Champions League 2011/12, Vorrunde, 5. Spieltag
21:13 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
Torosidis
Piräus

21:20 - 34. Spielminute

Gelbe Karte
Remy
Marseille

21:58 - 54. Spielminute

Spielerwechsel
Yeste
für David Fuster
Piräus

22:04 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Mbia
für Cheyrou
Marseille

22:03 - 61. Spielminute

Spielerwechsel
Gignac
für J. Ayew
Marseille

22:15 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Lucho Gonzalez
für Valbuena
Marseille

22:17 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Fetfatzidis
für Holebas
Piräus

22:25 - 82. Spielminute

Tor 0:1
Fetfatzidis
Linksschuss
Vorbereitung Yeste
Piräus

22:30 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
Potouridis
für Djebbour
Piräus

MAR

OLP

Piräus: Mit Wechselstrategie zum Sieg

Fetfatzidis lässt den Hoffnungsschimmer glühen

Andre Ayew (li., Olympique Marseille) und Francois Modesto (Olymiakos

Den Ball fest im Blick: Marseilles Andre Ayew (li.) und Francois Modesto kämpfen um den Ball. picture alliance

Auf Seiten der Franzosen veränderte Trainer Didier Deschamps seine Elf im Vergleich zum torlosen Remis bei Arsenal auf zwei Positionen: Kaboré und Traoré starteten in der Defensive für Fanni und Morel.

Piräus-Coach Ernesto Valverde ließ im Vergleich zur 0:1-Niederlage bei Borussia Dortmund drei neue Akteure von Beginn an auflaufen: Torosidis, Maniatis und David Fuster starteten für Fejsa, Orbaiz und Ibagaza.

In Marseille entwickelte sich schnell eine muntere Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Nach einem verzogenen Schuss von Diarra (2.) vergab Mellberg auf griechischer Seite die größte Möglichkeit der Anfangsphase: Zwar köpfte der Innenverteidiger den Ball ins Tor, stand zuvor aber beim Freistoß von Holebas im Abseits (10.). Auf der Gegenseite verfehlte ein Kopfball von Diarra sein Ziel nur knapp (12.).

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Nach diesem turbulenten Start gelang es Marseille immer besser, den Spielaufbau der Griechen zu unterbinden und den zu Spielbeginn immer wieder gefährlich vorstoßenden Mirallas zu kontrollieren. Das Spiel verlor in dieser Phase an Tempo und pendelte sich im Mittelfeld ein.

Einen Weckruf gab Holebas nach 37 Minuten ab: Nach einem Vorstoß von Mirallas gab der Grieche einen Schuss aus 16 Metern ab. Der Ball wurde abgefälscht und forderte dadurch das ganze Können von Keeper Mandanda, der den Arm ausfuhr und zur Ecke klärte. Piräus erhöhte bis zum Pausenpfiff noch einmal das Tempo, da aber auch Maniatis per Distanzschuss am guten Olympique-Schlussmann scheiterte, blieb es beim torlosen Remis.

Die zweite Hälfte begann wie die erste: Kurzweilig und mit zahlreichen Torraumszenen. Doch zunächst verpasste Valbuena, der überraschend direkt vor dem Tor an einen Abpraller kam, das Tor knapp (50.). Anschließend traf Jordan Ayew beim Versuch eines Seitfallziehers den Ball nicht (58.). Auf der Gegenseite hatte Mirallas die Führung auf dem Fuß: Er entwischte seinen Gegenspielern und wollte den Ball an Mandanda vorbei ins lange Eck schieben. Doch der Olympique-Keeper konnte die Situation in letzter Sekunde klären (59.).

So brauchte es 83 Minuten und ein glückliches Wechsel-Händchen von Olympiakos-Trainer Valverde, ehe der erste Treffer fiel. Der für David Fuster eingewechselte Yeste bediente mit Übersicht den nur acht Minuten zuvor für Holebas gekommenen Fetfatzidis, der den Ball von der linken Seite zum 1:0 ins lange Eck schoss. Zwar wehrte sich Marseille in den Schlussminuten gegen die drohende Niederlage und hatte in der 87. Minute Pech, als der Schiedsrichter bei einem Handspiel von Mirallas auf der Linie des Sechzehners auf Freistoß statt Elfmeter entschied, letztlich blieb es aber beim 1:0-Erfolg der Griechen.

Für Marseille steht in der Liga am Sonntag um 21 Uhr das Duell mit Paris St.-Germain an. In der Champions League geht es dann am 6. Dezember in Dortmund (20.45 Uhr)um den Achtelfinaleinzug. Piräus steht ebenfalls am Sonntag (18.30 Uhr) bei Asteras Tripolis das nächste Ligaspiel auf dem Programm. Am 6. Dezember (20.45 Uhr) empfangen die Griechen dann den FC Arsenal.