Bundesliga 2012/13, 4. Spieltag
17:54 - 23. Spielminute

Tor 1:0
De Bruyne
Linksschuss
Vorbereitung Petersen
Bremen

18:01 - 31. Spielminute

Gelbe Karte
Hunt
Bremen

18:04 - 34. Spielminute

Tor 2:0
Junuzovic
Linksschuss
Vorbereitung Petersen
Bremen

18:10 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Junuzovic
Bremen

18:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Traoré
für Torun
Stuttgart

18:38 - 50. Spielminute

Tor 2:1
Harnik
Kopfball
Vorbereitung Traoré
Stuttgart

18:59 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Akpala
für Petersen
Bremen

19:07 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Bargfrede
für Elia
Bremen

19:10 - 81. Spielminute

Tor 2:2
Cacau
Rechtsschuss
Vorbereitung Niedermeier
Stuttgart

19:10 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Molinaro
für Boka
Stuttgart

19:09 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Niedermeier
für Okazaki
Stuttgart

19:12 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Bargfrede
Bremen

19:14 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Sokratis
Bremen

19:16 - 88. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Harnik
Stuttgart

19:17 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Lukimya
für Junuzovic
Bremen

19:20 - 90. + 1 Spielminute

Rote Karte
Lukimya
Bremen

BRE

VFB

Vier Tore, zwei Platzverweise

Labbadia hat ein glückliches Händchen

Kevin de Bruyne (li.) mit Eljero Elia

Auftrag erfüllt: Kevin de Bruyne (li.) bejubelt seinen Treffer zum 1:0. picture alliance

Werder-Coach Thomas Schaaf stellte seine Elf nach der unglücklichen 2:3-Niederlage in Hannover, als Huszti in letzter Sekunde zum Sieg getroffen hatte, auf zwei Positionen um. In der Innenverteidigung kehrte der wiedergenesene Prödl nach muskulären Problemen zurück. Ebenfalls wieder dabei war dessen Landsmann Junuzovic. Das österreichische Duo verdrängte Lukimya und Bargfrede. Beim VfB Stuttgart nahm Trainer Bruno Labbadia im Vergleich zum 2:2 gegen Steaua Bukarest in der Europa-League drei Änderungen vor. Kapitän Tasci (zuletzt Oberschenkelprobleme) spielte für Niedermeier im Abwehrzentrum. Außerdem begannen Okazaki sowie der Ex-Bremer Harnik anstelle von Hajnal und dem Rot-gesperrten Ibisevic.

Es war ein munterer Auftakt im Bremer Weserstadion. Werder startete zielgerichtet nach vorne und hatte schon kurz nach dem Anpfiff eine erste Mini-Chance. Ulreichs Unsicherheit beim Herauslaufen konnte Petersen aber nicht nutzen (2.). Die Schaaf-Elf gab weiterhin den Ton an, lud Stuttgart aber immer wieder mit Fehlern im Aufbau zu guten Kontermöglichkeiten ein. Harnik und Torun ließen erste Gelegenheiten liegen.

Der 4. Spieltag

Werder ließ sich davon aber nicht beirren, spielte weiterhin offensiven Fußball und ging wenig später in Führung. Nach einem Stuttgarter Ballverlust schalteten die Hanseaten blitzartig um und gingen nach de Bruynes Linksschuss mit 1:0 in Front (23.). Das Tor des Belgiers war Bremens 100. Heimspieltor gegen die Schwaben. Der VfB blieb aber trotz des Rückstands nach wie vor im Spiel und hätte kurz darauf sogar fast den Ausgleich erzielt. Bei Gentners Hereingabe köpfte Okazaki freistehend aus kurzer Distanz ans Außennetz.

Im direkten Gegenzug klingelte es erneut im Stuttgarter Kasten. Nachdem Petersen gut nachgesetzt und sich das Leder zurückerkämpft hatte, musste Junuzovic aus fünf Metern nur noch seinen linken Fuß hinhalten - 2:0 Bremen (34.). In einer stürmischen Schlussphase verpasste Petersen frei vor Ulreich das 3:0 (44.), auf der gegenüberliegenden Seite wurde Toruns Schuss im letzten Moment geblockt (45.).

Traoré bringt frischen Wind - Werder wackelt

VfB-Coach Labbadia wechselte zur Pause und brachte Traoré für Torun. Doch die erste Möglichkeit nach dem Wiederbeginn hatte Werder in Person von Arnautovic (47.). Drei Minuten später machte sich die Hereinnahme von Traroé bereits bezahlt. Eine Flanke von Stuttgarts Nummer 16 nutzte Harnik per Kopf zum 1:2 (50.)

Martin Harnik feiert sein Tor

Aufbruchstimmung: Martin Harnik (li.) hat es nach seinem Anschlusstreffer eilig. picture alliance

Werder wirkte nach dem Anschlusstreffer der Schwaben geschockt und wackelte gewaltig. Auch weil der VfB mit frühem Pressing störte. Stuttgart dagegen erspielte sich eine gute Möglichkeit nach der anderen. Der Japaner Okazaki war gleich zweimal in der Mitte des Geschehens (56. und 60.), konnte aber beide Chancen nicht nutzen. Auch Harnik verpasste seinen zweiten Treffer (69.).

Als der Stuttgarter Druck etwas nachließ und auch Werder inzwischen zu weiteren Möglichkeiten kam (de Bruyne, Arnautovic), griff Labbadia letztmals in die Trickkiste und brachte neben Molinaro auch noch Niedermeier. Letzterer legte mit seinem ersten Ballkontakt nach einer Ecke auch gleich für Cacau auf - 2:2 (81.).

In den Schlussminuten konnte sich keiner mehr einen Vorteil herausspielen, dafür wurde es ruppig. Bargfrede und Sokratis sahen Gelb, Harnik Gelb-Rot (88.) und Lukimya keine 120 Sekunden nach seiner Einwechslung glatt Rot (90. +1).

Die Bremer reisen am Mittwoch (20 Uhr) nach Freiburg. Der VfB Stuttgart empfängt zeitgleich die TSG Hoffenheim.