18:31 - 31. Spielminute

Spielerwechsel (Belgien)
Vertonghen
für Vermaelen
Belgien

18:38 - 39. Spielminute

Gelbe Karte (Russland)
Glushakov
Russland

19:11 - 55. Spielminute

Gelbe Karte (Belgien)
Witsel
Belgien

19:14 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Belgien)
Origi
für R. Lukaku
Belgien

19:19 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Russland)
Yeshchenko
für Kozlov
Russland

19:30 - 73. Spielminute

Gelbe Karte (Belgien)
Alderweireld
Belgien

19:28 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Belgien)
Mirallas
für Mertens
Belgien

19:40 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Russland)
Dzagoev
für Shatov
Russland

19:44 - 88. Spielminute

Tor 1:0
Origi
Rechtsschuss
Vorbereitung E. Hazard
Belgien

19:47 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Russland)
Kerzhakov
für Samedov
Russland

BEL

RUS

Weltmeisterschaft

Wilmots wechselt erneut den Sieg ein

Joker Origi sticht - Belgien vorzeitig im Achtelfinale

Wilmots wechselt erneut den Sieg ein

Kanunnikov im Zweikampf mit Alderweireld (re.)

Lange Zeit war die Partie nicht hochklassig: Kanunnikov im Zweikampf mit Alderweireld (re.). Getty Images

Belgiens Nationaltrainer Marc Wilmots brachte nach dem 2:1-Erfolg gegen Algerien drei neue Akteure. Vermaelen startete anstatt Vertonghen als Linksverteidiger, dazu spielten die gegen die Afrikaner erfolgreichen Joker Fellaini und Mertens von Beginn an, für sie mussten Dembelé und Chadli weichen. Auf russischer Seite tauschte Coach Fabio Capello sein Personal nach dem 1:1 gegen Südkorea auf zwei Positionen. Kozlov und Kanunnikov verdrängten Yeshchenko sowie Zhirkov auf die Bank. Keinen Wechsel nahm Capello bei den Torhütern vor, somit vertraute der Italiener dem zuletzt in die Kritik geratenen Akinfeev.

Die Anfangsminuten gehörten den Belgiern, allerdings konnten sich die Roten Teufel keine zwingenden Chancen erspielen. Ein Schuss von Mertens wurde von Kombarov abgeblockt, sodass keine Gefahr für Akinfeev bestand (4.). Russland konzentrierte sich zunächst auf eine sichere Defensive, mit einzelnen Nadelstichen wagte sich die "Sbornaja" nach vorne. Nach 12 Minuten bot sich der Capello-Elf die erste echte Möglichkeit: Shatov zog von der linken Seite nach innen und bediente den freistehenden Fayzulin, dessen Abschluss konnte Courtois jedoch parieren.

Nun nahm das Spiel etwas an Fahrt auf, denn auch Belgien kam in der Folge öfter vor das Tor. De Bruyne setzte nach einem Sololauf Mertens ein, dessen Hereingabe von der rechten Seite fand allerdings keinen Abnehmer (14.). Viele Angriffe liefen über Mertens, der agile Flügelspieler kam kurz darauf zu zwei Chancen hintereinander. Zunächst tankte er sich über rechts durch, sein Schuss ging knapp am Gehäuse vorbei (19.). Nur eine Minute später hob der Spieler des SSC Neapel das Leder über das Tor. Anschließend verflachte die Begegnung wieder ein wenig, der russischen Elf gelang es, das Geschehen weiter ins Mittelfeld zu verlagern.

Mitte der ersten Hälfte forderte die "Sbornaja" Elfmeter: Kanunnikov kam im Zweikampf mit Alderweireld im Strafraum zu Fall, der deutsche Schiedsrichter Dr. Felix Brych ließ jedoch weiterlaufen - ein Elfmeterpfiff wäre durchaus berechtigt gewesen (27.). Belgien zeigte sich weiterhin bemüht, war allerdings häufig auf Einzelaktionen angewiesen. Ein Schuss von Mertens wurde zur Beute von Akinfeev (36.), Lukakus Direktabnahme wurde abgeblockt (39.). Wenige Momente vor dem Halbzeitpfiff dann fast wie aus dem Nichts die bisher größte Chance des Spiels: Glushakov flankte auf Kokorin, der russische Angreifer köpfte den Ball allerdings freistehend neben das Tor (44.).

Gruppe H - 2. Spieltag

Pfiffe im Maracana

Im zweiten Spielabschnitt machten beide Teams da weiter, wo sie gegen Ende ersten Hälfte aufgehört hatten. Belgien versuchte sich nach vorne zu kombinieren, meist fehlte das Tempo oder die zündende Idee, gerade von Kreativspielern wie de Bruyne oder Hazard kam zu wenig. Wilmots brachte mit Origi einen frischen Stürmer (57.), an dem statischen Spiel der Belgiern änderte das zunächst nichts. Russland blieb seinem Stil treu: Aus einer kompakten Abwehr heraus, versuchten sich die Osteuropäer Chancen zu erspielen. Zwingende Tormöglichkeiten blieben somit auf beiden Seiten Mangelware, nach 65 Minuten machten die Zuschauern ihrem Unmut Luft, im weiten Rund des Maracana waren erste Pfiffe zu vernehmen.

Divock Origi

Sein Treffer entschied die Partie kurz vor dem Ende: Divock Origi. Getty Images

Die "Sbornaja" traute sich nun etwas mehr zu, Belgien reagierte in der Phase nur noch. Aber ähnlich wie in Hälfte eins war meist vor dem Strafraum Schluss. In der 81. Minute hatte Yeshchenko die beste Chance, sein Schuss aus 15 Metern strich knapp am Pfosten vorbei. Es schien, als hätte diese Möglichkeit die Belgier aus ihrer Lethargie aufgeweckt. Denn in der Folge schalteten die Wilmots-Schützlinge einen Gang hoch, auch Hazard drehte nun auf. Zunächst setzte er einen Freistoß an den Pfosten (84.), eine Minute später zielte er knapp über das Tor. Doch die Roten Teufel blieben am Drücker. Erneut dribbelte sich Hazard in den Strafraum, dort legte er auf Origi zurück, der den Ball im Netz versenkte (88.). Die Energieleistung der Belgier kam zur rechten Zeit, denn kurze Zeit später war Schluss.

Spieler des Spiels

Vincent Kompany Abwehr

2
Spielnote

Lange Zeit ein von Taktik geprägtes Spiel und trotz zahlreicher Chancen unaufgeregtes Spiel, das erst in der Schlussphase Fahrt aufnahm.

4
Tore und Karten

1:0 Origi (88', Rechtsschuss, E. Hazard)

Belgien

Courtois 3 - Alderweireld 4 , van Buyten 2,5, Kompany 2, Vermaelen 3 - Witsel 3 , De Bruyne 3,5, Mertens 3,5 , Fellaini 5, E. Hazard 3 - R. Lukaku 5,5

Russland

Akinfeev 3 - Kozlov 4 , V. Berezutskiy 3, Ignashevich 3, D. Kombarov 4 - Glushakov 2,5 , Samedov 4 , Shatov 3 , Fayzulin 2, Kanunnikov 2,5 - Kokorin 3,5

Schiedsrichter-Team

Dr. Felix Brych München

4
Spielinfo

Stadion

Estadio do Maracana

Zuschauer

73.819

Belgien trifft im dritten Gruppenmatch am Donnerstag (22 Uhr MESZ) in Sao Paulo auf Südkorea, Russland spielt zeitgleich in Curitiba gegen Algerien.

Bilder zur Partie Belgien - Russland