19:35 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Zillner
Fürth

19:36 - 36. Spielminute

Rote Karte
Compper
Hoffenheim

19:42 - 42. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Asamoah
für Nöthe
Fürth

19:44 - 44. Spielminute

Tor 0:1
Occean
Linksschuss
Vorbereitung Kleine
Fürth

19:45 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Schmidtgal
Fürth

20:13 - 55. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Pekovic
für Zillner
Fürth

20:15 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Occean
Fürth

20:19 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
Asamoah
Fürth

20:22 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Babel
für Mlapa
Hoffenheim

20:26 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Lakic
Hoffenheim

20:37 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Gyau
für Johnson
Hoffenheim

20:41 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Salihovic
für Strobl
Hoffenheim

20:48 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Karaslavov
für Occean
Fürth

HOF

FUE

Fürth zieht ins Halbfinale ein - Hoffenheim enttäuscht

Compper trifft Fürstner - Occean ins Tor

Lass dich herzen: Fürths Torschütze Occean bekommt von Teamkollege Sararer die Glückwünsche ziemlich unsanft überreicht.

Lass dich herzen: Fürths Torschütze Occean bekommt von Teamkollege Sararer die Glückwünsche ziemlich unsanft überreicht. Getty Images

Hoffenheim kam zuletzt in der Liga nicht über ein 2:2 gegen Aufsteiger FC Augsburg hinaus. Trainer Holger Stanislawski hatte daraufhin Änderungen angekündigt und ließ die am kommenden Wochenende gesperrten Babel und Salihovic auf der Bank, auch Musona blieb draußen. Neu im Spiel: Youngster Strobl, Winter-Neuzugang Lakic und Braafheid.

Greuther Fürths Trainer Mike Büskens brachte im Vergleich zur 1:3-Niederlage bei Dynamo Dresden zwei neue Spieler. Nehrig fehlte wegen einer Ampelkarte aus dem fränkischen Derby gegen Nürnberg, Pekovic rotierte raus. Dafür begannen Zillner sowie Sararer.

Vor der mageren Kulisse von 14.000 Zuschauern und frostigen Temperaturen fingen zumindest die Akteure auf dem Rasen schnell Feuer. Fürth stand diszipliniert in der Defensive und immer eng am Gegenspieler. Das zwang die TSG in die Zweikämpfe und machte den Hausherren das Leben richtig schwer. Nach acht Minuten fand zumindest Firmino eine kleine Lücke für Lakic, der Drehschuss des Stürmers endete aber in den Armen des Kleeblatt-Keepers Grün.

Das Spiel nimmt Fahrt auf - Compper hat sich nicht im Griff

Hinten machte die Büskens-Elf zwar dicht, kam so aber in der Offensive kaum einmal zum Zuge. Ein Fernschuss von Prib war das erste Lebenszeichen der Fürther, die im Anschluss bei zwei Vorstößen von Mlapa richtig Glück hatte. Zunächst kratzte Kleine eine Flanke des U-21-Nationalspielers kurz vor der Linie weg (23.), dann lenkte Grün einen Schuss des Angreifers mit einem Reflex zur Seite (24.). Erst dann zog der Zweitligist auch einen Pfeil aus dem Köcher. Occean wurde links im Sechzehner freigespielt, scheiterte am gut reagierenden Starke (30.).

Das DFB-Pokal-Viertelfinale

Die letzten Minuten kurz vor der Pause hatten es dann in sich. Schmidtgal bewahrte seine Farben mit einem artistischen Einsatz kurz vor der Torlinie vor dem Rückstand (33.), quasi im Gegenzug verlor dann Compper die Nerven. Erst schubste er Nöthe von hinten um, die anschließende Rudelbildung "nutzte" er zu einem Wischer in das Gesicht von Fürstner. Die Konsequenz war Rot, Hoffenheim nur noch zu zehnt (36.). Die Fürther hatten nun Oberwasser, Schmidtgal prüfte Starke ernsthaft aus der Distanz (39.). Und während Asamoah den angeschlagenen Nöthe ersetzte (42.), nutzte Occean nach einem weiten Ball von Kleine einen Stellungsfehler von Williams und Vestergaard zum 1:0 kurz vor dem Kabinengang.

Hoffenheim kommt nicht zum Abschluss - Fürth macht den Laden dicht

Ohne weitere Wechsel ging es nach der Pause wie gehabt weiter. Also zweikampfbetont und mit beiden Seiten ohne Scheu vor Körperkontakt. Die TSG mühte sich zwar in Unterzahl, aber mit großer Moral um den Ausgleich, während Fürth sich keineswegs nur abwartend defensiv aufstellte, sondern ebenfalls durch eigene Vorstöße auffiel. Vor den Toren blieb es trotz der in der Luft liegenden Spannung dennoch lange Zeit ereignislos. Ein Sararer-Schuss, den Starke abwehrte (54.) und ein Distanzversuch von Braafheid auf der Gegenseite (62.), mehr Platz war nicht vorhanden für die Angreifer.

Rot für Compper - der Knackpunkt der Partie zwischen Hoffenheim und Fürth.

Rot für Compper - der Knackpunkt der Partie zwischen Hoffenheim und Fürth. picture-alliance

Und viel mehr hatten die Gastgeber, bei denen nun auch der Niederländer Babel mittun durfte, nicht wirklich zu bieten. Standards verpufften wirkungslos, lange Bälle in die Spitze waren im Abwehrverbund der Franken gut aufgehoben. Und vor allem über Sararer bleiben die Gäste permanent gefährlich. Zunächst setzte er den Ball nach einem schönen Dribbling überhastet vorbei (72.), dann verpasste Occean einen Querpass von Schröck knapp, Sararer setzte den Nachschuss über das Tor (79.).

Gestenreich und lautstark begleitete Mike Büskens das Wirken seines Teams in der Schlussphase, trieb seine Mannschaft so weiter an, Hoffenheimer Angriffe zu unterbinden. Tatsächlich kamen die Gastgeber nicht mehr wirklich zum Abschluss und hatten in der Nachspielzeit bei einem Lattentreffer von Fürstner auch noch Glück, dass nicht noch das zweite Gegentor fiel. Nach dem Schlusspfiff feierte Fürth ausgelassen, Hoffenheims Enttäuschung war spürbar.

Spieler des Spiels

Olivier Occean Sturm

2
Spielnote

Spannend und intensiv, aber mit nur wenigen spielerischen Highlights.

3
Tore und Karten

0:1 Occean (44', Linksschuss, Kleine)

Hoffenheim

Starke 4 - Beck 4, Vestergaard 4,5, Compper 6 , Braafheid 5 - Strobl 5 , Williams 4,5, Mlapa 3,5 , Roberto Firmino 4,5, Johnson 4,5 - Lakic 4,5

Fürth

Grün 2 - Schröck 3, Kleine 2,5, Mavraj 3, Schmidtgal 3 - Fürstner 3, Zillner 3,5 , Sararer 3, Prib 3,5 - Occean 2 , Nöthe 4

Schiedsrichter-Team

Marco Fritz Korb

2,5
Spielinfo

Stadion

Wirsol Rhein-Neckar-Arena

Zuschauer

14.000

Hoffenheim ist am Samstag in der Bundesliga bei Werder Bremen zu Gast. Die SpVgg Greuther Fürth tritt am Sonntag in der Zweiten Liga gegen den SC Paderborn an.