Hinspiel: 4:0

Ergebnis nach Hin- und Rückspiel: 5:1

20:55 - 10. Spielminute

Gelbe Karte (Estland)
Rähn
Estland

21:03 - 17. Spielminute

Spielerwechsel (Estland)
S. Puri
für Kruglov
Estland

21:17 - 32. Spielminute

Tor 1:0
S. Ward

Irland

21:59 - 53. Spielminute

Spielerwechsel (Estland)
Kink
für Lindpere
Estland

22:01 - 57. Spielminute

Tor 1:1
Vassiljev

Estland

22:03 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Irland)
McGeady
für Hunt
Irland

22:12 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Irland)
Cox
für Keane
Irland

22:09 - 66. Spielminute

Gelbe Karte (Estland)
Vunk
Estland

22:17 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Estland)
Purje
für Voskoboinikov
Estland

22:23 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Irland)
Fahey
für Duff
Irland

IRL

EST

EM-Qualifikation-Play-offs

Ward lässt früh die Korken knallen

Irlands zweite EM-Teilnahme perfekt - Estland ist raus

Ward lässt früh die Korken knallen

Stephen Ward (Mitte) freut sich über sein soeben erzieltes 1:0

Siegerfaust: Stephen Ward (Mitte) freut sich über sein soeben erzieltes 1:0. Getty Images

Irlands Trainer Giovanni Trapattoni tauschte nach dem 4:0-Sieg im Hinspiel dreimal: Hunt, O'Shea und Doyle erhielten den Vorzug vor McGeady, Kelly und Walters.

Estlands Coach Tarmo Rüütli hingegen musste hingegen seine komplette Innenverteidigung umbauen, da sowohl Pirroja als auch Stepanov im Hinspiel Gelb-Rot gesehen hatten. Außerdem ließ er Ahjupera, Kink, Dmitrijev und Keeper Pareiko draußen. Rähn, Saag, Voskoboinikov, Teniste, Lindpere und Londak (Tor) erhielten daher ihre Bewährungschance.

Vor rund 50000 frenetischen Fans ergriffen die Iren von Beginn an die Initiative und wollten gleich zeigen, wo der Hase lang läuft. Duff (2.) und Keane (6.) gaben auch rasch erste Duftmarken ab. Die Iren waren absolut spielbestimmend und hatten gegen tief stehende Esten zunächst gar keine Probleme, nur suchte die Trapattoni-Elf nicht den direkten Weg nach vorne.

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Die Balten taten das zwar, allerdings waren sie in ihren Mitteln äußerst beschränkt. Meistens wurden lange Bälle nach vorne geschlagen, die die irische Defensive allerdings nicht wirklich forderten. Rüütli musste dann auch noch früh wechseln, da sich Kruglov verletzte. Puri kam in die Partie. Dieser erwies sich dann auch belebendes Element auf der linken Seite, zu zwingenden Aktionen kamen die Esten allerdings weiterhin nicht.

Ein Standard sorgte schließlich für das erste Tor: Londak rettete zwar noch nach einer Ecke gegen Doyles Kopfball, hatte gegen Wards Abstauber dann aber keine Chance (32.). Kurz darauf sendete Voskoboinikov, der gegen Given den Kürzeren zog, ein erstes Lebenszeichen der Gäste ab (35.). Das war dann aber auch die einzige nennenswerte Szene der Esten in einem recht einseitigen ersten Durchgang.

Vassiljev sorgt für den Ehrentreffer

45 Minuten hatten die Iren noch zu überstehen, ehe die Feierlichkeiten über die zweite EM-Teilnahme nach 1988 beginnen konnten. Die Esten benötigten jetzt fünf Tore, um doch noch weiterzukommen. An ein solches Fußballwunder durften wohl nur noch die hoffnungsvollsten Optimisten geglaubt haben - die Iren jedenfalls nicht.

Tore und Karten

1:0 S. Ward (32')

1:1 Vassiljev (57')

Irland
Irland

Given - O'Shea , St. Ledger , Dunne , S. Ward - Hunt , Whelan , Andrews , Duff - Keane , Doyle

Estland
Estland

Londak - Jääger , Rähn , Klavan , Kruglov - Teniste , Vunk , Vassiljev , Lindpere - Saag , Voskoboinikov

Schiedsrichter-Team
Björn Kuipers

Björn Kuipers Niederlande

Spielinfo

Stadion

Aviva-Stadium

Zuschauer

51.151

Die Gastgeber lockerten nach dem Seitenwechsel die Zügel ein wenig und wurden prompt dafür bestraft: Vassiljev zog aus der Distanz einfach mal ab und profitierte zudem noch von einem Lapsus von Irlands Schlussmann Given - 1:1 (57.). Das Gegentor sorgte allerdings nicht wirklich für Verunsicherung bei den Iren, die auch in der Folge kaum etwas zuließen. Estland zeigte sich zwar bemüht, sorgte aber nur noch durch einen weiteren Fernschuss von Vassiljev (69.) für Gefahr. Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Björn Kuipers aus den Niederlanden brachen bei den Inseleuropäern, die auch im elften Spiel in Folge ungeschlagen blieben, alle Dämme und die Party nahm ihren Anfang.