3. Liga Analyse

3. Liga 2011/12, 9. Spieltag
20:11 - 55. Spielminute

Tor 0:1
Wagner
Rechtsschuss
Bremen II

20:30 - 73. Spielminute

Gelbe Karte
Niederlechner
Haching

20:31 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Vollmann
für Avdic
Haching

20:36 - 79. Spielminute

Gelbe Karte
F. Nagel
Bremen II

20:41 - 85. Spielminute

Spielerwechsel
Wegner
für Trinks
Bremen II

20:43 - 86. Spielminute

Tor 0:2
F. Nagel
Rechtsschuss
Bremen II

20:45 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Kadrijaj
für Vitzthum
Haching

20:45 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Füllkrug
für Wagner
Bremen II

20:45 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Grashoff
für Thy
Bremen II

20:47 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
A. Stevanovic
Bremen II

UHA

BRE

"Torfabrik" Unterhaching bleibt gegen das Schlusslicht torlos

Nagel macht den ersten Dreier für den SVW fest

Unterhachings Trainer Heiko Herrlich sah nach dem 2:1-Erfolg in Babelsberg keinen Grund zu einem Wechsel und schickte die gleiche Elf, somit auch die Torschützen Tunjic und Sternisko, aufs Feld.
Viermal tauschte Herrlichs Gegenüber Thomas Wolter Personal nach der bitteren 0:4-Heimpleite gegen Offenbach. Thy, Nagel, Trinks und Hahn spielten für Stallbaum, Kroos, Predrag Stevanovic und Füllkrug.

Beide Teams brauchten eine gute Viertelstunde, um sich aufeinander abzustimmen, ehe die Hausherren über Bigalke und Tunjic zu einer ersten Doppelchance kamen (14.). Aber auch der Tabellenletzte aus Bremen spielte von Beginn an aktiv nach vorne mit und kam seinerseits zu Möglichkeiten. Richtig gute Torchancen gab es auf beiden Seiten jedoch erst in der Schlussphase von Durchgang eins, in der die Partie deutlich an Fahrt aufnahm.

Der 9. Spieltag

Zunächst flog ein Nagel-Schuss knapp am Hachinger Kasten vorbei (37.), ehe Sternisko Vander prüfte (39.). Aleksandar Stevanovic hatte noch zwei weitere Gelegenheiten für die Hansestädter (39., 42.), bevor Tunjic kurz vor dem Pausenpfiff das 1:0 auf dem Fuß hatte. Der treffsichere Angreifer hatte die Kugel schon am Werder-Schlussmann vorbeigespielt, doch ein weiterer Grün-Weißer konnte das Leder auf der Linie klären (44.).

Ohne personelle Veränderungen ging es in den zweiten Durchgang, in dem Wagner nach zehn Minuten für die bis dato noch sieglosen Werderaner die 1:0-Führung markierte. Einen Konter nutzte der Offensivakteur aus, traf zwar zunächst nur den Pfosten, doch er holte sich seinen eigenen Abpraller und schob anschließend den Ball ins leere Tor. In der Folge taten sich die jungen Oberbayern, mit 19 Treffern immerhin die "Torfabrik" der Liga, schwer, den Rückstand zu egalisieren. Sternisko (63.) und Niederlechner (69.) vergaben erste Möglichkeiten nach dem Rückstand. Auch bei der folgenden Szene stand Niederlechner im Fokus, als er sich den Ball zu weit nach vorne legte und für seine Aktion gegen Vander die gelbe Karte sah (73).

Und was war eigentlich mit Werder? Die Bremer hatten 13 Minuten vor dem Ende die Gelegenheit zum 2:0. Wie schon beim Tor war es Wagner, der nach einer Flanke von Aleksandar Stevanovic frei zum Kopfball kam, den Ball aber neben den Pfosten drückte (77.). Besser machte es dann Nagel: Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff setzte der Werderaner zum Schuss an und schlenzte das Leder an den Innenpfosten, von wo der Ball dann im Tor landete. Die Überraschung war perfekt.

Unterhaching hat bereits am kommenden Samstag um 14 Uhr die Chance zur Wiedergutmachung. Dann geht es für die Herrlich-Elf zur Reserve des VfB Stuttgart. Zur selben Zeit werden die Bremer gegen den Chemnitzer FC versuchen, den positiven Trend fortzusetzen.