3. Liga Analyse

3. Liga 2011/12, 25. Spieltag
19:16 - 11. Spielminute

Gelbe Karte
Schmude
Bremen II

19:29 - 29. Spielminute

Spielerwechsel
Daghfous
für Siegert
Münster

19:33 - 31. Spielminute

Spielerwechsel
Henze
für Schmude
Bremen II

19:36 - 33. Spielminute

Gelbe Karte
Truckenbrod
Münster

20:13 - 57. Spielminute

Spielerwechsel
Kluft
für Grote
Münster

20:33 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
F. Nagel
für Schön
Bremen II

20:36 - 79. Spielminute

Spielerwechsel
Grashoff
für Trinks
Bremen II

20:43 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
N'Diaye
für Vujanovic
Münster

MÜN

BRE

Schlusslicht Werder seit zehn Spielen ohne Dreier

Dotchev-Heimpremiere misslingt

Münsters Trainer Pavel Dotchev setzte nach seinem gelungenen Einstand am vergangenen Spieltag auf die gleiche Startelf wie beim 2:0-Sieg in Babelsberg.

Werder-II-Coach Thomas Wolter nahm im Vergleich zum 2:2 gegen den 1. FC Saarbrücken drei Wechsel vor. Vander rückte wieder ins Tor, Düker dafür auf die Bank. In dessen Gesellschaft fanden sich auch Henze, der mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, und Thy wieder. Schmude und Schön standen dafür auf dem Platz.

Der 25. Spieltag

Bei der Heimspielpremiere des neuen Preußen-Übungsleiters begann die Dotchev-Elf vielversprechend. Besonders der agile Vujanovic machte mächtig Dampf. Werder hingegen war von Beginn an mit der Abwehrarbeit beschäftigt, nach vorne ging nichts. Einzig Keeper Vander bewahrte sein Team vor einem frühen Gegentreffer.

Den ersten Rückschlag gab es für die Gastgeber in der 29. Minute. Trainer Pavel Dotchev musste nach einem Zweikampf zwischen Siegert und Schmude den 30-jährigen Mittelfeldakteur verletzt auswechseln. Wenig später verließ auch der Bremer "Übeltäter" das Feld (31.). Damit kamen bereits nach einer guten halben Stunde die Reservisten Daghfous und Henze zum Zug.

Kurz vor der Pause schalteten die Adlerträger noch einmal einen Gang höher. Truckenbrods Flanke passte perfekt auf den Kopf von Königs. Der Neuzugang aus Düsseldorf traf aber nur das Außennetz (41.). Nur vier Minuten später legte Königs per Kopf quer auf Vujanovic. Doch auch der Serbe verfehlte Vanders Kasten (45.).

Nach dem Seitenwechsel plätscherte die Partie zunächst vor sich hin. Während den Preußen meist das finale Zuspiel misslang, bemühten sich die Gäste gar nicht erst um Offensivaktionen. Erst in der 71. Minute wurde es wieder gefährlich. Der eingewechselte Kluft spielte Königs frei, doch der Stürmer drosch die Kugel nur gegen die Latte. Vier Zeigerumdrehungen später die nächste Großchance für die Domstädter: Truckenbrod scheiterte am Aluminium, Vujanovic freistehend an Werder-Schlussmann Vander (75.). In der Folge waren die Münsterländer zwar weiter bemüht um das Siegtor. Die Bremer U 23 erkämpfte sich jedoch in einer richtigen Abwehrschlacht einen Zähler.

Die Preußen sind am kommenden Spieltag samstags bei der Reserve des VfB Stuttgart gefordert, der Werder-Nachwuchs hat es dann zeitgleich mit dem 1. FC Heidenheim zu tun.