19:14 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Aalen)
Cidimar
für Dausch
Aalen

19:15 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Wolze
für Perthel
Duisburg

19:23 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Aalen)
M. Haller
für Junglas
Aalen

19:30 - 73. Spielminute

Gelbe Karte (Duisburg)
Wolze
Duisburg

19:31 - 74. Spielminute

Gelbe Karte (Aalen)
B. Hübner
Aalen

19:33 - 76. Spielminute

Gelbe Karte (Duisburg)
Bajic
Duisburg

19:35 - 78. Spielminute

Gelbe Karte (Duisburg)
Koch
Duisburg

19:36 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Aalen)
Klauß
für Valentini
Aalen

19:40 - 84. Spielminute

Tor 0:1
Wolze
Linksschuss
Vorbereitung Jovanovic
Duisburg

19:43 - 86. Spielminute

Gelbe Karte (Duisburg)
Brosinski
Duisburg

19:47 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
T. Öztürk
für Jovanovic
Duisburg

AAL

MSV

2. Bundesliga

Wolze entscheidet das Schneetreiben in Aalen

Lechleiter hadert mit Schiedsrichter Schriever

Wolze entscheidet das Schneetreiben in Aalen

Schneeschippen in der Scholz-Arena

Extra-Schichten: In der Scholz-Arena war viel zu tun, zweimal musste der Rasen vor dem Spiel vom Schnee befreit werden. Das gelang nur bedingt. picture alliance

Aalens Trainer Ralph Hasenhüttl brachte nach dem 1:1 gegen 1860 München zwei Neue: Kister und Junglas spielten für Barth und Reichwein. Dagegen musste MSV-Coach Kosta Runjaic im Vergleich zum 2:0 in Paderborn wechseln. Perthel ersetzte den verletzten Exslager (Adduktorenprobleme).

Auf der Ostalb hatte es den ganzen Tag über geschneit, sodass der Rasen in der Scholz-Arena von Schnee überdeckt war - und es flockte auch während des Spiels unermüdlich vom Himmel. Aufgrund dieser widrigen Bedingungen war es nur logisch, dass sich beide Mannschaften zunächst etwas Zeit nahmen, um sich auf dem eisglatten und harten Geläuf zurechtzufinden. Eine Unachtsamkeit von Traut hätte den MSV sehr früh in Führung bringen können, Jovanovic vergab jedoch freistehend vor Fejzic (3.).

Der 18. Spieltag

Danach wandten sich die Kontrahenten wieder der Findungsphase zu. Gepflegtes Kurzpassspiel war nicht möglich, auch deshalb streuten die Akteure immer wieder lange Pässe ein. Hüben wie drüben fanden diese aber nur selten einen Abnehmer.

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem der VfR zusehends höheres Tempo ging und so zu leichten Vorteilen kam - Lechleiter sorgte dann auch erstmals für Gefahr (10.). Etwas später hatte der 32-Jährige enormes Pech, als ihm ein regulärer Kopfballtreffer aus sechs Metern wegen einer vermeintlichen Abseitsposition zu Unrecht aberkannt wurde (15.). Schiedsrichter Thorsten Schriever stand etwas später erneut im Rampenlicht: Diesmal forderte auf der Gegenseite Jovanovic Elfmeter nach einem Kontakt mit VfR-Schlussmann Fejzic (18.). Für VfR-Fans war es kein Strafstoß, die Meidericher dürften das anders sehen - knifflig allemal.

Aalen erarbeitet sich ein Chancenplus und wird eiskalt erwischt

Aalens Hofmann im Duell mit Sukalo und Kern (re.)

Umringt: Aalens Hofmann im Duell mit Sukalo und Kern (re.). picture alliance

Weder den Zebras noch den Aalenern fehlte es an Engagement. Auch deshalb war es ein umkämpftes und sehr intensives Duell, dem es jedoch an klaren Einschussgelegenheiten mangelte. Seltene Ausnahmen stellten hierbei Jovanovic (31.) sowie auf der Gegenseite Junglas (32.), Valentini (34.) und Lechleiter (40.) dar. Der VfR hatte sich dieses Chancenplus redlich verdient, immerhin stellte der Aufsteiger mittlerweile die agilere Mannschaft. Am 0:0-Pausenstand änderte das freilich nichts.

Nach Wiederanpfiff hatte das Schneetreiben etwas nachgelassen, die Risikobereitschaft der beiden Kontrahenten allerdings auch. Die Begegnung kam etwas zerfahren daher und beschränkte sich weitgehend auf Mittelfeldgeplänkel. Weiterhin mehr in die Offensive investierte der VfR, der dann auch zur ersten guten Möglichkeit in Durchgang zwei kam - Traut verzog nach einer Ecke nur knapp (57.).

Hasenhüttl wollte mehr, das belegte er mit der Hereinnahme von Stoßstürmer Cidimar für Mittelfeldmann Dausch. Doch auch mit dem Brasilianer fanden die Aalener kaum einmal die Lücke in der aufmerksamen Deckung der Duisburger, die ihrerseits offensiv nicht mehr stattfanden. Fußball wurde in dieser Phase gearbeitet - intensive Zweikämpfe, zahlreiche Spielunterbrechungen und technische Unsauberkeiten prägten das Bild auf dem Rasen. Ein individueller Fehler von Traut hätte dann aber fast die Führung der Gäste eingeleitet: Der eingewechselte Wolze fing einen Katastrophenpass des Rechtsverteidigers ab und nahm direkt Pamic mit. Der Kroate flankte dann von links gut nach innen zu Brandy, der freistehend verzog und die bis dato beste Chance des Spiels liegen ließ (67.).

Wegen des zunehmenden Kräfteverschleißes wurde die Begegnung gegen Ende etwas ruppiger. Die Spieler kamen in den Zweikämpfen immer wieder den einen kleinen Schritt zu spät - einige Gelbe Karten waren die Folge. Auch wenn klar war, dass die Partie kein fußballerischer Leckerbissen mehr werden würde, für Spannung war immerhin gesorgt. Und sollte nicht bei der Nullnummer bleiben: Jovanovic nahm einen langen Ball mit der Brust an, hielt dann Hübner auf Distanz und steckte prima durch auf Wolze - 1:0 (84.). Von diesem Schock erholte sich der Aufsteiger letztlich nicht mehr, so dass der VfR nach zuletzt drei ungeschlagenen Spielen in Folge den Platz mal wieder als Verlierer verlassen musste.

Spieler des Spiels

Kevin Wolze Abwehr

2
Tore und Karten

0:1 Wolze (84', Linksschuss, Jovanovic)

Aalen

Fejzic 3 - Traut 3, Kister 2,5, B. Hübner 3 , Buballa 4 - A. Hofmann 3,5, Leandro 4, Dausch 4 , Junglas 3,5 , Valentini 3 - Lechleiter 3,5

Duisburg

Rol. Müller 3 - Brosinski 3 , Bomheuer 3, Bajic 3,5 , B. Kern 4 - Sukalo 3, Koch 3,5 , Brandy 3, Pamic 4, Perthel 3,5 - Jovanovic 2,5

Schiedsrichter-Team

Thorsten Schriever Wurster Nordseeküste

4
Spielinfo

Stadion

Scholz-Arena

Zuschauer

4.555

Der VfR Aalen eröffnet den 19. Spieltag am kommenden Freitag (18 Uhr) beim 1. FC Kaiserslautern, Duisburg hat am darauffolgenden Sonntag (13.30 Uhr) Jahn Regensburg zu Gast.