3. Liga Analyse

3. Liga 2011/12, 37. Spieltag
13:57 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
Burmeister
Bielefeld

14:18 - 45. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Schönfeld
Bielefeld

14:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Babelsberg)
Surma
für Rudolph
Babelsberg

14:36 - 48. Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
Hille
für Jerat
Bielefeld

14:57 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
Riemer
für Schütz
Bielefeld

15:01 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
Kullmann
für Agyemang
Bielefeld

15:10 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Babelsberg)
C. Groß
für Kauffmann
Babelsberg

15:14 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Babelsberg)
Prochnow
für Civa
Babelsberg

15:20 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Klos
Bielefeld

15:24 - 90. + 3 Spielminute

Tor 1:0
Makarenko
Rechtsschuss
Babelsberg

BAB

BIE

Bielefeld verliert in letzter Sekunde

Makarenko schießt Nulldrei ins Glück

Im Kampf um den Klassenerhalt setzte Babelsbergs Trainer Dietmar Demuth auf Rudolph statt Kühne, der bei der 1:3-Niederlage in Darmstadt glatt Rot gesehen hatte. Zudem durfte der 40-jährige Civa wieder von Beginn an ran. Für den ältesten Feldspieler aller drei deutschen Profiligen war es die letzte Heimpartie seiner Karriere.

Auf der Gegenseite vertraute Coach Stefan Krämer Jerat, Rzatkowski und Angreifer Klos. Hornig, Hille und Agyemang, der den 2:1-Sieg gegen Jena eingeleitet hatte, mussten weichen.

Der 37. Spieltag

Die Ausgangslage war klar: Die Nulldreier hatten im Abstiegsstrudel noch alles selbst in der Hand. Dementsprechend engagiert setzten sich die Hausherren in der Bielefelder Hälfte fest, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Nach einer Viertelstunde reagierte die Krämer-Elf auf das druckvolle Spiel der Potsdamer, sodass sich beide Mannschaften zusehends neutralisierten.

Die erste Möglichkeit der Bielefelder hatte Klos, dessen Kopfball aber von Keeper Rauch entschärft werden konnte (33.). Diese Aktion schien alle Beteiligten wachzurütteln. Kauffmann und Makarenko verfehlten Platins Kasten jeweils nur knapp (34., 36.). Vier Zeigerumdrehungen später netzte ein Potsdamer fast ins eigene Tor ein (40.). Beide Teams steigerten sich zum Ende der ersten Hälfte, doch fehlte den Babelsbergern die nötige Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. So ging es torlos in die Pause.

Babelsberg macht es Sekunden vor Schluss

Der zweite Durchgang begann verhalten, viele Spielunterbrechungen ließen keine sehenswerten Aktionen zu. Schiedsrichter Cristian Leicher musste die Partie sogar ein paar Minuten lang anhalten, weil der Babelsberger Anhang so viel Pyrotechnik verbrannte, dass dicke Rauchwolken über das Feld zogen. Erst nach 57 Minuten hatte Kauffmann die erste Gelegenheit, schoss aber rechts am Kasten vorbei. Babelsberg agierte wieder druckvoll, allerdings fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Bielefeld kam nur zu einer nennenswerten Chance: Der eingewechselte Kullmann netzte nach einem Klos-Zuspiel ein, allerdings entschieden die Unparteiischen auf Abseits (73.). Weiter nur 0:0.

In der Schlussphase wollte Babelsberg den Sieg erzwingen, die Filmstädter warfen alles nach vorne und kämpften um jeden Ball. Vier Minuten Nachspielzeit blieb der Mannschaft von Trainer Dietmar Demuth noch, um das Kapitel Abstiegskampf ad Acta zu legen. Ein Freistoß sollte die letzte Gelegenheit dazu sein. Makarenko drosch das Leder an die Unterkante der Latte, von da sprang die Kugel ins Tor (90.+3). Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr, Babelsberg sicherte sich den Klassenerhalt.

Tore und Karten

1:0 Makarenko (90' +3, direkter Freistoß, Rechtsschuss)

Babelsberg

Rauch 2,5 - Nelson 3,5 , Hebib 3,5, Morack 3,5, Rudolph 3 - Civa 3 , Evljuskin 2,5, Kauffmann 3 , Stroh-Engel 2, Makarenko 2 - Markus Müller 3

Bielefeld

Platins 2,5 - Appiah 3, Hübener 4, Burmeister 4 , Dercho 3 - Schütz 2 , Schönfeld 4 , Rzatkowski 3, Jerat 3 - Agyemang 4 , Klos 3,5

Schiedsrichter-Team

Christian Leicher Landshut

3
Spielinfo

Stadion

Karl-Liebknecht-Stadion

Zuschauer

4.038

Bielefeld empfängt am Samstag zum Saisonfinale Werder Bremen II. Die Babelsberger bestreiten ihr letztes Spiel zeitgleich beim SV Wehen Wiesbaden.