken Knie). Prib wurde nach seinem Außenbandanriss im Sprunggelenk rechtzeitig fit und stand in der Startelf. HSV-Trainer Thorsten Fink indes beließ es im Vergleich zum 1:0 im Nordduell gegen Hannover bei einem Wechsel: Jiracek ersetzte den verletzten Ilicevic (Muskelfaserriss).

Die Fürther fanden vom Anpfiff weg prima in die Partie und wären nach zwei Minuten fast in Führung gegangen: Stiebers präzise Flanke verpassten jedoch sowohl Edu als auch Sararer knapp (2.). Das war dann allerdings die einzige nennenswerte Möglichkeit für eine ganze Weile, denn die Kontrahenten lieferten sich ein intensives Duell und ließen die gegnerischen Angriffsreihen nicht zur Entfaltung kommen.

Der 7. Spieltag

Defensiv wussten beide Mannschaften durchaus zu überzeugen, offensiv eher weniger. Sowohl die Franken als auch die Hanseaten leisteten sich zu viele Fehlpässe und konnten ihre Spitzen folglich nicht mit guten Bällen füttern. So war es dann eine Soloaktion, die zum Tor führte: Son kam an der Mittellinie an den Ball und nahm direkt Fahrt auf. Der Südkoreaner vernaschte auf seinem Weg in den Sechzehner sowohl Schmidtgal als auch Mavraj und vollendete trocken aus 15 Metern ins linke Eck (17.).

Die SpVgg musste schon wieder einem Rückstand hinterherjagen und zeigte sich durchaus bemüht, nur fehlte es an Qualität im Abschluss - Asamoah (23.), Edu (24.) und Schmidtgal (28.) waren bei ihren Halbchancen zu ungenau. Der HSV gewann mehr Zweikämpfe, hatte mehr Ballbesitz und verdiente sich allmählich die Führung. Der Bundesliga-Dino tat allerdings viel zu wenig nach vorne und stellte im Grunde jedwede Angriffsbemühungen ein. Anders die Fürther, die sich weiter mühten und über Nehrig (37.) und Asamoah (38.) zu weiteren kleineren Gelegenheiten kamen. Die ganz großen Möglichkeiten waren im ersten Durchgang aber nicht mehr geboten, sodass sich am Resultat nichts mehr änderte.

Bundesligadebüts von Mikkelsen und Nöthe - HSV spielt clever

Fürths Kleine und Hamburgs Rudnevs (re.)

Da schau her: Fürths Kleine und Hamburgs Rudnevs (re.). Getty Images

Trotz der steigerungsfähigen Vorstellung in der Offensive sahen beide Trainer keine Gründe, um Wechsel vorzunehmen. Folglich ging es nach Wiederanpfiff so weiter, wie es zuvor aufgehört hatte. Mit bemühten, aber weitgehend harmlosen Fürthern und auf Ergebnissicherung bedachten Hamburgern. Der HSV beschränkte sich aufs Nötigste und wurde defensiv kaum gefordert.

Die Begegnung plätscherte lange Zeit vor sich hin, Höhepunkte waren absolute Mangelware. Für Abwechslung sorgten immerhin van der Vaart per Freistoß (57.) und auf der Gegenseite Nehrig aus spitzem Winkel (62.). Bei den Franken war kurz zuvor Mikkelsen für Sararer gekommen und hatte so sein Bundesliga-Debüt gegeben. Doch auch der dänische Nationalspieler konnte nicht die entscheidenden Impulse setzen. Auf der Gegenseite wurde der HSV wieder mutiger und fuhr immer wieder gefällige Konter. Weil aber Grün sowohl gegen Rudnevs im Eins-gegen-eins (66.) als auch bei Sons tückischem Fernschuss (69.) stark reagierte, blieb es beim knappen Rückstand der Kleeblättler.

Die SpVgg erhöhte nochmals das Risiko und hätte sich nach 70 Minuten fast belohnt, Stieber scheiterte jedoch an Adler, der hervorragend parierte. Büskens brachte mit Nöthe, der damit sein Bundesliga-Debüt in Fürth gab, einen weiteren Stürmer. Die Wechsel belebten die Partie, allerdings kam mittlerweile nur der konternde HSV zu nennenswerten Einschussgelegenheiten (Rudnevs, 78., van der Vaart, 81.). In Nachspielzeit hätten die Franken, die es nun mit der Brechstange versuchten, das Dilemma noch einmal abwenden können. Weil aber Nöthe (90.+1) und Kleine (90.+3) kein Abschlussglück hatten, blieb es beim ersten Auswärtssieg der Hamburger seit dem 31. März 2012 (1:0 in Kaiserslautern).

Nach der Länderspielpause ist die SpVgg Greuther Fürth am Freitag, den 19. Oktober, in Hoffenheim gefordert (20.30 Uhr). Der Hamburger SV greift erst zwei Tage später zuhause gegen den VfB Stuttgart ins Geschehen ein (17.30 Uhr).