21:02 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Höfler
Aue

21:07 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Plattenhardt
Nürnberg

21:08 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Maroh
Nürnberg

21:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Wießmeier
für Mak
Nürnberg

21:42 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Mendler
für Bunjaku
Nürnberg

21:51 - 64. Spielminute

Tor 0:1
Esswein
Rechtsschuss
Nürnberg

21:53 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
Esswein
Nürnberg

21:55 - 68. Spielminute

Tor 0:2
Wießmeier
Rechtsschuss
Vorbereitung Esswein
Nürnberg

22:00 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
A. Ramaj
für Könnecke
Aue

22:02 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Schlitte
Aue

22:05 - 78. Spielminute

Tor 1:2
König
Kopfball
Vorbereitung Kocer
Aue

22:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Kern
für Klingbeil
Aue

22:13 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Aue)
Cappek
für Höfler
Aue

22:14 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Nürnberg)
Hegeler
für Cohen
Nürnberg

22:16 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Paulus
Aue

AUE

FCN

Zweitligist Aue kämpft beherzt, belohnt sich aber nicht

Essweins Energieleistung bringt FCN auf Kurs

Alexander Esswein (1. FC Nürnberg), Tor 1:0

FCE-Keeper Martin Männel streckt sich vergeblich: Mit diesem sehenswerten Knaller brachte Nürnbergs Offensivkraft Alexander Esswein seine Farben in Führung. picture alliance

Aues Trainer Rico Schmitt wartete nach dem 1:1 im Ost-Duell gegen Union Berlin mit vier Änderungen an seiner Startelf auf: Der wiedergenesene Hochscheidt, Debütant Höfler, Könnecke und Kocer ersetzten Hensel, Schröder, Fabian Müller und Curri. Club-Coach Dieter Hecking tauschte im Vergleich zum 2:2-Heimremis gegen Stuttgart zweimal Personal: Der angeschlagene Klose (Pferdekuss) musste passen. Der Schweizer Nationalspieler wurde diesmal bereits von Beginn an im Abwehrzentrum von Maroh vertreten. Zudem sollte Bunjaku statt Hegeler dem Nürnberger Offensivspiel Impulse geben.

In den Anfangsminuten präsentierten sich beide Teams verhalten in der Vorwärtsbewegung und mühten sich darum, durch Ballzirkulation erst einmal Sicherheit zu gewinnen. Ein Klassenunterschied war im Erzgebirge nicht festzustellen. Der Erstligist erspielte sich gleichwohl Feldvorteile und zeigte zunächst die griffigeren Offensivaktionen: Bunjaku scheiterte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel an FCE-Keeper Männel (8.). Wenig später brachte Nürnbergs Top-Torjäger der Saison 2009/10 nach einer Pekhart-Flanke die Kugel nicht kontrolliert auf den Kasten (10.).

Die Hausherren versteckten sich jedoch keineswegs. Die Auer begegneten den in ungewohnten, neonfarbenen Trikots spielenden Franken im Abwehrverbund couragiert und wurden auch nach vorne zusehends aktiver: Kempes kerniger Distanzschuss stellte Club-Schlussmann Stephan vor eine erste Bewährungsprobe (12.). In der Folge beruhigte sich das Geschehen auf dem Rasen, ehe die "Veilchen" nach knapp einer halben Stunde beherzt die Initiative ergriffen: Kocer steckte das Spielgerät auf König durch. Aues Sturmtank scheiterte im Eins-gegen-Eins an Stephan, stand zuvor allerdings im Abseits (27.).

Kempe prüft Stephan

Zwar hatten Hochkaräter für die leidenschaftlichen Sachsen Seltenheitswert. Sie agierten nun jedoch immer mutiger, während Nürnberg besonders in der Rückwärtsbewegung wackelte: Könnecke versuchte es per sehenswerter Direktabnahme, Stephan parierte (38.). Mittlerweile pomadige Nürnberger fanden auf ihrem Weg nach vorne den spielerischen Faden der Anfangsphase nicht wieder. Die letzte Torgelegenheit in Durchgang eins gehörte somit wieder dem Zweitligisten: Stephan lenkte einen strammen Flachschuss von Kempe zur Seite ab, Könnecke verpasste die Kugel im Anschluss knapp (45.).

DFB-Pokal

Nach Wiederanpfiff mangelte es beiden Mannschaften an Präzision und Durchschlagskraft, um die gegnerische Defensive stärker zu fordern. So blieb die Begegnung weitgehend ereignisarm, ehe die Auer nach knapp einer Stunde das Tempo anzogen: Wollscheid ließ einen Schuss von halblinks im Zentrum passieren und irritierte damit Stephan. Das Leder sauste rechts vorbei (59.).

Der FCN agierte im Kollektiv weiter zu lethargisch. So benötigte er eine entschlossene Soloaktion, um in Front zu gehen: Esswein trieb die Kugel energisch von der linken Seitenauslinie in die Mitte und knallte sie anschließend fulminant in die Maschen (64.). Die "Veilchen" antworteten mit wütenden Angriffen, erlaubten sich hinten jedoch einen folgenschweren Lapsus: Lachheb vertändelte das Spielgerät. Esswein setzte nach und legte dieses dem eingewechselten Wießmeier auf, der per platziertem Schuss Nürnbergs Doppelschlag perfekt machte (68.).

Nach ihrer kurzzeitigen Energieleistung schienen die Franken die Partie nun im Griff zu haben. Doch König machte es in Minute 78 noch einmal spannend: Der Sturmtank brachte den Ball nach einer Kocer-Maßflanke per Kopfballaufsetzer platziert im linken Ecke unter, seine Farben wieder in Schlagdistanz. Im Anschluss warfen die Sachsen noch einmal alles nach vorne, operierten vielfach mit langen Bällen, hatten mit diesem Stilmittel aber keinen Erfolg.

Spieler des Spiels

Alexander Esswein Mittelfeld

2,5
Tore und Karten

0:1 Esswein (64', Rechtsschuss)

0:2 Wießmeier (68', Rechtsschuss, Esswein)

1:2 König (78', Kopfball, Kocer)

Aue

Männel 3 - Klingbeil 4 , Lachheb 2,5, Paulus 3 , Schlitte 3,5 - Höfler 4 , Hochscheidt 3, Könnecke 4 , Kempe 2,5, Kocer 3 - König 3,5

Nürnberg

Stephan 3 - Chandler 3,5, Maroh 3,5 , Wollscheid 2,5, Plattenhardt 4 - Simons 4, Cohen 4 , Mak 5 , Esswein 2,5 - Pekhart 5, Bunjaku 4

Schiedsrichter-Team

Thorsten Kinhöfer Herne

1,5
Spielinfo

Stadion

Sparkassen-Erzgebirgsstadion

Zuschauer

13.000

Für den FC Erzgebirge Aue geht der Zweitliga-Betrieb am kommenden Samstag weiter. Ab 13 Uhr sind die "Veilchen" in Paderborn gefordert. Der 1. FC Nürnberg muss ebenfalls samstags ran: Ab 15.30 Uhr steigt für ihn in München das 183. fränkisch-bayerische Kräftemessen mit dem FC Bayern. Das Achtelfinale des DFB-Pokals wird derweil am 20. und 21. Dezember ausgetragen und am Sonntag ab 17.10 Uhr ausgelost (LIVE-Ticker).