3. Liga Analyse

3. Liga 2011/12, 8. Spieltag
15:16 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Duah
Münster

15:20 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
N. Fischer
Osnabrück

15:22 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Heise
für Vunguidica
Münster

15:25 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Huckle
Münster

15:29 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Gardawski
für Hansen
Osnabrück

15:29 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Ornatelli
für Siegert
Münster

15:31 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Kampl
Osnabrück

15:31 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Ornatelli
Münster

15:35 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Kotuljac
für Wegkamp
Osnabrück

15:40 - 80. Spielminute

Tor 1:0
Kotuljac
Kopfball
Vorbereitung Glockner
Osnabrück

15:42 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Beermann
für Kotuljac
Osnabrück

15:42 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
N'Diaye
für Duah
Münster

OSN

MÜN

Osnabrück bringt Münster die erste Saisonniederlage bei

Joker Kotuljac sorgt für den Derbysieg

Osnabrücks Trainer Uwe Fuchs veränderte seine Mannschaft nach dem 2:2 beim 1. FC Saarbrücken auf zwei Positionen: Fischer und Bergkamp begannen für Beermann und Gardawski.

Münsters Coach Marc Fascher korrigierte seine Startelf im Vergleich zum 1:1 gegen den VfB Stuttgart II gleich dreifach: Kühne, Vunguidica und Vujanovic ersetzten Bourgault, Ornatelli und Chitsulo.

Güvenisik an den Pfosten - Wegkamp ans Kreuz

Der 8. Spieltag

Gut 50 Kilometer und die Grenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen trennen die Städte Osnabrück und Münster. Ein Derby, das die Massen elektrisierte: 15.200 Zuschauer, darunter rund 4.000 Gästefans sorgten für eine Gänsehaut-Athmosphäre in der osnatel-Arena in Osnabrück.

Sportlich gesehen ist der Abstand zwischen den beiden Teams aber deutlich größer. Die noch ungeschlagenen Preußen standen auf Rang vier - der VfL nur auf Platz 15. Von diesem Spagat war in der ersten Hälfte nichts zu spüren. Sowohl der VfL als auch der SCP suchten schon früh den Weg zum Tor - waren beim Abschluss aber zu unpräzise.

Die bis dahin größte Chance hatte Preußens Güvenisik, der in einer Drangphase seiner Farben aber nur den Pfosten traf (25). Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff zogen die Gastgeber das Tempo an. Erst scheiterte Kampl an Masuch (36.), dann traf Wegkamp aus kurzer Distanz nur das Lattenkreuz. Den Nachschuss köpfte Idabdelhay knapp drüber (45.)

Trotz Treffer: Kein Happy-End für Kotuljac

Auch im zweiten Durchgang setzte sich eine ausgeglichene und spannende Partie fort. Die Zweikampfführung wurde härter und so entwickelte sich ein rassiges Derby. Schiedsrichter Cortus musste zwei Rudelbildungen unterbinden (61., 74.). Auf Tore mussten die Zuschauer aber weiterhin warten.

Zehn Minuten vor dem Ende erlöste der gerade eingewechselte Kotuljac die Heim-Fans im Stadion und traf per Kopf zum 1:0 (80.). Ein perfektes Willkommensgeschenk des 29-Jährigen: Erst am Freitag wurde er erneut beim VfL unter Vertrag genommen. Dennoch endete der Tag für den Stürmer unglücklich: Nur zwei Minuten später wurde Kotuljac verletzt ausgewechselt.

Münster warf noch einmal alles nach vorne, scheiterte aber an VfL-Keeper Riemann. In der Nachspielzeit mussten die Gastgeber noch einmal zittern: Nach einem Gewühl im Strafraum kamen die Preußen aber nicht mehr zum Abschluss. So stand am Ende das 1:0 für Osnabrück und damit auch die erste Saisonniederlage für den SCP.

Für beide Mannschaften geht es schon am Dienstag weiter. Um 19 Uhr ist Osnabrück zu Gast beim 1. FC Heidenheim. Zeitgleich empfängt Münster den VfR Aalen.