Bundesliga 2012/13, 7. Spieltag
15:54 - 23. Spielminute

Gelbe Karte
Noveski
Mainz

16:10 - 40. Spielminute

Spielerwechsel
Kirchhoff
für Bungert
Mainz

16:12 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
Schahin
Düsseldorf

16:13 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Junior Diaz
Mainz

16:16 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Kruse
Düsseldorf

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Malli
für Polanski
Mainz

16:39 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Kirchhoff
Mainz

16:45 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Baumgartlinger
Mainz

16:52 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Cha
für Bellinghausen
Düsseldorf

17:00 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Voronin
für Ilsö
Düsseldorf

17:00 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Caligiuri
für N. Müller
Mainz

17:06 - 78. Spielminute

Gelb-Rote Karte
O. Fink
Düsseldorf

17:08 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Juanan
für Schahin
Düsseldorf

17:13 - 85. Spielminute

Tor 1:0
Noveski
Kopfball
Vorbereitung Ivanschitz
Mainz

M05

F95

Erste Saisonniederlage für Fortuna Düsseldorf

Noveski findet das Loch im Bollwerk

Gegen die Düsseldorfer Abwehr gab es fast kein Durchkommen: Hier grätscht Fink gegen Polanski.

Gegen die Düsseldorfer Abwehr gab es fast kein Durchkommen: Hier grätscht Fink gegen Polanski. picture-alliance

Thomas Tuchel stellte auf Seiten von Mainz 05 gegenüber dem 2:0-Sieg in Wolfsburg seine Startelf auf einer Position um: Für Rukavytsya begann Nicolai Müller. Düsseldorfs Trainer Norbert Meier nahm in seiner Anfangsaufstellung gegenüber dem 2:2 gegen Schalke 04 zwei Veränderungen vor. Ilsö verdrängte Voronin auf die Bank und Bellinghausen begann für den verletzten Lambertz (Zehenverletzung).

Beide Teams versteckten sich von Beginn an nicht und spielten munter nach vorne. Eine erste gute Möglichkeit vergaben die Gäste in Person von Ilsö, der nicht mehr richtig an eine Flanke herankam, so dass Wetklo locker abfangen konnte (5.). Auch die Mainzer klopften kurze Zeit später am Strafraum der Fortuna an. Ein Kopfball von Müller flog aber deutlich am Tor von Giefer vorbei (7.).

Der 7. Spieltag

Danach zeigte die Meier-Elf ihre Defensiv-Qualitäten. Vor dem Tor von Giefer wurden zwei stabile Viererketten aufgebaut. Die Mainzer taten sich in der Folgezeit trotz Feldüberlegenheit unheimlich schwer, Torchancen zu kreieren. Immer wieder blieben die Hausherren bereits im Aufbau hängen.

Anders die Fortuna: Aus einigen Mainzer Ballverlusten ergaben sich gute Kontermöglichkeiten für die Gäste. Zunächst fand Fink mit einem Distanzschuss in Wetklo seinen Meister (18.). Danach beförderte Schahin den Ball nach einem Alleingang von der Strafraumgrenze knapp neben das Tor (21.).

Danach hatte Ilsö weitere zwei Möglichkeiten, traf aber weder mit einem Freistoß in der 25. Minute, noch mit einem Versuch aus der Distanz (28.) das Ziel.

Zum Ende des ersten Durchgangs kamen die Mainzer ein wenig besser mit der Defensive der Gäste zurecht. Daraus resultierten noch einmal zwei gute Möglichkeiten. Bungert köpfte in der 39. Minute einen Ivanschitz-Freistoß knapp am Tor vorbei. Zu allem Überfluss verletzte sich der Mainzer Verteidiger dabei, so dass er gegen Kirchhoff ausgetauscht werden musste. Wenig später jagte Pospech einen Distanzschuss knapp über das Tor (42.).

Mit einem Wechsel zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte Thomas Tuchel, der Mainzer Offensive mehr Leben einzuhauchen: Malli kam für Polanski.

Viel änderte sich am Spiel der Mainzer jedoch nicht. Trotz enorm viel Ballbesitz kamen die Mainzer nur selten gefährlich vor das Tor von Giefer. Dabei zeigte der Fortuna-Schlussmann aber, dass in jedem Fall auf ihn Verlass ist. In der 58. Minute hielt er sicher gegen Ivanschitz und entschärfte wenig später einen Direktschuss von Müller mit einer Klasseparade (59.).

Alles in allem wurde das Spiel der Hausherren in der zweiten Hälfte druckvoller. Das lag aber auch daran, dass sich die Meier-Elf tief in die eigene Hälfte zurückgezogen hatte und auf Konter lauerte.

Das Konzept der Düsseldorfer drohte erst gegen Ende der Partie zu kippen. Schiedsrichter Deniz Aytekin schickte Fink nach einem Foul an Ivanschitz mit der Gelb-Roten Karte vom Platz (79.).

Im Anschluss intensivierten die Mainzer gegen dezimierte Gäste noch einmal ihre Bemühungen. Zunächst scheiterten aber Ivanschitz mit einem Versuch von der Strafraumgrenze (80.) und Pospech mit einem Nachschuss (82.).

Nach 84 Minuten fanden die Mainzer das Loch im Düsseldorfer Bollwerk. Ivanschitz schlug eine Ecke von der rechten Seite vor das Düsseldorfer Tor. Dort warf sich der aufgerückte Innenverteidiger Noveski in den Ball und versenkte die Kugel per Kopf zum umjubelten Führungstreffer (85.).

Danach gab es für die geschockt wirkenden Düsseldorfer nicht mehr viel zu holen. Routiniert spielten die Hausherren den Vorsprung über die Zeit, ließen die Gäste kaum an den Ball kommen und hielten sie damit vom eigenen Tor weg.

Mainz reist in zwei Wochen am Samstag (15.30 Uhr) nach Leverkusen. Zeitgleich empfängt Düsseldorf Rekordmeister Bayern München.