Bundesliga 2012/13, 2. Spieltag
15:40 - 10. Spielminute

Tor 0:1
Haggui
Kopfball
Vorbereitung Huszti
Hannover

15:52 - 22. Spielminute

Gelbe Karte
Naldo
Wolfsburg

15:56 - 26. Spielminute

Tor 0:2
Sobiech
Rechtsschuss
Vorbereitung Huszti
Hannover

15:57 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
Pogatetz
Wolfsburg

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Knoche
für Josué
Wolfsburg

16:40 - 52. Spielminute

Tor 0:3
Andreasen
Kopfball
Vorbereitung Huszti
Hannover

16:42 - 55. Spielminute

Spielerwechsel
Orozco
für Olic
Wolfsburg

16:43 - 55. Spielminute

Spielerwechsel
Jönsson
für Vieirinha
Wolfsburg

16:43 - 56. Spielminute

Tor 0:4
Sobiech
Kopfball
Vorbereitung Huszti
Hannover

16:50 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Stindl
Hannover

16:53 - 65. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Knoche
Wolfsburg

16:58 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Ya Konan
für Sobiech
Hannover

17:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Nikci
für Stindl
Hannover

17:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Schmiedebach
für Andreasen
Hannover

WOB

H96

Knoche kommt und fliegt - Hannover setzt Ausrufezeichen

Huszti sammelt fleißig Scorer-Punkte

Huszti jubelt mit Torschütze Haggui

Lass dich drücken: Huszti jubelt mit Torschütze Haggui. picture alliance

Wolfsburgs Coach Felix Magath brachte nach dem 1:0-Auswärtssieg beim VfB Stuttgart zwei Neue: Josué und Vieirinha spielten für Knoche und Dejagah, der kurz vor Transferschluss noch zum FC Fulham gewechselt war. Hannovers Trainer Mirko Slomka entschied sich im Vergleich zum 5:1-Sieg in den Play-offs der Europa League gegen Slask Wroclaw für drei personelle Wechsel: Rausch, da Silva Pinto und Sobiech erhielten den Vorzug vor Schmiedebach, Abdellaoue und dem angeschlagenen Schulz.

Hannover war bestens auf die Spielweise der "Wölfe" eingestellt, das wurde schnell klar. Die 96er standen gut, nahmen die Offensivleute der Wolfsburger sehr eng und schalteten dann auch in gewohnter Manier schnell um. Es dauerte auch nicht lange, ehe Cherundolo (5.) den ersten Warnschuss abgab. Kurz darauf konnten weder Sobiech noch Stindl einen Fehler von Naldo, dem der Ball im eigenen Sechzehner versprungen war, nutzen (9.). Nur eine Minute später klingelte es dann aber doch noch im VfL-Netz: Huszti schlug eine Ecke von rechts an den ersten Pfosten, Haggui lief sich dort frei und köpfte trocken ins lange Eck ein.

Der 2. Spieltag

Die Führung war verdient, da die Roten präsenter in den Zweikämpfen waren, mehr Lauffreude an den Tag legten und deutlich zielstrebiger agierten - Stindl (16.) und Eggimann (22.) sorgten für die nächsten Aufreger. Eine Minute später hätten die Wolfsburger, die offensiv nur wenig zustande brachten, fast aus dem Nichts den Ausgleich erzielt. Weil Olic aber mit dem Abschluss zu lange zögerte, wurde daraus nichts. Fehlende Konzentration und die daraus resultierenden Fehlpässe waren das große Problem der Magath-Elf, die in der 26. Minute den nächsten Treffer kassierte: Josués leichtsinniger Ballverlust eröffnete den Gästen die Konterchance. Schlaudraff passte in die Gasse zu Huszti, der direkt quer in die Mitte auf Sobiech legte - 2:0.

Den "Wölfen" konnte das Bemühen nicht abgesprochen werden, allerdings war das Spiel der Gastgeber viel zu statisch und gänzlich ohne Überraschungsmoment. Folglich war es für die Hannoveraner, die sich nach dem 2:0 ein Stück weit tiefer in die eigene Hälfte zurückgezogen hatten, ein leichtes Spiel. Die 96er brachten den komfortablen Vorsprung locker über die Runden und in die Pause.

Knoches Tag zum Vergessen - Sobiech schnürt einen Doppelpack

Wolfsburgs Naldo gegen Schlaudraff (re.).

Hinterher: Wolfsburgs Naldo gegen Schlaudraff (re.). picture alliance

Beim VfL blieb Josué, dessen Fehler das 0:2 eingeleitet hatte, zur Pause draußen, Youngster Knoche kam zum Zug. Dieser erwischte aber ebenfalls keinen guten Tag: Zuerst sah er nach einem Foul früh Gelb, beim folgenden Freistoß ließ er dann Andreasen ziehen, der per Kopf auf 3:0 erhöhte (52.). Für die Wolfsburger avancierte die Partie zu einem Trauerspiel - wurden sie doch von den Roten nach Strich und Faden auseinandergenommen.

Magath reagierte abermals und wechselte seine Flügelzange aus: Orozco und Jönsson kamen für Vieirinha und Olic. Es half nichts, denn gerade eine Minute nach dem Doppel-Wechsel flankte Huszti, der schon die ersten drei Tore aufgelegt hatte, von links präzise zu Sobiech, der per Kopf seinen Doppelpack schnürte (56.). Kurz darauf musste dann Zieler erstmals eingreifen, als Pogatetz nach einer Freistoßflanke aufs Tor köpfte (62.).

Damit hatte es sich aber auch schon wieder mit der VfL-Glückseligkeit. In der 65. Minute folgte nämlich der nächste Nackenschlag für die "Wölfe": Knoche leistete sich ein taktisches Foul gegen Rausch, sah dafür Gelb-Rot und verließ den Platz unter Tränen. Damit waren die Würfel endgültig gefallen! Zwar hätte Andreasen den Sieg weiter nach oben schrauben können (69.), doch die Hannoveraner hatten mittlerweile mehrere Gänge zurückgeschaltet. 96 beschränkte sich fortan nur noch aufs Nötigste, während sich die Wolfsburger das Ende herbeisehnten. Es passierte nicht mehr allzu viel, die Begegnung plätscherte folglich ohne weitere großartige Höhepunkte ihrem Ende entgegen.

Nach der Länderspielpause gastieren die Wolfsburger am Freitag, den 14. September, beim FC Augsburg (20.30 Uhr). Hannover empfängt einen Tag später den SV Werder Bremen (15.30 Uhr).