Champions League 2011/12, Vorrunde, 5. Spieltag
21:21 - 36. Spielminute

Gelbe Karte
Kießling
Leverkusen

21:25 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Kadlec
Leverkusen

21:28 - 44. Spielminute

Gelbe Karte
Ballack
Leverkusen

21:50 - 48. Spielminute

Tor 0:1
Drogba
Linksschuss
Vorbereitung Sturridge
Chelsea

21:56 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Ivanovic
Chelsea

21:57 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Schürrle
für Schwaab
Leverkusen

22:06 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Malouda
für Mata
Chelsea

22:09 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Alex
für David Luiz
Chelsea

22:12 - 71. Spielminute

Spielerwechsel
Derdiyok
für Kadlec
Leverkusen

22:12 - 72. Spielminute

Gelbe Karte
Raul Meireles
Chelsea

22:14 - 73. Spielminute

Tor 1:1
Derdiyok
Kopfball
Vorbereitung Sam
Leverkusen

22:21 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Mikel
für Ramires
Chelsea

22:23 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Oczipka
für Kießling
Leverkusen

22:32 - 90. + 1 Spielminute

Tor 2:1
Friedrich
Kopfball
Vorbereitung Castro
Leverkusen

LEV

CHE

Derdiyok kontert Drogbas Führungstor

Friedrich köpft Bayer ins Achtelfinale

Didier Drogba, Michael Ballack (v.l.)

Kampf um den Ball: Didier Drogba und Michael Ballack (v.l.). Getty Images

Leverkusens Trainer Robin Dutt stellte nach dem 2:0-Sieg in Kaiserslautern nur auf einer Position um. Im defensiven Mittelfeld begann Kapitän Rolfes an Stelle von Reinartz. Schürrle nahm nach überstandenem grippalen Infekt zunächst auf der Bank Platz.

Auf Seiten des FC Chelsea stellte Coach André Villas-Boas im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen FC Liverpool dreimal um. Für Ashley Cole (Knöchelprobleme) spielte Bosingwa links in der Abwehrkette. Zudem kamen im Mittelfeld Raul Meireles und Sturridge an Stelle von Mikel und Malouda zum Einsatz.

Bayer startete schwungvoll in die Partie, aber die erste kleinere Gelegenheit hatte Chelsea. Drogbas Schuss aus halblinker Position im Strafraum gefährdete Lenos Tor allerdings nicht ernsthaft (5.). In der Folge entwickelte sich eine engagiert geführte Begegnung, in der Leverkusen etwas mehr Spielanteile hatte, die Londoner allerdings bei ihren Offensivaktionen zwingender agierten.

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Nach Flanke des quirligen Sturridge rettete Leno in der 13. Minute gerade noch vor Drogba. Meist aber spielte sich das Geschehen in der von bissigen, aber nicht überhart geführten Zweikämpfen geprägten Partie im Mittelfeld ab. Es dauerte bis zur 30. Minute, ehe Drogba mit einem Freistoß-Aufsetzer, den Leno mühelos parierte, die nächste nennenswerte Torchance herbeiführte. Drei Minuten später sorgte dann Ballack nach einem Eckball mit einem Querlatten-Treffer für die erste Großchance für die Leverkusener (33.).

Die Schlussphase des ersten Durchgangs gehörte den Londonern. Drogba, wunderbar steil geschickt von Sturridge, zog rechts im Bayer-Strafraum am herausgeeilten Leno vorbei, zielte dann aber aus spitzem Winkel über das Tor (38.). Wenig später parierte der vom VfB Stuttgart ausgliehene Torhüter dann gekonnt einen Schuss von Juan Mata (43.) und hielt kurz darauf auch einen Schlenzer von Sturridge fest (44.).

Drogba sorgt für kalte Dusche - "Joker" Derdiyok sticht

Kurz nach Wiederbeginn ging der FC Chelsea in Führung. Perfekt von der rechten Seite bedient, setzte sich Drogba gekonnt gegen Friedrich und Toprak durch und ließ auch Leno keine Abwehrchance (48.). Danach hatten die "Blues" weitere Chancen durch Lampard (50.) und Ivanovic (53.). Nach kurzer Findungsphase nahm Bayer dann aber wieder Fahrt auf.

Erst zwang Ballack mit einem Fallrückzieher zu einer Flugparade (58.). Sekunden später rettete der Keeper erneut gegen Ballack in letzter Sekunde am Fünfmeterraum (59.). Dann scheiterte Kießling per Kopf am Tschechen (61.). Durch die offensivere Marschroute der Dutt-Elf - Schürrle war für Kadlec gekommen - ergaben sich allerdings Freiräume für Chelsea. So scheiterte Sturridge nach Sololauf aus der eigenen Hälfte erst an Leno (64.).

In der Folge verlor die Partie durch mehrere Spielerwechsel an Schwung. Doch für Bayer sollte sich insbesondere die Hereinnahme von Derdiyok sofort bezahlt machen. Der Schweizer traf mit seinem ersten Ballkontakt nach gelungener Vorarbeit von Sam zum Ausgleich (73.). In der Schlussphase hatte Bayer bei zwei kniffligen Entscheidungen nach Zweikämpfen von Bender im Strafraum (77.) und Toprak am Strafraumrand (86.) Glück, das Referee Viktor Kassai weiterspielen ließ.

In der Nachspielzeit holte Castro dann noch einmal einen Eckball heraus, den Friedrich per Kopf zum umjubelten Siegtreffer für Bayer unter die Querlatte nutzte (90.+1).

Leverkusen trifft am Samstag (15.30 Uhr) in Berlin auf Hertha BSC. In der Champions League reist Bayer am 6. Dezember (20.45 Uhr) am letzten Vorrunden-Spieltag zum KRC Genk, während die Engländer zeitgleich Valencia erwarten. In der Premier League geht es für Chelsea, ebenfalls am Samstag (16 Uhr), gegen die Wolverhampton Wanderers.