2. Bundesliga 2012/13, 9. Spieltag
18:23 - 21. Spielminute

Tor 0:1
Mattuschka
Rechtsschuss
Vorbereitung Terodde
Union

18:43 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
Schachten
St. Pauli

19:05 - 48. Spielminute

Tor 1:1
Mohr
Kopfball
Vorbereitung Kringe
St. Pauli

19:27 - 69. Spielminute

Tor 2:1
Bartels
Rechtsschuss
Vorbereitung Ginczek
St. Pauli

19:28 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Ginczek
St. Pauli

19:28 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Zoundi
für Quiring
Union

19:29 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Funk
für F. Boll
St. Pauli

19:29 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
F. Bruns
für Kringe
St. Pauli

19:38 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Silvio
für Jopek
Union

19:42 - 84. Spielminute

Tor 2:2
Mattuschka
Rechtsschuss
Union

19:44 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Kohlmann
Union

19:45 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Ebbers
für Saglik
St. Pauli

19:45 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Göhlert
für Terodde
Union

STP

FCU

Union verpasst ersten Sieg am Millerntor

Mattuschka trifft doppelt schön

Torsten Mattuschka (Mitte) freut sich über seinen Treffer zum 1:0

Grund zur Freude: Union-Kapitän Torsten Mattuschka (Mitte) freut sich über sein tolles Tor zum 1:0. getty images

St. Paulis Trainertrio Thomas Meggle/Mathias Hain/Timo Schultz nahm im Vergleich zur bitteren 0:3-Schlappe bei Aufsteiger Jahn Regensburg sechs Änderungen vor: Kalla, Funk, Daube, Buchtmann, Bruns und Ebbers wurden durch Kringe, Avevor, Boll, Bartels, Schindler und Ginczek ersetzt. Bei den Gästen aus Köpenick musste Trainer Uwe Neuhaus nach dem 3:1-Erfolg gegen Cottbus einmal Personal tauschen. Schönheim fehlte nach seiner Rot-Sperre und wurde vom wiedergenesenen Kohlmann vertreten.

St. Pauli präsentierte sich im zweiten und letzten Spiel unter seinem Betreuertrio von Beginn an gewillt, offensiven Fußball zu spielen. Die Kiez-Kicker kamen besser in die Zweikämpfe und erzeugten eine Menge Druck in Richtung Unions Kasten. Die Berliner kamen in den ersten fünf Minuten gar kaum aus der eigenen Hälfte heraus.

Der 9. Spieltag

Saglik im Pech - Pfosten!

Einen ersten Warnschuss gab dennoch die Neuhaus-Elf nach zehn Minuten ab. Nemec zielte nicht genau genug. Vier Zeigerumdrehungen später waren erneut die Hauptstädter im Vorwärtsgang, ehe St. Pauli den Ball eroberte und blitzschnell umschaltete. Schachten legte auf Saglik ab, doch der Türke traf nur den Innenpfosten (14.).

Union hatte Glück und konnte sich beim Aluminium bedanken, dass es noch 0:0 stand. Wenig später gingen die Gäste dann sogar in Führung. Mattuschka wurde nicht energisch genug attackiert und jagte das Spielgerät anschließend unhaltbar aus etwa 20 Metern ins lange Eck (21.).

Mit dem Gegentreffer kam ein Bruch ins Hamburger Spiel. Denn fortan kontrollierten die "Eisernen" das Geschehen. Bei St. Pauli funktionierte nur noch wenig. Einzig Schachten (38.) und Saglik (40.) kamen im weiteren Verlauf der Halbzeit noch zu weiteren Möglichkeiten.

St. Pauli startet wieder stark

Meggle und Co. fanden in der Halbzeitpause offenbar die richtigen Worte. Die Braun-Weißen kamen mit einer ganz anderen Einstellung als noch am Ende der ersten Hälfte zurück auf den Rasen und belohnten sich umgehend. Bei einer Kringe-Ecke stieg Mohr am höchsten und nickte aus fünf Metern zum 1:1 ein (48.).

Die positive Energie war zurück im Hamburger Spiel, wenn auch die endgültige Konsequenz im Abschluss fehlte. Union zog sich zurück und setzte hin und wieder kleinere Nadelstiche. Nemecs Versuch rauschte über das Tor (58.).

In einer Phase, in der auf beiden Seiten wenig Struktur vorhanden war und viel mit langen Bällen operiert wurde, fiel dann der zweite Treffer für St. Pauli. Ginczek bediente Bartels, der vor Haas die Nerven behielt und einschob (69.).

Florian Mohr (li.) mit Daniel Ginczek

Spiel vorerst gedreht: Daniel Ginczek (re.) feiert seine Vorlage zum 2:1 mit Florian Mohr. getty images

Thorandt klärt zu kurz - Mattuschka trifft mit vollem Risiko ins Tor

Die Norddeutschen hatten die Partie gedreht, doch der Befreiungsschlag war noch längst nicht in trockenen Tüchern. Union-Coach Neuhaus brachte mit Zoundi und Silvio nochmal frisches Personal. Für den zweiten Berliner Treffer war aber erneut der Kapitän verantwortlich. Nach Thorandts Klärungsversuch nagelte Mattuschka das Leder zum 2:2-Endstand per Dropkick in die Maschen (84.). Pauli bleibt also weiterhin im Tabellenkeller, hat aber dafür jetzt zwei Wochen Zeit um mit dem neuen Trainer Michael Frontzeck zu arbeiten. Die Elf aus Köpenick steht ebenfalls in der unteren Tabellenhälfte

Nach der Länderspielpause gastiert St. Pauli am Sonntag, 21.10., um 13.30 Uhr beim SC Paderborn. Union empfängt zeitgleich den FSV Frankfurt.